• 14.01.2018
      06:00 Uhr
      Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Wilder Westen - Der Grand Canyon und die Rocky Mountains USA/Kanada | SR Fernsehen
       

      Wer zum ersten Mal über den Rand dieses gewaltigen Einschnitts der Erdkruste fliegt, ist - obwohl durch unzählige Fotos, Filme und Berichte vorbereitet - überwältigt, wie dramatisch diese Schlucht in Wirklichkeit ist.

      Sonntag, 14.01.18
      06:00 - 06:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Wer zum ersten Mal über den Rand dieses gewaltigen Einschnitts der Erdkruste fliegt, ist - obwohl durch unzählige Fotos, Filme und Berichte vorbereitet - überwältigt, wie dramatisch diese Schlucht in Wirklichkeit ist.

       

      Es gibt Schluchten auf dieser Erde die tiefer oder enger sind - so grandios wie der Grand Canyon, so ehrfurchtgebietend, so faszinierend und so berühmt ist keine zweite.

      Im Nordwesten Arizonas gelegen, besteht der Grand Canyon aus einer 1800 Meter tiefen Schlucht, die eine Breite von bis zu 30 Kilometern erreicht und sich über rund 450 Kilometer Länge durch das bewaldete Kaibabplateau zieht. Geologen schätzen, dass sich das Gebiet in den vergangenen vierzig bis fünfzig Millionen Jahren herausgebildet hat.

      Für die europäischen Eroberer war der Canyon jahrhundertelang unbezwingbares Niemandsland. Erst 1869 erforschte Major John Wesley Powell auf einer legendären Befahrung des Colorado das Innere der großen Schlucht. Er gab ihr auch den Namen "Grand Canyon".
      Der Grand Canyon mit seinen unterschiedlichen Farben, rechts eine Felswand in hellem Gelbton links eine Mischung aus grau und rot

      farbenfroher Grand Canyon ...

      Heute ist der Grand Canyon zusammen mit dem Empire State Building der am meisten besuchte Ort der Vereinigten Staaten. Fünf Millionen Menschen kommen jedes Jahr.

      "Treten Sie an den Rand des Grand Canyon, schauen Sie hinab, immer tiefer in seine erschreckenden Abgründe. Dann erfahren Sie ihre eigene, völlige Bedeutungslosigkeit."

      So die amerikanische Psychologin M.E. Hart über die Wirkung dieses Naturwunders. Für Simone de Beauvoir galt der Grand Canyon als "geheimnisvolles Sinnbild aller Landschaften".

      Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als "Erbe der Menschheit". Die Fernsehreihe "Schätze der Welt" erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.

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