• 17.04.2017
      15:30 Uhr
      Föhn - Der Frühlingsbote der Alpen Welt der Winde | ARD-alpha
       

      Der Föhn, geliebter und gehasster warmer Wind der Alpen, fasziniert und erschreckt die Menschen, die mit ihm leben. Er stürzt vom Berg ins Tal und keiner kann sich ihm entziehen. Sein warmer Atem lässt den Schnee schmelzen und ermöglicht selbst in Höhenlagen Landwirtschaft. Der Föhn ist ein Bote des Südens. Er erzeugt Frühlingsgefühle, malt die Berge blau und lässt das weit Entfernte nah erscheinen. Aber er ist auch gefürchtet: Er kann Kopfschmerzen verursachen, Lawinen lösen und Schneisen in die Bergwälder schlagen. Im Film kommen Menschen zu Wort, deren Leben vom Föhn bestimmt wird.

      Montag, 17.04.17
      15:30 - 16:15 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Der Föhn, geliebter und gehasster warmer Wind der Alpen, fasziniert und erschreckt die Menschen, die mit ihm leben. Er stürzt vom Berg ins Tal und keiner kann sich ihm entziehen. Sein warmer Atem lässt den Schnee schmelzen und ermöglicht selbst in Höhenlagen Landwirtschaft. Der Föhn ist ein Bote des Südens. Er erzeugt Frühlingsgefühle, malt die Berge blau und lässt das weit Entfernte nah erscheinen. Aber er ist auch gefürchtet: Er kann Kopfschmerzen verursachen, Lawinen lösen und Schneisen in die Bergwälder schlagen. Im Film kommen Menschen zu Wort, deren Leben vom Föhn bestimmt wird.

       

      Der Föhn, geliebter und gehasster warmer Wind der Alpen, fasziniert und erschreckt die Menschen, die mit ihm leben. Er stürzt vom Berg ins Tal und keiner kann sich ihm entziehen. Sein warmer Atem lässt den Schnee schmelzen und ermöglicht selbst in Höhenlagen Landwirtschaft. Der Föhn ist ein Bote des Südens. Er erzeugt Frühlingsgefühle, malt die Berge blau und lässt das weit Entfernte nah erscheinen. Aber er ist auch gefürchtet: Er kann Kopfschmerzen verursachen, Lawinen lösen und Schneisen in die Bergwälder schlagen.
      Das Dorf Guttannen ist der föhnreichste Ort der Schweiz. Mehr als hundert Tage im Jahr weht hier der warme Wind. Zweimal schon ist Guttannen wegen eines Föhnsturms abgebrannt. Das haben die Bewohner noch heute in lebendiger Erinnerung. Trotz der Gefahren, die der Föhn mit sich bringt, profitiert das Dorf von seiner Wärme. Sie erst ermöglicht den Bauern des Dorfes, das auf 1.000 Meter Höhe liegt, Landwirtschaft zu betreiben.
      Doch der Föhn kann mit seiner extrem trockenen Luft die Gesundheit empfindlich beeinflussen. Die Fotografin Verena von Gagern-Steidle lebt auf einem alten Viereckhof in Niederbayern. Sie liebt und schätzt das wunderbare Licht, das der Föhn erzeugt. Wenn er besonders stark gewütet hat, zieht es sie in den Wald, wo sie mit ihrer Kamera die eindrucksvolle Naturgewalt des Windes dokumentiert. Doch es ist eine Hass-Liebe, denn seit vielen Jahren leidet Verena von Gagern-Steidle unter Migräne - immer dann, wenn der Föhn über die Berge kommt.
      Der Föhn beeinflusst das Leben der Menschen auf verschiedenste Arten. Im Alpenvorland hat sich eine Künstlergruppe gebildet, die sich bewusst "Föhn" nennt. Wie die Naturgewalt soll ihre Kunst einen "klaren Blick" ermöglichen und sie darf auch ab und an Kopfschmerzen verursachen, sagt Marinus Wirtl aus dem Pfaffenwinkel südlich von München. Er baut sowohl große als auch winzig kleine Windmaschinen, die, wenn man sie durch Pusten oder Kurbeln antreibt, den Betrachter belohnen, indem sie besondere Lichtbrechungen verursachen.
      Film von Monika von Behr

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