• 13.11.2018
      13:00 Uhr
      Weltspiegel-Reportage Amerikas Eltern im Kontrollwahn? | ARD-alpha
       

      Sandra Ratzow ist ARD-Korrespondentin in den USA. Ihre drei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter hat sie mitgenommen an ihren neuen Arbeitsort. Sie musste feststellen, dass Kindheit und Elternsein in den USA ganz anders sind als in Deutschland.

      Ihre Kinder lässt sie jetzt ungern allein draußen spielen, da sie sonst damit rechnen müsste, dass die Polizei und das Jugendamt vor der Tür stehen.

      Das Land der Freiheit ist inzwischen ein Land der Angst - vor allem der Angst um die Kinder. In der US-amerikanischen Mittelschicht verbringen nur noch wenige Kinder Zeit außerhalb der Kontrolle ihrer Eltern.

      Dienstag, 13.11.18
      13:00 - 13:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Sandra Ratzow ist ARD-Korrespondentin in den USA. Ihre drei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter hat sie mitgenommen an ihren neuen Arbeitsort. Sie musste feststellen, dass Kindheit und Elternsein in den USA ganz anders sind als in Deutschland.

      Ihre Kinder lässt sie jetzt ungern allein draußen spielen, da sie sonst damit rechnen müsste, dass die Polizei und das Jugendamt vor der Tür stehen.

      Das Land der Freiheit ist inzwischen ein Land der Angst - vor allem der Angst um die Kinder. In der US-amerikanischen Mittelschicht verbringen nur noch wenige Kinder Zeit außerhalb der Kontrolle ihrer Eltern.

       

      Sandra Ratzow ist ARD-Korrespondentin in den USA. Ihre drei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter hat sie mitgenommen an ihren neuen Arbeitsort. Sie musste feststellen, dass Kindheit und Elternsein in den USA ganz anders sind als in Deutschland.

      Ihre Kinder lässt sie jetzt ungern allein draußen spielen, da sie sonst damit rechnen müsste, dass die Polizei und das Jugendamt vor der Tür stehen.

      Das Land der Freiheit ist inzwischen ein Land der Angst – vor allem der Angst um die Kinder. In der US-amerikanischen Mittelschicht verbringen nur noch wenige Kinder Zeit außerhalb der Kontrolle ihrer Eltern. Spielen auf der anderen Seite der Straße? Unmöglich. Nachbarn könnten die Polizei rufen. Alleine ins Schwimmbad? Ausgeschlossen. Verletzung der Aufsichtspflicht. Alleine einkaufen? Geht gar nicht. Die Eltern fürchten immer und überall Unheil, Unfall, Entführung oder gar Mord.

      Und so verbringen die Mittelschicht-Kinder ihre Freizeit nur mit angeleiteten Aktivitäten, zu denen sie mit dem Auto kutschiert werden oder sie bleiben einfach drinnen vor dem Fernseher oder am Computer. Freunde treffen sie nur unter Aufsicht – bei organisierten Playdates. Und wenn die Eltern nicht selbst anwesend sein können, setzen sie auf technische Überwachung.

      Es gibt Webcams in Kindergärten, damit auch der Umgang der Erzieherinnen mit dem kleinen Liebling überwacht werden kann. Apps, die den Eltern erlauben, die SMS ihrer Kinder zu lesen oder ihre Anrufe nachzuvollziehen. Vom Säugling – mit Hightech-Schnuller – bis zum Studenten wird das Leben vieler junger Amerikaner inzwischen lückenlos von ihren Eltern überwacht.

      Sandra Ratzow trifft Eltern und fragt sich, warum im Land der Freiheit die Angst umgeht, besucht die Elektronikmesse in Las Vegas, auf der man sich mit der neuesten Überwachungstechnik rüsten kann und trifft Amerikas "Worst Mum".

      Lenore Skenazy wurde als schlechteste Mutter der USA berühmt, weil sie ihr Kind in New York allein mit der U-Bahn fahren ließ. Heute ist sie Gastgeberin einer bekannten Fernsehshow, in der sie die Exzesse der Kindsüberwachung anprangert und Eltern Tipps zum Loslassen gibt.

      Sandra Ratzow ist ARD-Korrespondentin in den USA. Ihre drei Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter hat sie mitgenommen an ihren neuen Arbeitsort. Sie musste feststellen, dass Kindheit und Elternsein in den USA ganz anders sind als in Deutschland.

      Ihre Kinder lässt sie jetzt ungern allein draußen spielen, da sie sonst damit rechnen müsste, dass die Polizei und das Jugendamt vor der Tür stehen.

      Das Land der Freiheit ist inzwischen ein Land der Angst – vor allem der Angst um die Kinder. In der US-amerikanischen Mittelschicht verbringen nur noch wenige Kinder Zeit außerhalb der Kontrolle ihrer Eltern. Spielen auf der anderen Seite der Straße? Unmöglich. Nachbarn könnten die Polizei rufen. Alleine ins Schwimmbad? Ausgeschlossen. Verletzung der Aufsichtspflicht. Alleine einkaufen? Geht gar nicht. Die Eltern fürchten immer und überall Unheil, Unfall, Entführung oder gar Mord.

      Und so verbringen die Mittelschicht-Kinder ihre Freizeit nur mit angeleiteten Aktivitäten, zu denen sie mit dem Auto kutschiert werden oder sie bleiben einfach drinnen vor dem Fernseher oder am Computer. Freunde treffen sie nur unter Aufsicht – bei organisierten Playdates. Und wenn die Eltern nicht selbst anwesend sein können, setzen sie auf technische Überwachung.

      Es gibt Webcams in Kindergärten, damit auch der Umgang der Erzieherinnen mit dem kleinen Liebling überwacht werden kann. Apps, die den Eltern erlauben, die SMS ihrer Kinder zu lesen oder ihre Anrufe nachzuvollziehen. Vom Säugling – mit Hightech-Schnuller – bis zum Studenten wird das Leben vieler junger Amerikaner inzwischen lückenlos von ihren Eltern überwacht.

      Sandra Ratzow trifft Eltern und fragt sich, warum im Land der Freiheit die Angst umgeht, besucht die Elektronikmesse in Las Vegas, auf der man sich mit der neuesten Überwachungstechnik rüsten kann und trifft Amerikas "Worst Mum".

      Lenore Skenazy wurde als schlechteste Mutter der USA berühmt, weil sie ihr Kind in New York allein mit der U-Bahn fahren ließ. Heute ist sie Gastgeberin einer bekannten Fernsehshow, in der sie die Exzesse der Kindsüberwachung anprangert und Eltern Tipps zum Loslassen gibt.

      alpha-thema: Kinder

      alpha-thema: Kinder

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