• 03.04.2021
      07:15 Uhr
      Emil und die Detektive Spielfilm Deutschland 1954 | SR Fernsehen
       

      Dem zwölfjährigen Emil Tischbein wird im beschaulichen Neustadt die Ehre zuteil, Mitglied der Kinderclique "Geheimbund Störtebeker" zu werden. Doch vorher muss er eine Mutprobe bestehen und einen kleinen Seehund aus dem Lagerraum des ortsansässigen Fischhändlers befreien, der ihn verkaufen will. Zwar glückt die Aktion, doch die Jungs werden erwischt und bestraft. Nur Emil kommt unerkannt mit einem Schrecken davon. Allerdings plagt ihn fortan die Angst, dass ihm Polizeioberwachtmeister Jeschke doch noch auf die Spur kommt.

      Samstag, 03.04.21
      07:15 - 08:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Dem zwölfjährigen Emil Tischbein wird im beschaulichen Neustadt die Ehre zuteil, Mitglied der Kinderclique "Geheimbund Störtebeker" zu werden. Doch vorher muss er eine Mutprobe bestehen und einen kleinen Seehund aus dem Lagerraum des ortsansässigen Fischhändlers befreien, der ihn verkaufen will. Zwar glückt die Aktion, doch die Jungs werden erwischt und bestraft. Nur Emil kommt unerkannt mit einem Schrecken davon. Allerdings plagt ihn fortan die Angst, dass ihm Polizeioberwachtmeister Jeschke doch noch auf die Spur kommt.

       

      Stab und Besetzung

      Emil Tischbein Peter Finkbeiner
      Herr Grundeis Kurt Meisel
      Anna Tischbein, Mutter Heli Finkenzeller
      Oberwachtmeister Jeschke Wolfgang Lukschy
      Pony Hütchen Claudia Schäfer
      Die Großmutter Margarete Haagen
      Emils Tante Camilla Spira
      Emils Onkel Hans-Dieter Zeidler
      Anni Wandel Ruth Nimbach
      Gustav mit der Hupe Wolfgang Condrus
      Der Professor Wolf-Eberhard Grasshoff
      Der kleine Dienstag Roland Kaiser
      Der fliegende Hirsch Hannes Hübner
      Emils Lehrer Günter Pfitzmann
      Herr vom Kriminalamt Axel Monjé
      Regie Robert A. Stemmle
      Kamera Kurt Schulz

      Der zwölfjährige Emil Tischbein lebt im beschaulichen Neustadt. Ihm wird die Ehre zuteil, Mitglied der Kinderclique Geheimbund Störtebeker zu werden. Doch vorher muss er eine Mutprobe bestehen und einen kleinen Seehund aus dem Lagerraum des ortsansässigen Fischhändlers befreien, der ihn verkaufen will.

      Zwar glückt die Aktion, doch die Jungen werden erwischt und bestraft. Nur Emil kommt unerkannt mit einem Schrecken davon. Allerdings plagt ihn fortan die Angst, dass ihm Polizeioberwachtmeister Jeschke doch noch auf die Spur kommt. Seiner Mutter Anna verschweigt er die Tat, denn sie hat ohnehin schon genug Sorgen. Die Friseurin betreibt in der Kleinstadt einen bescheidenen Salon und kommt mühsam allein für sich und ihren Sohn auf. Da sie auch in den anstehenden Sommerferien arbeiten muss, soll Emil ein paar schöne Tage bei seinen Verwandten in Berlin verbringen dürfen.

      Mit 140 Mark für die Großmutter in der Tasche, begibt Emil sich auf die Reise. Im Zug macht der wohlerzogene Junge Bekanntschaft mit dem zwielichtigen Herrn Grundeis, der Emil, als er schläft, das Geld stiehlt. Doch das bemerkt der Junge erst, als der Zug schon in Berlin einfährt.

      Immer noch in Angst vor der Polizei, nimmt er allein die Verfolgung auf. Unterdessen warten seine besorgte Großmutter und Cousine Pony Hütchen vergebens am Bahnhof auf ihn. Während Emil Herrn Grundeis beschattet, lernt er den gleichaltrigen "Gustav mit der Hupe" kennen. Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch, und der schlagfertige Berliner Junge erklärt sich sofort bereit, bei der Wiederbeschaffung des Geldes zu helfen. Verstärkung bekommen sie von Gustavs Freunden aus dem Kiez. Unter der Losung "Parole Emil!" schmieden die Kinder einen abenteuerlichen Plan, um den dreisten Gauner dingfest zu machen.

      1954 verfilmte der renommierte Regisseur Robert A. Stemmle den Jugendbuchklassiker "Emil und die Detektive" von Erich Kästner erstmals in Farbe. Stark angelehnt an Billy Wilders Drehbuch der Erstverfilmung von 1931, besticht der spannungsreiche Kinder-Krimi vor allem durch einen starken zeitgeschichtlichen Bezug. Der gebürtige Magdeburger Stemmle siedelte die klassische Kinder-Detektivgeschichte über Freundschaft, Zivilcourage und Solidarität in den 1950er-Jahren an.

      Im Spannungsfeld zwischen geordneter Kleinstadtidylle und abenteuerlichem Berliner Großstadtflair, verdichtet er die Geschichte atmosphärisch durch den Kontrast zwischen den Nachkriegsstrapazen und dem beginnenden Wohlstand des deutschen Wirtschaftswunders. Neben Margarete Haagen als Großmutter, Heli Finkenzeller als Mutter und Wolfgang Lukschy als Polizeioberwachtmeister überzeugt vor allem Kurt Meisel als hinterlistiger Betrüger. Auch der junge Günter Pfitzmann ist in einer Nebenrolle als Emils Lehrer zu sehen, und selbst Emils Schöpfer, Erich Kästner, bringt sich mit einem Cameoauftritt in den sehenswerten, humorvollen und farbenfrohen Familienfilm ein.

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      Samstag, 03.04.21
      07:15 - 08:45 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 14.06.2021