• 19.12.2018
      16:30 Uhr
      W wie Wissen Die Zeit drängt! | ARD-alpha
       

      Joggen am frühen Abend wirkt blutdrucksenkend, am Morgen nicht. Wer in der Mittagszeit intensiv trainiert, bei dem ist Muskelkater vorprogrammiert. Weltrekorde werden meist am späten Nachmittag aufgestellt. Ist die Tageszeit entscheidend, wie effektiv und gesund eine Trainingseinheit ist?
      Chronobiologen beantworten diese Frage mit einem klaren ja. Der Leistungsunterschied schwankt je nach Tageszeit um zehn Prozent. Körperliche Höchstleistungen werden in der Regel dann erbracht, wenn unsere Körpertemperatur am höchsten ist: zwischen 16 und 19 Uhr. Das hat weitreichende Konsequenzen für das optimale Training.

      Moderation ...

      Mittwoch, 19.12.18
      16:30 - 17:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Joggen am frühen Abend wirkt blutdrucksenkend, am Morgen nicht. Wer in der Mittagszeit intensiv trainiert, bei dem ist Muskelkater vorprogrammiert. Weltrekorde werden meist am späten Nachmittag aufgestellt. Ist die Tageszeit entscheidend, wie effektiv und gesund eine Trainingseinheit ist?
      Chronobiologen beantworten diese Frage mit einem klaren ja. Der Leistungsunterschied schwankt je nach Tageszeit um zehn Prozent. Körperliche Höchstleistungen werden in der Regel dann erbracht, wenn unsere Körpertemperatur am höchsten ist: zwischen 16 und 19 Uhr. Das hat weitreichende Konsequenzen für das optimale Training.

      Moderation ...

       

      Die Zeit, die uns im Leben bleibt

      Jede Zelle und jeder Organismus altert früher oder später. Doch warum eigentlich? Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg haben jetzt erstmals ein Protein entdeckt, das eine zentrale Schaltstelle im Alterungsprozess darstellt. Es kontrolliert die Lebensspanne eines Individuums – von der Fliege bis hin zum Menschen. Das eröffnet neue Möglichkeiten, um Therapien gegen altersbedingte Krankheiten zu entwickeln. 122 Jahre sind bisher der absolute Rekord in Langlebigkeit. Doch eine Obergrenze des Lebens ist laut Forschern noch nicht in Sicht.

      Zeitgefühl: wie tickt unsere innere Uhr?

      Mal bleibt sie stehen, mal vergeht sie wie im Flug, mal zieht sie sich wie Kaugummi. Wie wir Menschen Zeit empfinden, ist höchst subjektiv und hängt nicht nur davon ab, was wir gerade machen - sondern auch, in welchem Lebensabschnitt wir uns befinden. So rast die Zeit während eines Abenteuerurlaubs nur so dahin, während sie im Nachhinein als lange empfunden wird, da das Gedächtnis viele Anknüpfungspunkte bilden kann. Als Kind erlebt man häufiger Langeweile, während die Zeit in der Rushhour des Lebens mit Familie und Beruf vorbeizufliegen scheint. Auch die Stärke der Emotionen beeinflusst das Zeitempfinden. So bleiben Momente, in denen wir extrem aufgeregt sind, eher in Erinnerung.
      [W] wie Wissen trifft Zeitforscher und Psychologen und ergründet mit ihnen ein spannendes Phänomen: warum tickt unsere innere Uhr mal schneller, mal langsamer?

      Dennis Wilms nimmt die Zuschauer wöchentlich mit auf Entdeckungsreise: In die Tiefen der Ozeane, in die geheimnisvolle Welt des Körpers, in die entlegenen Winkel des Weltraums.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 19.03.2019