• 02.04.2021
      18:15 Uhr
      Geschichte weitererzählen Der Rabbiner Schlomo Rülf | SR Fernsehen
       

      80 Jahre nach der Auswanderung des Saarbrücker Rabbiners Friedrich Salomon Rülf nach Palästina erzählt seine Tochter Yedida ihrem Enkel Yehuda von seinem Urgroßvater. In seiner neuen Heimat Israel hat er mitgeholfen, das Schulwesen für eine freie jüdische Jugend aufzubauen. Friedrich Salomon Rülf wurde 1896 in Braunschweig geboren. Nach dem Studium und Promotion in Breslau war Rülf im Ersten Weltkrieg Feld-Hilfsrabbiner. 1929 kam er als Rabbiner der jüdischen Gemeinde nach Saarbrücken.

      Freitag, 02.04.21
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      80 Jahre nach der Auswanderung des Saarbrücker Rabbiners Friedrich Salomon Rülf nach Palästina erzählt seine Tochter Yedida ihrem Enkel Yehuda von seinem Urgroßvater. In seiner neuen Heimat Israel hat er mitgeholfen, das Schulwesen für eine freie jüdische Jugend aufzubauen. Friedrich Salomon Rülf wurde 1896 in Braunschweig geboren. Nach dem Studium und Promotion in Breslau war Rülf im Ersten Weltkrieg Feld-Hilfsrabbiner. 1929 kam er als Rabbiner der jüdischen Gemeinde nach Saarbrücken.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Gabi Heleen Bollinger

      80 Jahre nach der Auswanderung des Saarbrücker Rabbiners Friedrich Salomon Rülf nach Palästina erzählt seine Tochter Yedida ihrem Enkel Yehuda von seinem Urgroßvater. In seiner neuen Heimat Israel hat er mitgeholfen, das Schulwesen für eine freie jüdische Jugend aufzubauen. Friedrich Salomon Rülf wurde 1896 in Braunschweig geboren. Nach dem Studium und Promotion in Breslau war Rülf im Ersten Weltkrieg Feld-Hilfsrabbiner. 1929 kam er als Rabbiner der jüdischen Gemeinde nach Saarbrücken.

      Das Saargebiet unterstand damals einer Regierungskommission des Völkerbunds. "Im Land herrschte eine Atmosphäre der Internationalität", schrieb Rülf später in seiner Autobiografie. Dennoch kam es schon vor der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler zu antisemitischen Ausschreitungen, die sich im Abstimmungskampf in brutaler Gewalt äußerten. Rülf setzte sich beim Völkerbund für die Jüdinnen und Juden an der Saar ein und wurde Mitinitiator des "Römischen Abkommens": Es beinhaltete, dass jüdische Emigrantinnen und Emigranten nach der Rückgliederung an Hitler-Deutschland bis März 1936 ihr Vermögen mitführen konnten. Er selbst fand mit Frau und fünf Kindern in Nahariya eine neue Heimat und baute dort eine moderne Gesamtschule auf. Die SR-Dokumentation geht mit Rülfs Tochter auf Spurensuche.

      10.10.2015 SR

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