• 15.08.2019
      22:45 Uhr
      Halbe Hütte - Eine Provinzposse SR Fernsehen Mediathek
       

      Was passiert, wenn einem etwas weggenommen wird, das man als sein Eigentum ansieht? Andreas Geiger hat in seinem schwäbischen Heimatort Donzdorf eine Wiese mit einer Hütte am Waldrand geerbt. Es stellt sich heraus, dass die Hälfte der Hütte auf dem Grundstück des Nachbarn steht - der Großvater hatte sich beim Hüttenbau um rund vier Meter verrechnet. Der nun folgende Rechtsstreit zwischen der Familie Geiger und dem Besitzer des Nachbargrundstücks wird zum Politikum in der Kleinstadt. Humorvoll und persönlich erzählt der Film von einem skurrilen Grenzstreit
      und vom großen Thema - Mensch, Heimat und Grenzen - als Provinzposse.

      Donnerstag, 15.08.19
      22:45 - 00:15 Uhr (90 Min.)
      90 Min.

      Was passiert, wenn einem etwas weggenommen wird, das man als sein Eigentum ansieht? Andreas Geiger hat in seinem schwäbischen Heimatort Donzdorf eine Wiese mit einer Hütte am Waldrand geerbt. Es stellt sich heraus, dass die Hälfte der Hütte auf dem Grundstück des Nachbarn steht - der Großvater hatte sich beim Hüttenbau um rund vier Meter verrechnet. Der nun folgende Rechtsstreit zwischen der Familie Geiger und dem Besitzer des Nachbargrundstücks wird zum Politikum in der Kleinstadt. Humorvoll und persönlich erzählt der Film von einem skurrilen Grenzstreit
      und vom großen Thema - Mensch, Heimat und Grenzen - als Provinzposse.

       

      Stab und Besetzung

      Autor Andreas Geiger

      Was passiert, wenn einem etwas weggenommen wird, das man als Eigentum betrachtet? Andreas Geiger hat in seinem schwäbischen Heimatort Donzdorf bei Göppingen eine Wiese mit einer Hütte am Waldrand geerbt. Es stellt sich heraus, dass die Hälfte der Hütte auf dem Grundstück des Nachbarn steht - der Großvater hatte sich beim Hüttenbau um rund vier Meter verrechnet. Der nun folgende Rechtsstreit zwischen der Familie Geiger und dem Besitzer des Nachbargrundstücks wird zum Politikum in der Kleinstadt. Humorvoll und persönlich erzählt der Film von einem skurrilen Grenzstreit.

      Geiger bemüht sich um eine außergerichtliche Lösung des Hüttenproblems. Die Hütte ist eng mit der Geschichte seiner Familie verbunden und hat für ihn daher einen hohen emotionalen Wert. Doch weder ihm persönlich noch sämtlichen gesellschaftlichen Institutionen - dem Bauamt, dem Bürgermeisteramt, dem Stammtisch oder der Kirche - gelingt es, eine Lösung zum Erhalt der Hütte zu finden. Am Ende droht der Abriss, doch Geiger kämpft weiter.
      Geiger erzählt humorvoll und aus seiner persönlichen Perspektive von seinen tragisch-komischen Versuchen, sein skurriles Grenzproblem zu lösen. Der Film zeigt das Leben auf dem Land mit seinen Traditionen und Umgangsformen. Geiger ist in Donzdorf aufgewachsen und kennt das Dorf und die Menschen bestens. Der Streit um die halbe Hütte macht deutlich, dass Nachbarschaftsstreitigkeiten, die häufigste Form juristischer Auseinandersetzungen, auch in dörflichen Gemeinschaften nicht mehr außergerichtlich beigelegt werden können. Sich "untereinander" zu einigen, ist auch dort schwierig geworden. Der Film zeigt außerdem, wie Gemeinden finanziell gezwungen sind, ihre Liegenschaften zu veräußern. Burgen oder alte Höfe kommen so in Privatbesitz, zu dem die Bevölkerung keinen Zugang mehr hat.
      "Halbe Hütte" erzählt vom der großen Thema - Mensch, Heimat und Grenzen - als Provinzposse.

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