• 17.03.2019
      17:15 Uhr
      Wildes Deutschland - Unbekannte Tiefen Vom Harz bis zur Nordsee | SR Fernsehen
       

      Deutschlands heimische Gewässer sind die wohl geheimnisvollsten Biotope im Land. Die Sendung startet eine außergewöhnliche und teils sogar gefährliche Reise vom Harz bis an die Nordsee. Eine Reise, die spannende Einblicke in eine bis dahin oft verborgen gebliebene Welt gewährt. Wenn im Frühling langsam Tauwetter einsetzt, kommen die schwarzen Augen der Vulkaneifel oder die schneebedeckten Wasserräder des Harzer Treppenregals wieder in Fluss.

      Sonntag, 17.03.19
      17:15 - 18:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Deutschlands heimische Gewässer sind die wohl geheimnisvollsten Biotope im Land. Die Sendung startet eine außergewöhnliche und teils sogar gefährliche Reise vom Harz bis an die Nordsee. Eine Reise, die spannende Einblicke in eine bis dahin oft verborgen gebliebene Welt gewährt. Wenn im Frühling langsam Tauwetter einsetzt, kommen die schwarzen Augen der Vulkaneifel oder die schneebedeckten Wasserräder des Harzer Treppenregals wieder in Fluss.

       

      Die Kamera zwängt sich durch die schmalen Tunnel, die den Harz kilometerweit durchziehen und Heimat von Fröschen und Bergmolchen sind. Der Harz birgt ein weiteres Geheimnis. Vor Millionen von Jahren schuf das Wasser eine bizarre unterirdische Welt aus Tropfsteinen: die Hermannshöhle. Hier lebt ein fabelhaftes Wesen in völliger Dunkelheit, der Grottenolm.

      Die Reise geht weiter nach Sachsen, wo der Mensch jahrzehntelang mit Raubbau an der Natur in riesigen Braunkohle-Tagebaugebieten die Erde durchwühlte. Nun erobert sich die Natur an aufgegebenen Flächen langsam ihren Platz zurück.

      Die Mecklenburger Seenplatte bietet einen ganz besonderen Einblick in die Unterwasserwelt. Von den Gletschern der Eiszeit erschaffen, liegen unzählige Seen dicht aneinander und bieten mit ihrem riesigen Fischvorkommen die Grundlage für Seevögel wie Fischadler oder Rohrdommel. Über die Burgen des Bibers hinweg führt die Reise zur Elbe, wo der Versuch gestartet wurde, den ausgestorbenen europäischen Stör wieder anzusiedeln. Ein aufwändiges und langfristiges Vorhaben. Zu Tausenden werden die jungen Fische in den Nebenarmen der Elbe ausgesetzt, in der Hoffnung, dass einige in 18 bis 20 Jahren zu ihren Laichplätzen zurückkehren. Vorher allerdings müssen sie den Gefahren von Stellnetzen, Schleusen, Wehren, Schiffsschrauben oder natürlichen Feinden trotzen, um am Ende vorbei an der Hafenstadt Hamburg zur Nordsee zu gelangen.

      Die Reise endet bei Helgoland, dem nordwestlichsten Außenposten Deutschlands. Mit modernster Unterwasserkameratechnik, sowie Kran und Flugaufnahmen entsteht ein Bild von Deutschland, das den Zuschauerinnen und Zuschauern in dieser Weise bislang verborgen blieb. Eine wirklich faszinierende Reise in Deutschlands unbekannte Tiefen vom Harz bis zur Nordsee.

      ABENTEUER WILDNIS

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