• 21.10.2011
      02:40 Uhr
      Der Marderhund vom Böhmerwald SR Fernsehen
       

      Marderhunde sind noch nicht lange in Bayern, etwa zwei Jahre. 1960 kamen sie in Ostdeutschland an, angereist vor allem aus der Ukraine. Sie waren wegen ihres dichten Fells in Pelztierfarmen gehalten worden.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21.10.11
      02:40 - 03:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Marderhunde sind noch nicht lange in Bayern, etwa zwei Jahre. 1960 kamen sie in Ostdeutschland an, angereist vor allem aus der Ukraine. Sie waren wegen ihres dichten Fells in Pelztierfarmen gehalten worden.

       

      Doch gefangen wurde ihr Fell struppig und war unverkäuflich. Ihr schönes, dichtes Fell wuchs nur in der Freiheit der Wälder. Und so setzten die Farmer sie wieder aus - um sie später in der Wildnis zu erlegen. Aber einige wenige entkamen der Hatz.
      Marderhunde haben keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und sind ausdauernde Wanderer. Natürliche Barrieren wie Flüsse sind für sie kein Problem, selbst ein breiter Strom wie die Elbe konnte sie auf ihren Wanderungen nicht aufhalten. Und so verließen sie ihr ursprüngliches Verbreitungsgebiet und kamen in Deutschland an.
      Die Kamera begleitet so einen kleinen Marderhund, dessen Familie von den Jägern ausgelöscht wurde, auf seinem Weg durch unsere Wälder und in die Nähe des Menschen. Eine kleine "Eroberungsgeschichte" eines drollig aussehenden Tieres, amüsant und kritisch zugleich.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 21.10.11
      02:40 - 03:10 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

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