• 22.08.2019
      02:35 Uhr
      Kommissar Beck - Die neuen Fälle (1/8) Der Lockvogel | SR Fernsehen
       

      Nach der Ermordung zweier minderjähriger ausländischer Jungen ermittelt Kommissar Beck gegen einen Kinderpornoring, der das Internet als Vermittlungsbörse für Pädophile nutzt. Kurz darauf ist auch der Zuhälter tot, die Spur führt bis zu einem der obersten Richter der schwedischen Justiz. "Der Lockvogel" bildet den Auftakt zu der spannenden Krimireihe um den schwedischen Kommissar Beck, die auf den Figuren der Kultkrimis von Sjöwall/Wahlöö basiert und mit Peter Haber, Ottfried Fischer und Mikael Persbrandt hervorragend besetzt ist.

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 22.08.19
      02:35 - 04:00 Uhr (85 Min.)
      85 Min.

      Nach der Ermordung zweier minderjähriger ausländischer Jungen ermittelt Kommissar Beck gegen einen Kinderpornoring, der das Internet als Vermittlungsbörse für Pädophile nutzt. Kurz darauf ist auch der Zuhälter tot, die Spur führt bis zu einem der obersten Richter der schwedischen Justiz. "Der Lockvogel" bildet den Auftakt zu der spannenden Krimireihe um den schwedischen Kommissar Beck, die auf den Figuren der Kultkrimis von Sjöwall/Wahlöö basiert und mit Peter Haber, Ottfried Fischer und Mikael Persbrandt hervorragend besetzt ist.

       

      Stab und Besetzung

      Martin Beck Peter Haber
      Gunvald Larsson Mikael Persbrandt
      Benny Skacke Figge Norlin
      Lena Klingström Stina Rautelin
      Richter Lagerfeldt Niklas Falk
      Regie Pelle Seth
      Musik Ulf Dageby
      Kamera John Christian Rosenlund
      Buch Rolf Börjlind

      Der gewaltsame Tod eines 14-jährigen Einwandererjungen stellt Kommissar Martin Beck (Peter Haber) vor ein Rätsel. Es gibt weder ein Motiv noch Zeugen oder sonstige Tathinweise. Als ein zweiter Junge aus Uganda ertrunken aus einem See gefischt wird, spekulieren die Medien über rassistisch motivierte Morde einer Neonazi-Splittergruppe.

      Für einen Zusammenhang zwischen den Gewalttaten findet der Gerichtsmediziner Oljelund (Ottfried Fischer) jedoch keine Hinweise. Eine Verbindung zwischen den beiden Verbrechen scheint dennoch zu bestehen, denn ein Foto auf einer Homepage für Pädophile, das die EDV-Expertin Lena Klingström (Stina Rautelin) im Internet findet, zeigt die beiden Toten zusammen mit einem unbekannten dritten Jungen in eindeutiger Pose. Obwohl die Fotodateien anonym ins Netz gestellt wurden, kann Lena den Absender durch einen Trick lokalisieren. Es ist Keith Karlsson (Stefan Roos), Manager einer Spielhalle.

      Als Beck den Zuhälter verhören will, findet er ihn ermordet in dessen Büro, die Festplatte des Computers wurde gelöscht. Becks Mitarbeiter Gunvald Larsson (Mikael Persbrandt) spürt indes den dritten Jungen auf: Aron (Oscar Löfkvist). Von ihm erfährt Beck, dass Karlsson verwahrloste Straßenkids aufgegriffen und via Internet an zahlungskräftige Kunden vermittelt hat, um so seine enormen Spielschulden zu finanzieren. Beck vermutet, dass der Mörder ein Kunde ist, der von Karlsson erpresst wurde und unter allen Umständen seine Identität schützen will. Mehr als eine verschlüsselte E-Mail-Adresse steht der Polizei aber nicht zur Verfügung.

      Eine waghalsige Operation, bei der Aron als Lockvogel eingesetzt wird, gerät zum Desaster: Der Mörder kann unerkannt entkommen, und auch Aron verschwindet. Beck hat nichts mehr in der Hand. Doch dann findet er die Anstecknadel einer Freimaurerloge, die ihn auf die Spur von Richter Lagerfeldt (Niklas Falk) führt.

      Im Gegensatz zu den vorhergehenden Verfilmungen der Kultbücher von Maj Sjöwall und Per Wahlöö wurden in der Produktion für die ARD um die Romanfiguren herum aktuelle und wirklichkeitsnahe Stoffe neu geschrieben. Die temporeichen Inszenierungen verbinden so moderne, optisch reizvolle Kino-Ästhetik mit psychologisch präziser Zeichnung der Figuren und Milieus.

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