• 30.12.2012
      07:40 Uhr
      Und ewig singen die Wälder Spielfilm Österreich / Deutschland 1959 | SR Fernsehen
       

      Eine jahrzehntelange Feindschaft verbindet den Großbauern Dag mit der Adelsfamilie von Gall. Der Zwist der Väter überträgt sich auf ihre Kinder, denn als Dags Sohn Tore die Tochter der Galls öffentlich demütigt, wird er von ihrem Verlobten in rasendem Zorn getötet. Damit scheint der ewige Hass des alten Dag besiegelt. Erst eine geschäftliche Zusammenarbeit mit den Galls bietet die Chance für einen dauerhaften Frieden. Doch dann eskaliert der Streit erneut.

      Sonntag, 30.12.12
      07:40 - 09:20 Uhr (100 Min.)
      100 Min.

      Eine jahrzehntelange Feindschaft verbindet den Großbauern Dag mit der Adelsfamilie von Gall. Der Zwist der Väter überträgt sich auf ihre Kinder, denn als Dags Sohn Tore die Tochter der Galls öffentlich demütigt, wird er von ihrem Verlobten in rasendem Zorn getötet. Damit scheint der ewige Hass des alten Dag besiegelt. Erst eine geschäftliche Zusammenarbeit mit den Galls bietet die Chance für einen dauerhaften Frieden. Doch dann eskaliert der Streit erneut.

       

      Stab und Besetzung

      der alte Dag Björndal Gert Fröbe
      Tore Björndal Hansjörg Felmy
      der junge Dag Björndal Joachim Hansen
      Herr von Gall Carl Lange
      Elisabeth von Gall Anna Smolik
      Major Barre Hans Nielsen
      Adelheid Barre Maj-Britt Nilsson
      Jungfer Kruse Elisabeth Epp
      Leutnant Margas Jürgen Goslar
      Hoveländer Hanns Ernst Jäger
      Borghild Hilde Schreiber
      Holder Franz Schafheitlin
      Regie May Paul

      Norwegen, um 1900: Der Björndaler Großbauer Dag und der Borglander Gutsbesitzer von Gall pflegen seit Jahren eine erbitterte Fehde. Vor allem der großspurige Lebenswandel des eleganten Adeligen sowie die arrogante, von Standesdünkel geprägte Attitüde seiner unnahbaren Tochter Elisabeth sind dem alten Dag sowie seinen beiden Söhnen Tore und dem "jungen Dag" ein Dorn im Auge. Tore, ein draufgängerischer Hitzkopf, lässt keine Gelegenheit aus, um die Galls zu provozieren. Eines Tages treibt er es zu weit: Auf einem Sonnenwendfest nötigt er Elisabeth einen Kuss ab. Vor Wut außer sich, fordert Elisabeths Verlobter, der Leutnant Margas, seinen Widersacher zu einem Zweikampf, bei dem dieser sein Leben verliert. Fassungslos über den Tod seines Lieblingssohns, steigert sich die Abneigung des alten Dag gegen die Borgländer zu unstillbarem Hass. Nicht einmal das Liebes- und Eheglück des jungen Dag mit der sensiblen Majorstochter Adelheid kann ihn besänftigen. Unterdessen manövriert sich Gall immer weiter in finanzielle Schwierigkeiten und belastet seinen Besitz mit hohen Krediten, nicht ahnend, dass der alte Dag die Schuldscheine heimlich aufkauft. Als ein großes Holzgeschäft mit England nicht zustande kommt, spielt Dag seinen Trumpf aus: Gnadenlos lässt er den Besitz der Galls pfänden. In wahnhafter Raserei steckt Elisabeth daraufhin ihr Elternhaus in Brand.

      Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Trygve Gulbransson, erzählt "Und ewig singen die Wälder" eine tragische Familiensaga. Regisseur Paul May, der mit der Kriegsfilm-Serie "08/15" einige der größten deutschen Kinoerfolge der 1950er-Jahre inszenierte, hebt den Stoff über gängige Heimatfilm-Stereotype hinaus, indem er die melodramatischen Elemente der Geschichte betont. Gert Fröbe lieferte in der Hauptrolle als starrsinniger Bauer eine so beeindruckende Vorstellung, dass May ihn zwei Jahre später in "Via Mala" in einer ähnlichen Rolle besetzte. Neben Fröbe sind Hansjörg Felmy und Joachim Hansen als ungleiche Brüder zu sehen. Das wild-romantische Familiendrama entstand an Originalschauplätzen in Norwegen. 1960 inszenierte Gustav Ucicky die Fortsetzung "Das Erbe von Björndal", die am 28.12.2012 im Bayerischen Fernsehen zu sehen ist.

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      Sonntag, 30.12.12
      07:40 - 09:20 Uhr (100 Min.)
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