• 20.02.2019
      14:30 Uhr
      Die verschüttete Hochkultur - Tempelstadt Naga alpha-thema: Ausgrabungen | ARD alpha
       

      Die antike Zivilisation endet nicht bei den Ägyptern. Viel weiter südlich, im Sudan, legen Archäologen die Tempelstadt Naga frei. Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, einer Zivilisation, die von den Ägyptern, Römern und Griechen beeinflusst und doch völlig eigenständig war. Die meroitische Tempelstadt Naga ist ein Glücksfall für die Forschung: Naga ist so gut erhalten, wie keine andere antike Stadt. Die Forscher sind sich sicher, am Ende der Untersuchungen muss die Geschichte der Antike neu geschrieben werden.

      Mittwoch, 20.02.19
      14:30 - 15:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      HD-TV Stereo

      Die antike Zivilisation endet nicht bei den Ägyptern. Viel weiter südlich, im Sudan, legen Archäologen die Tempelstadt Naga frei. Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, einer Zivilisation, die von den Ägyptern, Römern und Griechen beeinflusst und doch völlig eigenständig war. Die meroitische Tempelstadt Naga ist ein Glücksfall für die Forschung: Naga ist so gut erhalten, wie keine andere antike Stadt. Die Forscher sind sich sicher, am Ende der Untersuchungen muss die Geschichte der Antike neu geschrieben werden.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Klaus Uhrig

      Die antike Zivilisation endet nicht bei den Ägyptern. Viel weiter südlich, im Sudan, legen Archäologen die Tempelstadt Naga frei. Tempel und Paläste zeugen von einer einzigartigen schwarzafrikanischen Hochkultur. Naga war der Außenposten des Reiches von Meroe, einer Zivilisation, die von den Ägyptern, Römern und Griechen beeinflusst und doch völlig eigenständig war. Heute ist diese meroitische Kultur weitgehend vergessen. Doch das könnte sich jetzt ändern. Die meroitische Tempelstadt Naga ist ein Glücksfall für die Forschung: Naga ist so gut erhalten, wie keine andere antike Stadt. Konserviert im Sand der Wüste, ähnlich wie Pompeji unter den Lavamassen. Niemand weiß, warum die Bewohner ihre Stadt scheinbar innerhalb kurzer Zeit verließen – und nie wiederkamen. Das Ausgrabungsgebiet ist bisher nicht einmal zu 4% erschlossen. Die Forscher gehen davon aus, dass die verborgenen Geheimnisse die Wissenschaft noch Jahrzehnte beschäftigen werden.

      Für ihre Ausgrabungen benutzen die Archäologen modernste Hochtechnologie: Drohnen, Echtlichtvermessungsgeräte, 3D-Scanner und Computermodelle kommen zum Einsatz. Das Ziel: Die Ruinen und Artefakte exakt zu untersuchen und gleichzeitig äußerst schonend zu behandeln. Die Forscher sind sich sicher, am Ende der Untersuchungen muss die Geschichte der Antike neu geschrieben werden.

      alpha-thema: Ausgrabungen

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      Mittwoch, 20.02.19
      14:30 - 15:00 Uhr (30 Min.)
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