• 12.11.2018
      16:00 Uhr
      alpha-retro: 1968 - Max Brod im Gespräch ARD-alpha
       

      Max Brod wurde 1884 in Prag geboren und starb 1968 in Tel Aviv, da er 1939 vor den Nationalsozialisten ins damalige Palästina geflohen war. Im Gespräch mit Georg Stadtler aus dem Jahr 1968 - es war vermutlich das letzte große Interview vor seinem Tod - geht es darum, wie er im Prag der Jahrhundertwende aufgewachsen ist und welch weltoffenes Klima damals in dieser Stadt geherrscht hat. Eingeblendet werden während des Gesprächs Fotografien aus dem alten Prag, die illustrieren, wie das Leben dort damals ausgesehen hat.

      Montag, 12.11.18
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV

      Max Brod wurde 1884 in Prag geboren und starb 1968 in Tel Aviv, da er 1939 vor den Nationalsozialisten ins damalige Palästina geflohen war. Im Gespräch mit Georg Stadtler aus dem Jahr 1968 - es war vermutlich das letzte große Interview vor seinem Tod - geht es darum, wie er im Prag der Jahrhundertwende aufgewachsen ist und welch weltoffenes Klima damals in dieser Stadt geherrscht hat. Eingeblendet werden während des Gesprächs Fotografien aus dem alten Prag, die illustrieren, wie das Leben dort damals ausgesehen hat.

       

      Max Brod wurde 1884 in Prag geboren und starb 1968 in Tel Aviv, da er 1939 vor den Nationalsozialisten ins damalige Palästina geflohen war. Im Gespräch mit Georg Stadtler aus dem Jahr 1968 - es war vermutlich das letzte große Interview vor seinem Tod - geht es darum, wie er im Prag der Jahrhundertwende aufgewachsen ist und welch weltoffenes Klima damals in dieser Stadt geherrscht hat. Eingeblendet werden während des Gesprächs Fotografien aus dem alten Prag, die illustrieren, wie das Leben dort damals ausgesehen hat. Berühmt wurde Brod als Nachlassverwalter von Franz Kafka, aber er gilt auch als Entdecker bzw. Förderer von Jaroslav Hasek, Franz Werfel und anderen. Ein Verdienst an diesen "Entdeckungen" lehnt er im Gespräch mit Georg Stadler jedoch mit Nachdruck ab. Er meint dazu nur, dass im damaligen Prag so viele extrem begabte Menschen unterwegs waren, dass man sie gar nicht suchen musste und ihnen stattdessen unweigerlich über den Weg gelaufen ist. In der zweiten Hälfte des Gesprächs wird dann vor allem über Franz Kafka gesprochen: Wie hat er ihn kennengelernt, was haben Brod und Kafka gemeinsam gemacht usw.? Vor allem aber geht es um die Frage, welche Stellung Kafka in der Literatur des 20. Jahrhunderts einnimmt.

      Max Brod wurde 1884 in Prag geboren und starb 1968 in Tel Aviv, da er 1939 vor den Nationalsozialisten ins damalige Palästina geflohen war. Im Gespräch mit Georg Stadtler aus dem Jahr 1968 - es war vermutlich das letzte große Interview vor seinem Tod - geht es darum, wie er im Prag der Jahrhundertwende aufgewachsen ist und welch weltoffenes Klima damals in dieser Stadt geherrscht hat. Eingeblendet werden während des Gesprächs Fotografien aus dem alten Prag, die illustrieren, wie das Leben dort damals ausgesehen hat. Berühmt wurde Brod als Nachlassverwalter von Franz Kafka, aber er gilt auch als Entdecker bzw. Förderer von Jaroslav Hasek, Franz Werfel und anderen. Ein Verdienst an diesen "Entdeckungen" lehnt er im Gespräch mit Georg Stadler jedoch mit Nachdruck ab. Er meint dazu nur, dass im damaligen Prag so viele extrem begabte Menschen unterwegs waren, dass man sie gar nicht suchen musste und ihnen stattdessen unweigerlich über den Weg gelaufen ist. In der zweiten Hälfte des Gesprächs wird dann vor allem über Franz Kafka gesprochen: Wie hat er ihn kennengelernt, was haben Brod und Kafka gemeinsam gemacht usw.? Vor allem aber geht es um die Frage, welche Stellung Kafka in der Literatur des 20. Jahrhunderts einnimmt.

      Wird geladen...
      Wird geladen...

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 24.10.2020