• 20.08.2019
      07:15 Uhr
      Big Cities (14/14) Ein Dorf in Berlin | SR Fernsehen
       

      62 Großstädter haben im "Rundling", im Stadtteil Berlin-Johannisthal, ein Gegenmodell zum anonymen Großstadtleben der Hauptstadt verwirklicht. Die Idee stammt vom Berliner Architekten Harald Zenke, der selbst in dem Mehrgenerationenwohnprojekt lebt. Hier hilft man sich gegenseitig, über die Familie hinaus. Die Jüngsten sind noch im Kindergarten, die Ältesten schon weit über 70. Doch der Rundling ist nicht nur Mehrgenerationenwohnen, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz. Für die außergewöhnliche Mischung aus nachhaltigem und gemeinsamem Zusammenwohnen wurde der Rundling schon mehrfach ausgezeichnet.

      Dienstag, 20.08.19
      07:15 - 07:30 Uhr (15 Min.)
      15 Min.

      62 Großstädter haben im "Rundling", im Stadtteil Berlin-Johannisthal, ein Gegenmodell zum anonymen Großstadtleben der Hauptstadt verwirklicht. Die Idee stammt vom Berliner Architekten Harald Zenke, der selbst in dem Mehrgenerationenwohnprojekt lebt. Hier hilft man sich gegenseitig, über die Familie hinaus. Die Jüngsten sind noch im Kindergarten, die Ältesten schon weit über 70. Doch der Rundling ist nicht nur Mehrgenerationenwohnen, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz. Für die außergewöhnliche Mischung aus nachhaltigem und gemeinsamem Zusammenwohnen wurde der Rundling schon mehrfach ausgezeichnet.

       

      62 Großstädter haben im "Rundling", im Stadtteil Berlin-Johannisthal, ein Gegenmodell zum anonymen Großstadtleben der Hauptstadt verwirklicht. Die Idee stammt vom Berliner Architekten Harald Zenke, der selbst in dem Mehrgenerationenwohnprojekt lebt.

      "Gemeinschaft statt Einsamkeit", so das Konzept des Rundlings. Hier hilft man sich gegenseitig, über die Familie hinaus. Die Jüngsten sind noch im Kindergarten, die Ältesten schon weit über 70. Eine Oase im Großstadtdschungel: So zuhause wie hier habe sie sich noch nie in ihrem Leben gefühlt, erzählt Elke Denzinger. Sie kaufte vor sieben Jahren ein Haus im Rundling. Wenn Fußball im Fernsehen läuft, tobt der zehnjährige Nachbarssohn Julius Popp mit seinen Freunden bei ihr auf der Couch. Hier sei sie "mitten drin im Leben", in einer Nachbarschaft wie einer großen Familie. Die haben auch der 72-jährige Hartmut Glänzel und seine Frau Angela gefunden. Nach 30 Jahren in einer Brennpunktsiedlung in Neukölln haben sie im Rundling noch einmal neu angefangen - in einem Haus, dass sie selbst mitgebaut haben.

      Doch der Rundling ist nicht nur Mehrgenerationenwohnen, sondern auch ein Beitrag zum Umweltschutz. Denn die 20 Häuser sind größtenteils aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz, Lehm und Stroh gebaut.

      Ein ausgeklügeltes Energiekonzept ermöglicht es, alle Häuser mit Heizenergie, Warm-, Kalt- und Brauchwasser sowie Strom zu versorgen. Die neueste Errungenschaft, ein Abgaswärmetauscher mit Rauchgaswäsche, reduziert den Feinstaub um bis zu 90 Prozent.

      Für diese außergewöhnliche Mischung aus nachhaltigem und gemeinsamem Zusammenwohnen wurde der Rundling schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem als Klimaschutzpartner der Stadt Berlin.

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