• 17.04.2017
      11:00 Uhr
      BR-KLASSIK: Julian Rachlin spielt Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur op. 35 | ARD-alpha
       

      Peter Iljitsch Tschaikowski komponierte in beglücktem Schaffensrausch innerhalb weniger Wochen zu Beginn des Jahres 1878 sein Violinkonzert, das zu den meistgespielten weltweit gehören wird. Gleichwohl fielen die Reaktionen des Publikums bei der Uraufführung 1881 in Wien gemischt aus: Das wild phantastische Violinkonzert teilte das Publikum für und gegen diese originelle Schöpfung. Zu den Gegnern zählte der berühmt-berüchtigte Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick, den der Finalsatz zur Spekulation hinreißen ließ, ob es Musikstücke gäbe, die man "stinken hört".

      Montag, 17.04.17
      11:00 - 11:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Peter Iljitsch Tschaikowski komponierte in beglücktem Schaffensrausch innerhalb weniger Wochen zu Beginn des Jahres 1878 sein Violinkonzert, das zu den meistgespielten weltweit gehören wird. Gleichwohl fielen die Reaktionen des Publikums bei der Uraufführung 1881 in Wien gemischt aus: Das wild phantastische Violinkonzert teilte das Publikum für und gegen diese originelle Schöpfung. Zu den Gegnern zählte der berühmt-berüchtigte Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick, den der Finalsatz zur Spekulation hinreißen ließ, ob es Musikstücke gäbe, die man "stinken hört".

       

      Peter Iljitsch Tschaikowski komponierte in beglücktem Schaffensrausch innerhalb weniger Wochen zu Beginn des Jahres 1878 sein Violinkonzert, das zu den meistgespielten weltweit gehören wird. Gleichwohl fielen die Reaktionen des Publikums bei der Uraufführung 1881 in Wien gemischt aus: Das wild phantastische Violinkonzert teilte das Publikum für und gegen diese originelle Schöpfung. Zu den Gegnern zählte der berühmt-berüchtigte Wiener Musikkritiker Eduard Hanslick, den der Finalsatz zur Spekulation hinreißen ließ, ob es Musikstücke gäbe, die man "stinken hört". Tschaikowski und der Solist der Uraufführung Adolph Brodsky ließen sich jedenfalls von derlei Missgunst nicht beeindrucken. Bereits im Folgejahr 1882 brachte der Uraufführungsgeiger den ersten Satz in Leipzig zu Gehör. Kurze Zeit später war sich die Musikwelt einig, dass das Werk zu den großen Violinkonzerten des Jahrhunderts zählt. ´Julian Rachlin ist einer der charismatischen und gleichzeitig bescheidenen Musikerpersönlichkeiten in seiner Generation. Der Geiger wurde 1974 in Litauen geboren. 1978 emigrierte seine Familie nach Österreich. In Wien studierte er am Konservatorium Violine und nahm Privatstunden bei Pinchas Zukerman. Internationale Aufmerksamkeit erlangte der 14-jährige Geiger 1988, als er zum "Young Musician of the Year" bei der Eurovision Competition in Amsterdam gekürt wurde. Daraufhin lud ihn Lorin Maazel ein, bei den Berliner Festspielen zu debütieren. Danach folgten Tourneen durch ganz Europa, nach Japan und Amerika. Seitdem hat er mit allen großen Klangkörpern konzertiert. Inzwischen hat Julian Rachlin, der übrigens auch auf der Bratsche solistisch brilliert, ein eigenes Kammermusikfestival in Dubrovnik gegründet, das große internationale Aufmerksamkeit hervorgerufen hat.

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