• 17.02.2021
      18:50 Uhr
      Wir im Saarland - Kultur extra Déjà-vu - Ein Trip durch 40 Jahre Max-Ophüls-Filmfestival | SR Fernsehen
       

      Im Jahr 1980 startete zum ersten Mal in Saarbrücken das Max-Ophüls-Filmfestival. Zum 40. Geburtstag des inzwischen renommiertesten Festivals für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm, vor zwei Jahren, hat Autor Sven Rech auf vier Jahrzehnte Festival- und Filmgeschichte zurückgeblickt.

      Mittwoch, 17.02.21
      18:50 - 19:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Im Jahr 1980 startete zum ersten Mal in Saarbrücken das Max-Ophüls-Filmfestival. Zum 40. Geburtstag des inzwischen renommiertesten Festivals für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm, vor zwei Jahren, hat Autor Sven Rech auf vier Jahrzehnte Festival- und Filmgeschichte zurückgeblickt.

       

      Im Jahr 1980 startete zum ersten Mal in Saarbrücken das Max-Ophüls-Filmfestival. Zum 40. Geburtstag des inzwischen renommiertesten Festivals für den deutschsprachigen Nachwuchsfilm, vor zwei Jahren, hat Autor Sven Rech auf vier Jahrzehnte Festival- und Filmgeschichte zurückgeblickt.

      Es ist unglaublich: 40 Jahre Nachwuchsfilmfestival in Saarbrücken, und kein einziger Gewinner kam aus dem Saarland. Max, (fiktiver) junger Filmemacher, nimmt sich vor, das zu ändern. Auf der Suche nach dem Erfolgsrezept für einen preisträchtigen Film schaut sich Max unzählige Streifen aus 40 Jahren an.

      Es ist ein Kreuz - schon wieder ist ein Jahrzehnt vergangen, und der (echte) Filmemacher Sven Rech soll wie schon zum 30. Jubiläum einen Film über die Vergangenheit des Festivals machen; nur dass dieses Mal ein ganzes Jahrzehnt Filmfülle dazu kommt. Selbst zwar durchaus preisgekrönt, aber noch ohne Ophüls-Trophäe, ersinnt Sven Rech zur Feier des 40. Jubiläums die Geschichte des jungen Filmstudenten Max, gespielt vom wiederum echten Filmstudenten, Filmemachern und sogar Festivalchef Jörn Michaely aus Sankt Ingbert.

      Der absolviert einen liebevollen, temporeichen Parcours durch die Festivalgeschichte. Schräg startete es 1979; erster Gewinner war der "Willi-Busch-Report", eine Komödie an der deutsch-deutschen Grenze. Festivalgründer Albrecht Stuby setzte in den frühen Achtzigern auf ziemlich provokante Schwulen-Filme; bis heute spricht alles von Frank Ripplohs "Taxi zum Klo", im dem es viel nacktes Männerfleisch zu sehen gibt.

      Auf der Suche nach einem neuen Filmstoff verzweifelt Max, denn irgendwie ist alles schon mal da gewesen: Horror, Komödie, Missbrauch, Apokalypse, Kinder- und sogar Hochkantfilme.

      Und so viele Coming-of-Age-Geschichten, dass sich Max daran garantiert nicht versuchen wird. Dafür holt er sich Tipps bei Drehbuchjuror und Filmjournalist Oliver Hottong, bei Hochschulprofessorin und Filmemacherin Sung Hyunh Cho, die selbst 2007 den Ophülspreis gewann mit ihrem spektakulären Dokumentarfilm über das alljährlich wiederkehrende friedliche Aufeinandertreffen von Metalfans und norddeutschen Dorfbewohnern in Wacken. Dazu gibt's ein Wiedersehen mit bekannten und wieder vergessenen Regisseur*innen und Schauspieler*innen, Filmausschnitte und Gespräche mit dem heutigen Festivalteam um Svenja Böttger und Oliver Baumgarten.

      Der Film "Déjà-vu - Ein Trip durch 40 Jahre Max-Ophüls-Preis" ist nicht nur ein Rückblick, sondern zu einem ganz eigenen Film geworden, der im Januar 2019 in der Festivalwoche sogar im Kino gezeigt wurde. Ein großes Vergnügen, nicht nur für Cineasten und Ophüls-Fans, zu sehen in "Wir im Saarland Kultur" extra, am Aschermittwoch, 17.02.2021.

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