• 10.06.2018
      08:15 Uhr
      lesenswert Denis Scheck im Gespräch mit Martin Walser | SR Fernsehen
       

      Martin Walser ist Stammgast in "lesenswert". Dieses Mal bringt er ein schmales Bändchen mit: "Gar alles" ist der Titel und es besteht aus Briefen an eine unbekannte Geliebte.

      "Mein Leben in drei Büchern" mit Martin Walser: Der inzwischen 91-jährige Martin Walser hat sehr viele Bücher in seinem Leben geschrieben. Aber welche liest er selbst? Er hat drei Bücher dabei, die ihm etwas bedeuten und über die er mit Denis Scheck reden will.

      Sonntag, 10.06.18
      08:15 - 08:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Martin Walser ist Stammgast in "lesenswert". Dieses Mal bringt er ein schmales Bändchen mit: "Gar alles" ist der Titel und es besteht aus Briefen an eine unbekannte Geliebte.

      "Mein Leben in drei Büchern" mit Martin Walser: Der inzwischen 91-jährige Martin Walser hat sehr viele Bücher in seinem Leben geschrieben. Aber welche liest er selbst? Er hat drei Bücher dabei, die ihm etwas bedeuten und über die er mit Denis Scheck reden will.

       

      Martin Walser: "Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte": Martin Walser ist Stammgast in "lesenswert". Dieses Mal bringt er ein schmales Bändchen mit: "Gar alles" ist der Titel und es besteht aus Briefen an eine unbekannte Geliebte. Schon beim Lesen des ersten Briefes meint man, die Stimme des Autors zu vernehmen: Walser-Sound mit Selbstironie!

      Justus Mall hieß früher anders, war jemand anderer. Jetzt lebt er als Philosoph und hadert mit seinem Leben und seinen Lieben: Zwei Frauen sind wichtig für ihn, und er liebt beide. Und weil das nicht gehen kann, schreibt er in einem Blog an eine fiktive dritte, die ihn verstehen soll. Seine Gespräche mit seiner imaginierten Geliebten werden auf ihn zurückgeworfen.

      "Mein Leben in drei Büchern" mit Martin Walser: Der inzwischen 91-jährige Martin Walser hat sehr viele Bücher in seinem Leben geschrieben. Aber welche liest er selbst? Welche zählt er zu den "Büchern seines Lebens"? Er hat drei Bücher dabei, die ihm etwas bedeuten und über die er mit Denis Scheck reden will.

      Der italienische Philologe Nicola Gardini hält ein begeistertes Plädoyer auf die Sprache Latein: "Latein lebt" heißt sein Buch, das auf unterhaltsame Art die Schönheit einer nutzlosen Sprache vermittelt.

      Meindert Evers beschreibt "Die Ästhetische Revolution in Deutschland", die von 1750 bis 1950 stattfand und sich gegen die Rationalisierung und Mechanisierung der Welt kehrte. Sie widerlegt das Klischee, Deutschland sei ein Land von romantischen aber weltfremden Dichtern und Denkern.

      Und noch eine Revolution: Volker Weidermanns Buch "Träumer" spielt in den wenigen Monaten 1918/19 der Münchner Räterepublik, als die Dichter die Macht übernahmen.

      Neben dem klassischen Autoren-Gespräch stellen interessante Zeitgenossen in der Sendung ihr "Leben in drei Büchern" vor, Schriftsteller werden im "lesenswert"-Fragebogen von ihrer privaten Seite gezeigt, der Steckbrief skizziert kurz Autoren und Buchinhalte.
      Regisseur Norik Stepanjan zeichnet für den Look verantwortlich und gestaltet die Sendung im Schnitt. Das Ziel: eine literarische Wundertüte!
      Viermal im Jahr trifft sich das „lesenswert-Quartett“, ein lebhafter Disput um Bücher, moderiert von Denis Scheck, festen Mitgliedern und Gästen. Diese Veranstaltung ist öffentlich und mit Publikum.

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