• 28.06.2018
      06:35 Uhr
      Expeditionen ins Tierreich Wildes Brasilien - Im Bann des Monsuns | Radio Bremen TV
       

      Brasilien ist ein Land der Superlative. Es nimmt knapp die Hälfte der Fläche Südamerikas ein und ist damit das größte Land der südlichen Hemisphäre. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete. In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. Die zweite Folge der Trilogie über die Wildnis Brasiliens erzählt, wie der tierische Nachwuchs die Herausforderungen der Regenzeit meistert.

      Donnerstag, 28.06.18
      06:35 - 07:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Brasilien ist ein Land der Superlative. Es nimmt knapp die Hälfte der Fläche Südamerikas ein und ist damit das größte Land der südlichen Hemisphäre. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete. In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. Die zweite Folge der Trilogie über die Wildnis Brasiliens erzählt, wie der tierische Nachwuchs die Herausforderungen der Regenzeit meistert.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Eva-Maria Wittke
      Redaktion Ralf Quibeldey

      Brasilien ist ein Land der Superlative. Es nimmt knapp die Hälfte der Fläche Südamerikas ein und ist damit das größte Land der südlichen Hemisphäre. Der Amazonas gilt als wasserreichster Fluss der Erde und durchzieht eines der weltweit größten Urwaldgebiete.

      In keinem Land gibt es so viele Tiere wie in Brasilien. Und das, obwohl das Leben hier für viele Arten alles andere als einfach ist. In der Regenzeit zum Beispiel sind riesige Landstriche komplett überflutet.

      Im Cerrado, dem Grasland, kündigt ein fast mystisch wirkendes Spektakel den Wetterwechsel an. Riesige Termitenhügel sind mit leuchtenden Glühwürmchen übersät, die mit grünlichem Schimmer ihre Beute anlocken. Nur wenige Tage später ist es dann so weit: Der jährliche Monsun trägt in den Wolken mehr Wassermassen mit sich als der Amazonas zu Land transportiert. Wenn sich diese Wolken entladen, stehen die Jagdgründe urplötzlich unter Wasser und ehemals ruhige Gewässer werden zu reißenden Strömen.

      Die jungen Otter im Pantanal können inzwischen schwimmen und wissen, wie wichtig der Familienverband für das Überleben ist. Wenn es um Futter geht, verlassen sie sich immer noch auf die Eltern und betteln. Doch ohne Erfolg. Der Nachwuchs soll jetzt lernen, selbst zu jagen. Auch die Kapuzineräffchen haben begriffen, dass sie nur in der Gruppe existieren können. Aber dazu müssen sie dauerhaft ins Rudel aufgenommen werden. Das ist gar nicht so einfach. Hartnäckigkeit ist gefragt. Und die Nasenbären lernen auf immer enger werdendem Terrain, welches andere Tier nur spielen und welches einem die Beute stehlen will.

      Die Regenzeit fordert jedes Tier auf eine andere Weise. Die zweite Folge der Trilogie über die Wildnis Brasiliens erzählt, wie der tierische Nachwuchs die Herausforderungen der Regenzeit meistert.

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