• 22.09.2021
      09:45 Uhr
      natürlich! Natur und Umwelt im Südwesten | SR Fernsehen
       

      Martin Geng ist Bio-Obstbauer in Staufen, südlich von Freiburg. Aber keiner wie die anderen. Mit 48 Jahren fing er ein neues Leben an, kaufte verwilderte Streuobstwiesen auf, pflanzte alte Sorten und lernte von Jahr zu Jahr, was funktionierte und was nicht. Er will Landwirtschaft so betreiben, wie sie vor Erfindung der Spritzmittel funktionierte. Die Bäume und Wiesen werden nicht behandelt, weder chemisch noch biologisch. Die Rechnung des Obstrebells geht auf.
      Außerdem: Der Lebensraum Fels, die hofnahe Tötung von Nutztieren, Techno-DJ Dominik Eulberg und eine besondere Spezies sowie eine Aussteigerreise durch den Schwarzwald.

      Mittwoch, 22.09.21
      09:45 - 10:15 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Martin Geng ist Bio-Obstbauer in Staufen, südlich von Freiburg. Aber keiner wie die anderen. Mit 48 Jahren fing er ein neues Leben an, kaufte verwilderte Streuobstwiesen auf, pflanzte alte Sorten und lernte von Jahr zu Jahr, was funktionierte und was nicht. Er will Landwirtschaft so betreiben, wie sie vor Erfindung der Spritzmittel funktionierte. Die Bäume und Wiesen werden nicht behandelt, weder chemisch noch biologisch. Die Rechnung des Obstrebells geht auf.
      Außerdem: Der Lebensraum Fels, die hofnahe Tötung von Nutztieren, Techno-DJ Dominik Eulberg und eine besondere Spezies sowie eine Aussteigerreise durch den Schwarzwald.

       

      Martin Geng ist Bio-Obstbauer in Staufen, südlich von Freiburg. Aber keiner wie die anderen. Mit 48 Jahren fing er ein neues Leben an, kaufte verwilderte Streuobstwiesen auf, pflanzte alte Sorten und lernte von Jahr zu Jahr, was funktionierte und was nicht. Er will Landwirtschaft so betreiben, wie sie vor Erfindung der Spritzmittel funktionierte. Die Bäume und Wiesen werden nicht behandelt, weder chemisch noch biologisch. Die Rechnung des Obstrebells geht auf. Doch ist sie auch rentabel? Ja! Das Erfolgsrezept des Familienbetriebs ist dabei denkbar einfach, kostengünstig und natürlich.

      Altes erhalten: Darum geht es auch auf der "Nutztierarche am Kisselsbach Horperath" in der Vulkaneifel. Harald und Erika Strüning züchten alte, vom Aussterben bedrohte Nutztierarten wie z.B. Waliser Schwarzhals Ziegen, Deutsche Lachshühner und Pommern Enten. Das Motto der beiden: Artgerechtes Leben und natürliches Futter statt Turboleistung und Antibiotika. Das zahlt sich aus: Eier, Milch und Fleisch schmecken einfach besser. Nebenbei betreiben Strünings auch einen großen Nutzgarten. Ökologische Landwirtschaft ist ihnen ein wichtiges Anliegen. Ihr Wissen geben sie gerne weiter: in Führungen oder an sogenannte Wwoofer*innen, freiwillige Helfer*innen, die für eine bestimmte Zeit bei allem mithelfen, was auf der Arche ansteht

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