• 09.12.2018
      19:30 Uhr
      RESPEKT Alle Menschen sind frei? Wozu es Menschenrechte braucht | ARD-alpha
       

      Mehr als 80 Millionen Tote und ein auf Jahrzehnte verwüstetes Europa - so die katastrophale Bilanz von zwei Weltkriegen. 1946, kurz nach Kriegsende gründeten die Vereinten Nationen eine Fachkommission, die einen internationalen Kodex erarbeiteten sollte, um Menschenrechtsverletzungen weltweit zu verhindern oder zumindest zu ächten und einzuschränken. 1948 schließlich verabschiedeten die Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte", die UN-Menschenrechtscharta.
      In der Reportage trifft Sabine Pusch Menschen, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzen.

      Sonntag, 09.12.18
      19:30 - 20:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Mehr als 80 Millionen Tote und ein auf Jahrzehnte verwüstetes Europa - so die katastrophale Bilanz von zwei Weltkriegen. 1946, kurz nach Kriegsende gründeten die Vereinten Nationen eine Fachkommission, die einen internationalen Kodex erarbeiteten sollte, um Menschenrechtsverletzungen weltweit zu verhindern oder zumindest zu ächten und einzuschränken. 1948 schließlich verabschiedeten die Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte", die UN-Menschenrechtscharta.
      In der Reportage trifft Sabine Pusch Menschen, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzen.

       

      Mehr als 80 Millionen Tote und ein auf Jahrzehnte verwüstetes Europa - so die katastrophale Bilanz von zwei Weltkriegen. 1946, kurz nach Kriegsende gründeten die Vereinten Nationen eine Fachkommission, die einen internationalen Kodex erarbeiteten sollte, um Menschenrechtsverletzungen weltweit zu verhindern oder zumindest zu ächten und einzuschränken. 1948 schließlich verabschiedeten die Vereinten Nationen die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte", die UN-Menschenrechtscharta.

      "Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" - so der erste Satz der Menschenrechtserklärung. Die UN-Charta wurde nach 1948 in zahlreiche internationale Vereinbarungen übernommen und ist bis heute die Grundlage für Gesetze. In Deutschland orientiert sich das Grundgesetz daran, auch in die EU-Menschenrechtscharta wurden die "Allgemeinen Menschenrechte" übernommen. RESPEKT-Moderatorin Sabine Pusch fragt: Wie aktuell ist diese 70 Jahre alte Menschenrechtserklärung heute?

      In der Reportage trifft Sabine Pusch Menschen, die sich weltweit für Menschenrechte einsetzen. Sie spricht mit Organisationen wie Amnesty International, Reporter ohne Grenzen und Pro Asyl. Das Fazit: Menschenrechtsverletzungen sind immer noch an der Tagesordnung und in Zeiten von Rechtspopulismus und Fake News werden sie eher mehr denn weniger. Die Einhaltung der Menschenrechte muss immer wieder aufs Neue angemahnt und erkämpft werden, auch heute noch - 70 Jahre nach Verabschiedung der UN-Menschenrechtscharta.

      "RESPEKT" will dazu beitragen, Demokratie, Grund- und Menschenrechte nicht nur als abstrakte Begriffe zu verstehen, sondern als Werte des gemeinschaftlichen Lebens.
      Die Online-Videos und TV-Reportagen überprüfen Vorurteile und Klischees wie Fremdenfeindlichkeit, Islamfeindlichkeit, Homophobie oder Sexismus. Die Presenter Sabine Pusch, Rainer Maria Jilg und der aus Syrien stammende Schauspieler Ramo Ali treffen Menschen, die sich für Weltoffenheit und Toleranz einsetzen. Mit Ironie und in lockerem Ton zeigen sie, wie Grundwerte und Menschenrechte im Alltag gelebt werden können - und warum wir alle von einem solidarischen Miteinander profitieren. Umfragen mit Passanten ergänzen den Blick auf das jeweilige Thema. Eine "Zahlen und Fakten"-Rubrik hilft dabei, die unterschiedlichen Standpunkte zu beurteilen und sich eine fundierte Meinung zu bilden.

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