• 13.10.2018
      14:20 Uhr
      Freddy und das Lied der Prärie Spielfilm Deutschland / Jugoslawien 1964 | Radio Bremen TV
       

      Freddy, wegen seiner unfehlbaren Schießkunst und seines Gerechtigkeitssinnes gefürchtet, ist einer üblen Bande von Räubern auf der Spur. Sie hat seinen Pflegevater Ted in die Goldgräberstadt Moon Valley entführt, um dessen Mine auszuplündern. Dort versucht Teds Tochter Anita, die Freddy in Kindertagen zuletzt sah, als Hilfssheriff für Recht und Ordnung zu sorgen. So treffen beide aufeinander - ohne es jedoch zu wissen, denn auch Anita ist unter anderem Namen bekannt.

      Der Wilde Westen zur Zeit, als er noch besonders wild war: Freddy reitet durch die Prärie und kämpft für die Rechte der Unschuldigen.

      Samstag, 13.10.18
      14:20 - 15:55 Uhr (95 Min.)
      95 Min.
      Neu im Programm

      Freddy, wegen seiner unfehlbaren Schießkunst und seines Gerechtigkeitssinnes gefürchtet, ist einer üblen Bande von Räubern auf der Spur. Sie hat seinen Pflegevater Ted in die Goldgräberstadt Moon Valley entführt, um dessen Mine auszuplündern. Dort versucht Teds Tochter Anita, die Freddy in Kindertagen zuletzt sah, als Hilfssheriff für Recht und Ordnung zu sorgen. So treffen beide aufeinander - ohne es jedoch zu wissen, denn auch Anita ist unter anderem Namen bekannt.

      Der Wilde Westen zur Zeit, als er noch besonders wild war: Freddy reitet durch die Prärie und kämpft für die Rechte der Unschuldigen.

       

      Stab und Besetzung

      Freddy Freddy Quinn
      Steve Perkins Rik Battaglia
      Anita Beba Loncar
      Joana Trude Herr
      Regie Martin Sobey

      Den Namen Black Bill kennt jeder im Wilden Westen. Bill ist ein geheimnisvoller Rächer mit legendären Schießkünsten. Seine Spezialität ist es, eine in die Luft geworfene Münze in der Mitte zu treffen. Aber auch mit Gangstern, die ihm immer wieder in die Quere kommen, macht der Meisterschütze kurzen Prozess. In Wirklichkeit handelt es sich bei Black Bill um Freddy, einen gerechtigkeitsliebenden Farmersohn, dessen Eltern von einer geldgierigen Räuberbande umgebracht wurden. Der alte Ted Daniels von der Nachbarfarm nahm sich seiner an und zog ihn gemeinsam mit seiner kleinen Tochter Anita auf. Doch schließlich machte sich Black Bill auf, um die Mörder seiner Eltern dingfest zu machen.

      Als er eines Tages seinem Ziehvater Ted einen Besuch abstatten will, muss Freddy erfahren, dass der von Banditen entführt wurde, die es auf eine wertvolle Goldader abgesehen haben. Den Lageplan dafür hatte er in seine Taschenuhr eingravieren lassen. Freddy ahnt, dass Ted nach Moon Valley gebracht wurde, einer verruchten Goldgräberstadt. Dort blüht das Verbrechen, und der zwielichtige Geschäftsmann Steve Perkins hält alle Fäden in der Hand. Er ist auch der Chef der berüchtigten Moon-Valley-Bande, die Ted entführte und Freddys Eltern auf dem Gewissen hat.

      Was Black Bill allerdings noch nicht weiß: Seine Stiefschwester Anita, die er zum letzten Mal im Kindesalter gesehen hat, hat sich ebenfalls nach Moon Valley aufgemacht. Dort hat sie als Hilfssheriff beim unfähigen örtlichen Gesetzeshüter angeheuert, um ihren Vater zu suchen. Unter falschem Namen checkt Freddy im lokalen Saloon ein, erregt sofort die Aufmerksamkeit der verführerischen Animierdame Olivia und damit auch die Eifersucht von Steve Perkins, ihrem Verlobten. Schnell findet Freddy heraus, dass Perkins hinter allen verbrecherischen Aktivitäten steckt, und will ihn zur Strecke bringen. Doch erst einmal muss er zurück in die Identität schlüpfen, mit der er sich den nötigen Respekt verschaffen kann: Black Bill ist wieder in Aktion!

      "Freddy und das Lied der Prärie" entstand 1964, zwei Jahre nach der ersten Karl-May-Verfilmung "Der Schatz im Silbersee", die in Deutschland eine gigantische Westernbegeisterung ausgelöst hatte. Da sich die Rialto Film die Rechte an der Verfilmung der Karl-May-Stoffe gesichert hatte, musste sich der konkurrierende Produzent Arthur Brauner etwas anderes einfallen lassen, wollte er Western produzieren. Da er schon länger über einen Musikfilm mit Freddy Quinn nachgedacht hatte, entstand der wohl erste Musikwestern der Geschichte. Und dafür fuhr Brauner einiges auf: Er verpflichtete den amerikanischen Regisseur Martin Sobey, der zuvor die Serien "Cowboys" (1961-1962) und "Rauchende Colts" (1962) gedreht hatte, ließ "Freddy und das Lied der Prärie" wie die Karl-May-Filme im wildromantischen Bergland Dalmatiens drehen und besetzte in einer Nebenrolle als Saloon-Girl Olivia das als "Marilyn Monroe für Arme" bekannte 60er-Jahre Sexsymbol Mamie Van Doren.

      Im Mittelpunkt steht Schlagerstar Freddy Quinn als Sänger, Schauspieler und Revolverheld. Muskulös, hoch zu Ross, schuss- und stimmgewaltig singt er im Film 14 Lieder in lupenreinem Country-Sound. Die dazugehörende LP erreichte damals Platz 4 in den deutschen Verkaufscharts. Und auch heute ist "Freddy und das Lied der Prärie" ein Film, der echte Kultqualitäten hat.

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      Samstag, 13.10.18
      14:20 - 15:55 Uhr (95 Min.)
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