• 05.04.2014
      20:15 Uhr
      Top Secret - Die Geschichte der Spionage (1/3) Helden und Verräter | ARD-alpha
       

      Wenn Menschen Informationen nicht offen erfragen können, werden sie verdeckt ermittelt - es wird spioniert. Und es wird versucht, Spionage zu verhindern. Die dreiteilige Dokumentation beschäftigt sich mit der Frage, was sich Herrscher und Staatsregierungen von der Spionage erhofft haben und ob ihre Erwartungen erfüllt wurden. Es werden anhand von spektakulären Spionagefällen politische Zusammenhänge erklärt. Der Schwerpunkt liegt auf der jüngeren Vergangenheit.

      Samstag, 05.04.14
      20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Wenn Menschen Informationen nicht offen erfragen können, werden sie verdeckt ermittelt - es wird spioniert. Und es wird versucht, Spionage zu verhindern. Die dreiteilige Dokumentation beschäftigt sich mit der Frage, was sich Herrscher und Staatsregierungen von der Spionage erhofft haben und ob ihre Erwartungen erfüllt wurden. Es werden anhand von spektakulären Spionagefällen politische Zusammenhänge erklärt. Der Schwerpunkt liegt auf der jüngeren Vergangenheit.

       

      Wenn Menschen Informationen nicht offen erfragen können, werden sie verdeckt ermittelt - es wird spioniert. Und es wird versucht, Spionage zu verhindern. Die dreiteilige Dokumentation beschäftigt sich mit der Frage, was sich Herrscher und Staatsregierungen von der Spionage erhofft haben und ob ihre Erwartungen erfüllt wurden. Es werden anhand von spektakulären Spionagefällen politische Zusammenhänge erklärt. Der Schwerpunkt liegt auf der jüngeren Vergangenheit.

      Teil 1: Helden und Verräter / Eine Szene wie in einem Abenteuerfilm: Eine schöne Frau lehnt heldenhaft die Augenbinde ab und sieht ihren Henkern in die Augen. Im Graben einer Festung steht die niederländische Hutmacherstochter Margarethe Gertrude Zelle in den frühen Morgenstunden des 15. Oktober 1917 vor ihrem Erschießungskommando. Eine Kusshand werfend stirbt sie bei Sonnenaufgang in der tödlichen Salve. Die Stunde ihres Todes passt zu ihrem Künstlernamen: "Auge des Sonnenaufgangs". So ist sie wirklich gestorben, die wohl berühmteste Spionin: Mata Hari. Mit der spektakulären Geschichte der berühmten erotischen Tänzerin und verurteilten Doppelagentin beginnt die Dokumentation über die großen Spione des 20. Jahrhunderts. Dieses Jahrhundert ist geprägt vom Kampf der Ideologien, von einer Reihe fürchterlicher Kriege und der Aufteilung der Welt in zwei Machtblöcke. Dieser Kampf bringt einen besonderen Typus von Spionen hervor: die politisch motivierten Überzeugungstäter. In dieser Dokumentation geht es weniger um deren abenteuerliche Episoden, es sollen vielmehr Zusammenhänge deutlich werden. Für die einen Verräter, für die anderen Helden, haben sie Einfluss genommen auf den Lauf der Geschichte. Und Einfluss haben sie gehabt - die großen Spione. Zum Beispiel Richard Sorge. Der ungeliebte Meisterspion Josef Stalins hat mit seinen Informationen den Verlauf des Zweiten Weltkriegs entscheidend mitbestimmt. Er findet das genaue Angriffsdatum Hitlers auf die Sowjetunion heraus. Doch Stalin glaubt ihm nicht. Später berichtet er, dass Japan die Sowjetunion nicht angreifen werde. Und so kann Stalin seine sibirischen Armeen gegen Hitler einsetzen. Oder Ruth Werner, die zwanzig Jahre ihres bewegten Lebens an vielen Orten der Welt für die Sowjetunion spioniert hat. Mit ihrer Hilfe kann der berühmte Atomspion Klaus Fuchs seine Unterlagen dem sowjetischen Geheimdienst übergeben. Kim Philby und der Cambridge-Spionagering - ein weiteres Beispiel. Besonders Philby richtet enormen Schaden an - für die westlichen Geheimdienste. Der Absolvent der britischen Eliteschulen in Cambridge und überzeugter Kommunist wird zusammen mit vier Mitstudenten von Stalins KGB angeworben. Geduldig warten die sowjetischen Führungsoffiziere bis die fünf in wichtige Positionen aufgestiegen sind. Philby wird, in leitender Funktion beim britischen Geheimdienst, als Ratgeber und Verbindungsmann beim Aufbau der CIA hinzugezogen. Stalin sitzt quasi immer mit am Tisch - bei der Gründung des US-Geheimdienstes. Es gibt aber auch Spione, die aus Geldgier und persönlichen Motiven verraten haben, wie John Walker, Aldrich Ames oder Dimitrij Polyakow. Jeder für sich hat für den Ausgespähten ungeheuren Schaden angerichtet. Die Autoren der Dokumentation haben Ex-Spione, Zeitzeugen, Experten und auch Freunde und Familienangehörige befragt, um über die historischen Figuren auch ganz persönliche Geschichten zu erzählen.

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