• 16.01.2021
      17:00 Uhr
      Bullerbü im finnischen Schärengarten Die Aland-Inseln | SR Fernsehen
       

      Knapp 30.000 Menschen, verteilt auf 16 Inseln im weiten Schärengarten zwischen Finnland und Schweden - das ist Aland. Eine autonome Region Finnlands mit Schwedisch als einziger Amtssprache, mit eigener Flagge, eigenen Briefmarken, eigenem Autokennzeichen und Internetdomäne. Eine kaum bekannte "ferne Welt" mitten in Europa, noch dazu mit traditionsreichen Verbindungen in alle Welt und mit einer überwältigenden Natur-Landschaft.
      Alands Geschichte ist das, was man gerne "wechselvoll" nennt. Der Archipel war jahrhundertelang Spielball der Interessen von rund einem Dutzend europäischer Mächte.

      Samstag, 16.01.21
      17:00 - 17:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Knapp 30.000 Menschen, verteilt auf 16 Inseln im weiten Schärengarten zwischen Finnland und Schweden - das ist Aland. Eine autonome Region Finnlands mit Schwedisch als einziger Amtssprache, mit eigener Flagge, eigenen Briefmarken, eigenem Autokennzeichen und Internetdomäne. Eine kaum bekannte "ferne Welt" mitten in Europa, noch dazu mit traditionsreichen Verbindungen in alle Welt und mit einer überwältigenden Natur-Landschaft.
      Alands Geschichte ist das, was man gerne "wechselvoll" nennt. Der Archipel war jahrhundertelang Spielball der Interessen von rund einem Dutzend europäischer Mächte.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Peter M. Kruchten

      Knapp 30.000 Menschen, verteilt auf 16 Inseln im weiten Schärengarten zwischen Finnland und Schweden - das ist Aland. Eine autonome Region Finnlands mit Schwedisch als einziger Amtssprache, mit eigener Flagge, eigenen Briefmarken, eigenem Autokennzeichen und Internetdomäne. Eine kaum bekannte "ferne Welt" mitten in Europa, noch dazu mit traditionsreichen Verbindungen in alle Welt und mit einer überwältigenden Natur-Landschaft.

      Alands Geschichte ist das, was man gerne "wechselvoll" nennt. Der Archipel war jahrhundertelang Spielball der Interessen von rund einem Dutzend europäischer Mächte. Im 13. Jahrhundert gehörte Aland zur schwedischen Krone - es liegt auf der wichtigen Seefahrt-Route ins Baltikum. In den folgenden Jahrhunderten kämpften Dänen, Finnen und Russen immer wieder um aländische Häfen und Festungen. Ruinen und Teile der Wehranlagen sind auf mehreren Inseln erhalten und werden in der Dokumentation gezeigt.

      In der Hauptstadt Mariehamn verwirklichte Anfang des 20. Jahrhunderts der Reeder Gustaf Eriksson eine ungewöhnliche Geschäftsidee. Obwohl die Ära der Dampfschiffe längst angebrochen war, kaufte er mehr als 40 Großsegler - die damals größte Flotte weltweit - und setzte sie noch bis Anfang der 1950er Jahre zum Transport von Getreide zwischen Australien und England ein. Im Westhafen von Mariehamn liegt das letzte dieser "tall ships", die "Pommern". Gerade wird die "Pommern" restauriert. Autor Peter M. Kruchten ist bei den außergewöhnlichen, seltenen Arbeiten dabei, erzählt die Geschichte Erikssons und seiner Flotte und zeigt an diesem und anderen Beispielen, wie vielfältig und eng sich die Verbindung der Aländer zum Meer darstellt.
      Ein weiterer, aktueller Aspekt der Seefahrt-Geschichte manifestiert sich in den riesigen Fähren, die zwischen Turku bzw. Stockholm und Aland verkehren. Fast könnte man in ihnen die modernen Nachfahren der Großsegler sehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer begleiten ein Schiff der "Tallink Silja Line" und lernen den Kapitän kennen.

      Aland heißt Wasserland. Ein besonderes Stück Wasser und Land in Europa, ein weitgehend autonomes Staatsgebilde, das seinen Status seit 1921 dem Völkerbund verdankt.

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