• 26.01.2019
      20:15 Uhr
      alpha-retro: 1956 - Die Vergessenen Im Blickpunkt | ARD-alpha
       

      In Paris lebten zu Beginn der 50er-Jahre viele Juden in ärmlichsten Verhältnissen. Sie waren Deutsche, die nach 1933 vor den Nationalsozialisten in die französische Hauptstadt geflüchtet waren und dann die Jahre der deutschen Besetzung im Versteck überlebt hatten. Viele von ihnen haben noch in den 50er-Jahren keine Arbeitserlaubnis und die deutschen Entschädigungszahlungen haben sie entweder noch nicht erreicht oder sind beschämend gering sind. In diesem Film aus dem Jahr 1956 werden u. a. ein Kunstmaler, eine Opernsängerin, ein Karikaturist, ein Lumpenhändler porträtiert - und die elenden Verhältnisse, in denen sie leben müssen.

      Samstag, 26.01.19
      20:15 - 20:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 20:14
      Stereo HD-TV

      In Paris lebten zu Beginn der 50er-Jahre viele Juden in ärmlichsten Verhältnissen. Sie waren Deutsche, die nach 1933 vor den Nationalsozialisten in die französische Hauptstadt geflüchtet waren und dann die Jahre der deutschen Besetzung im Versteck überlebt hatten. Viele von ihnen haben noch in den 50er-Jahren keine Arbeitserlaubnis und die deutschen Entschädigungszahlungen haben sie entweder noch nicht erreicht oder sind beschämend gering sind. In diesem Film aus dem Jahr 1956 werden u. a. ein Kunstmaler, eine Opernsängerin, ein Karikaturist, ein Lumpenhändler porträtiert - und die elenden Verhältnisse, in denen sie leben müssen.

       

      In Paris lebten zu Beginn der 50er-Jahre viele Juden in ärmlichsten Verhältnissen. Sie waren Deutsche, die nach 1933 vor den Nationalsozialisten in die französische Hauptstadt geflüchtet waren und dann die Jahre der deutschen Besetzung im Versteck überlebt hatten. Viele von ihnen haben noch in den 50er-Jahren keine Arbeitserlaubnis und die deutschen Entschädigungszahlungen haben sie entweder noch nicht erreicht oder sind beschämend gering. Oder sie sind womöglich gar nicht Entschädigungs-berechtigt, da sie ja „freiwillig“ Deutschland verlassen hatten. In diesem Film aus dem Jahr 1956 werden u. a. ein Kunstmaler, eine Opernsängerin, ein Karikaturist, ein Lumpenhändler porträtiert - und die elenden Verhältnisse, in denen sie leben müssen.

      Ursprünglich hatte Peter Adler 1955 eine Radioreportage gemacht, mit ihr auf diese „Vergessenen“ hingewiesen und dann eine Spendenaktion ins Leben gerufen. Ein Jahr nach seiner Radiosendung hat dann Peter Dreessen mit ihm zusammen - die Kamera führte Willi Pankau - diesen Film mit dem Titel "Die Vergessenen" gedreht. Im Anschluss an die erstmalige Ausstrahlung im deutschen Fernsehens 1956 gab es dazu eine Diskussionsrunde mit den Politikern Erich Mende, Eugen Gerstenmaier und Fritz Erler, in der diese rasche finanzielle Hilfe versprachen. Diese Hilfe gab es dann tatsächlich und letztlich kamen insgesamt 1,5 Millionen Mark zustande, mit denen diesen Menschen u. a. durch den Bau eines Altersheims geholfen werden konnte. Die Studiosendung, in der auf diesen Film „Die Vergessenen“ und seine Wirkung zurückgeblickt wurde, stammt aus der Mitte der 60er-Jahre.

      alpha-retro: "Jüdisches Leben nach 1945"

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