• 10.07.2020
      02:00 Uhr
      betrifft: Warum sterben die Bienen? Ein Film von Christoph Würzburger | SR Fernsehen
       

      Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      Filmautor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 10.07.20
      02:00 - 02:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit viele Experten der einschlägigen Institute von Wissenschaft und Agrarindustrie. Dezimiert ein Schädling, die Varroa-Milbe, die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Und welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      Filmautor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen.

       

      Seit Jahren sterben die Bienen. Weltweit, leise und unauffällig. In den vergangenen Jahren lag die Sterberate der Bienenvölker Europas bei durchschnittlich 20 Prozent. In Deutschland sogar bei bis zu 30 Prozent. Verluste in dieser Höhe sind besorgniserregend, sagen Imkerinnen und Imker wie Christoph Koch aus Oppenau im Schwarzwald und schlagen Alarm. Der Berufsimker lebt mit Bienen seit Kindesbeinen. Schon sein Vater ging diesem faszinierenden Beruf nach.

      Christoph Koch ist Imker-Meister und Vorstandsmitglied im Deutschen Berufsimker-Verband. Er war einer der Hauptbetroffenen einer Giftkatastrophe im Jahr 2008 im Oberrheingraben, hat damals fast alle seine 200 Bienenvölker verloren. Seither kämpft er für die Bienen. "Sie gehören zu den wichtigsten Nutztieren", sagt er. Was sich kaum jemand klar mache: Ohne Bienen gäbe es gut ein Drittel von allem, was in Deutschland gegessen wird, nicht. Der finanzielle Wert ihrer Bestäubungsarbeit wird in Studien allein für Europa mit 23 Milliarden Euro beziffert. Doch der Nutzen der Bienen für die Ökosysteme dürfte unschätzbar sein.

      Das rätselhafte Sterben der Bienen beschäftigt seit einiger Zeit Scharen von Forscherinnen und Forschern der Bieneninstitute und Pflanzenschutzkonzerne. Dezimiert ein Schädling - die Varroa-Milbe - die Bestände der Imker? Sind es die Monokulturen der modernen industrialisierten Landwirtschaft, die den Bienen zusetzen? Welche Rolle spielt dabei die Agrochemie mit ihren hocheffektiven Pflanzenschutzmitteln?

      "betrifft"-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die faszinierende Welt der Bienen und recherchiert bei Imkerinnen und Imkern, Chemiekonzernen, Landwirtinnen und Landwirten sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Er begleitet den Bienen-Aktivisten und Imker Christoph Koch durch sein Bienenjahr und bei seinem Kampf gegen den schleichenden Niedergang seiner Bienenvölker.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 10.07.20
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