• 27.05.2018
      16:00 Uhr
      Lieb & Teuer Die norddeutsche Antiquitätenshow | Radio Bremen TV
       

      Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz? Janin Ullmann lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre Familien- und Sammlerstücke ausgewählten Kunstexperten vorzustellen. Diese begutachten und bewerten die Objekte. Dabei können sich unscheinbare Dinge als wahrer Schatz entpuppen.

      Moderation: Janin Ullmann

      Sonntag, 27.05.18
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz? Janin Ullmann lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre Familien- und Sammlerstücke ausgewählten Kunstexperten vorzustellen. Diese begutachten und bewerten die Objekte. Dabei können sich unscheinbare Dinge als wahrer Schatz entpuppen.

      Moderation: Janin Ullmann

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Anja Reingold
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Redaktion Marina Bartsch-Rüdiger

      Gemälde "Bulldogge und Dackel"
      Das Ölbild  mit  den beiden Hunden stammt von dem Berliner Tiermaler Heinrich Sperling (1844-1924). Er ist berühmt für seine realistischen Darstellungen von Hunden, die auch die Wesensart und den Ausdruck der Tiere genau erfassen. Einige seiner Bilder haben auch eine humoristische Komponente, wie in diesem Fall. Der Glatthaardackel steht auf dem Sprung vor einem gutbürgerlichen Haus. Die Tür ist einen Spalt weit geöffnet, wird aber von einer Bulldogge bewacht. Der Dackel möchte wohl zu gern an der Bulldogge vorbei, um an die Fressnäpfe zu kommen, aber die Bulldogge scheint nicht gewillt zu sein, ihn vorbei zu lassen - fast eine kleine Sozialstudie. Das Gemälde hat einige kleine Fehlstellen.

      Geige
      Der Instrumentenkörper ist ähnlich wie bei einer Gitarre achtförmig angelegt. Im 19. Jahrhundert wurden viele akustische Versuche durchgeführt um herauszufinden, wie entsteht ein Klang, wie wird er übertragen, was ist eine Frequenz usw. In diesem Zusammenhang wurden auch Instrumente untersucht. Dafür wurden zum Beispiel vereinfachte Geigen gebaut, um herauszufinden, was eigentlich für den Klang von Bedeutung ist. In der Folge entstand ein Markt, der genau solche Geigen, die klingen wie eine Geige aber doch etwas anders aussehen, nachfragte. Die Geige ist Ende des 19. Jahrhunderts im tschechischen Raum entstanden.

      Wiener Reiseuhr
      Der Typ der Wiener Reiseuhr geht zurück auf die englische Sedan-Uhr, die Wiener Uhrmacher hatten gern Ideen aus England übernommen. Das Gehäuse ist aus ebonisierter Buche, sie hat einen Tragegriff und ein vergrößertes Taschenuhrwerk. Auf dem Zifferblatt ist der Name des Herstellers vermerkt: Anton Liszt, der in der Zeit 1828 bis 1868 produzierte. Er war der Bruder des Komponisten Franz Liszt.

      Amphorenvase
      Die Vase ist hergestellt worden von der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin. Die Marke weist auf eine Entstehungszeit zwischen 1849 und 1870 hin. Die Schmuckvase ist sehr farbenprächtig, mit einer schönen Blumenmalerei in einer Kartusche auf der Vorderseite und zwei Greifenkopf-Henkeln, die aus Metall gegossen und vergoldet wurden.

      Silberschale
      Die große flache Schale ist aus 800er Silber. Sie ist um 1900 entstanden, greift mit den reichen floralen Mustern, Putten und Ornamenten aber die Formensprache des 18. Jahrhunderts auf. In der Mitte ist eine dekorative Szene mit ausgelassen am Wasser spielenden Kindern dargestellt.

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