• 28.06.2018
      21:00 Uhr
      Länder - Menschen - Abenteuer Unsere Heimat auf Zeitreise (2/2): 300 Millionen Jahre Erdgeschichte - Das Ende der Wildnis | Radio Bremen TV
       

      Der spektakuläre Zweiteiler schildert Hunderte Millionen Jahre Erdentwicklung und zeigt zum ersten Mal den Weg des Landes durch Raum und Zeit. 3D-Computeranimationen, atemberaubende Naturaufnahmen und aufwändige Inszenierungen zeichnen ein neues Bild von Deutschland: Kein beständiger Ort inmitten Europas, sondern eine Landmasse immer auf Reisen.
      In der zweiten Folge beginnt das Zeitalter des Menschen. Dem Homo heidelbergensis vor 600.000 Jahren folgte der Neandertaler. Heute weiß man: Er war handwerklich geschickt, konnte gerben und trug Kleidung aus Häuten und Fellen.

      Donnerstag, 28.06.18
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der spektakuläre Zweiteiler schildert Hunderte Millionen Jahre Erdentwicklung und zeigt zum ersten Mal den Weg des Landes durch Raum und Zeit. 3D-Computeranimationen, atemberaubende Naturaufnahmen und aufwändige Inszenierungen zeichnen ein neues Bild von Deutschland: Kein beständiger Ort inmitten Europas, sondern eine Landmasse immer auf Reisen.
      In der zweiten Folge beginnt das Zeitalter des Menschen. Dem Homo heidelbergensis vor 600.000 Jahren folgte der Neandertaler. Heute weiß man: Er war handwerklich geschickt, konnte gerben und trug Kleidung aus Häuten und Fellen.

       

      In der zweiten Folge beginnt das Zeitalter des Menschen. Dem Homo Heidelbergensis vor 600.000 Jahren folgt der Neandertaler. Heute wissen wir: Er war handwerklich geschickt, konnte gerben und trug Kleidung aus Häuten und Fellen. Eine atemberaubende Mammutjagd ist zu sehen und das Alltagsleben in der Gruppe. Doch der Neandertaler lebt in klimatisch wechselhaften Zeiten und es gibt Konkurrenz, die aus Afrika kommt?

      Am Rhein brechen dann vor 13.000 Jahren zum vorerst letzten Mal die Vulkane der Eifel aus. Das Ausmaß unvorstellbar. Mehrere Tage lang schleudern heiße Glutlawinen Asche und Lavagestein in die Täler und bilden einen fast 30 Meter hohen Wall, der Rhein und Mosel über Wochen staut. Als der Damm bricht, schießt eine gigantische Flutwelle den Rhein flussabwärts bis nach Holland und verwüstet auf ihrem Weg ganze Landstriche.

      Dann hat ein Kältephase der Eiszeit das Land wieder im Griff. Es ist die Zeit der großen Weidetiere: Mammut, Moschusochsen und Rentiere durchwandern die Weiten. Ein ideales Revier für Homo Sapiens. Als Jäger und Sammler aus Afrika eingewandert, bestimmt der Zug der Herden sein Leben. Mit dem Ende des letzten Kälteeinbruchs zeigt das Land in Flussläufen und Bergpanoramen bereits sein heutiges Gesicht.

      Um 5500 v. Chr. Lässt sich eine neue Gruppe von Menschen nieder und passt den Lebensraum zum ersten Mal gezielt ihren Bedürfnissen an. Es beginnt die "Neolithische Revolution", das Zeitalter der Landwirtschaft. Die ersten Bauern finden in der Rheinebene und nördlich der Mittelgebirge fruchtbaren Lössboden. Von nun an frisst sich die Zivilisation immer weiter in die Natur.

      Nachdem die Römer Teile des Landes erobert haben, beginnen sie sofort ein Versorgungs- und Straßennetz zu bauen. Aus ihren Lagern entwickeln sich später Städte wie Köln, Mainz und Koblenz. Angesichts erdgeschichtlicher Dimensionen prägt der Mensch dieses Land erst seit einem winzigen Augenblick, aber in dieser kurzen Zeit hat er es gründlich umgestaltet: Flüsse wurden begradigt, Wälder gerodet und Straßen durchziehen heute nahezu jeden natürlichen Lebensraum von Tieren und Pflanzen. Der Mensch verändert und verbraucht, was über Millionen Jahre entstanden ist. Wäre das Land heute noch sich selbst überlassen, es wäre fast gänzlich von Wald bedeckt.

      Planet Deutschland - Unsere Heimat auf Zeitreise (2/2)

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      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
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