• 16.04.2018
      11:35 Uhr
      Einfach genial Das MDR-Erfindermagazin | Radio Bremen TV
       

      Themen:

      • Farbig oder Schwarz-Weiß - alte und neue Filme aus Wolfen
      • Gesund Sitzen - auf einem beweglichen Stuhl
      • Schutz beim Bremsen - die Transportsicherung für den Beifahrersitz
      • Komfort auf dem Tennisplatz - die Ballsammelmaschine

      Moderation: Janett Eger

      Montag, 16.04.18
      11:35 - 12:00 Uhr (25 Min.)
      25 Min.

      Themen:

      • Farbig oder Schwarz-Weiß - alte und neue Filme aus Wolfen
      • Gesund Sitzen - auf einem beweglichen Stuhl
      • Schutz beim Bremsen - die Transportsicherung für den Beifahrersitz
      • Komfort auf dem Tennisplatz - die Ballsammelmaschine

      Moderation: Janett Eger

       
      • Farbig oder Schwarz-Weiß - alte und neue Filme aus Wolfen

      Die Stadt Wolfen in Sachsen-Anhalt ist weltbekannt für ihren Beitrag zur Filmgeschichte, den Agfacolor-Farbfilm. 1936 wurde hier der erste Film produziert, der es möglich machte, Kinofilme und Wochenschauen in Farbe zu drehen. Aus Agfa wurde später ORWO, der einzige Filmproduzent in der DDR. Auch heute noch werden in Wolfen Filme hergestellt, doch nun ausschließlich in Schwarzweiß statt in Farbe. Die analogen Schwarzweiß-Filme sind noch immer heiß begehrt, denn auf ihnen können Daten bis zu 750 Jahre lang gespeichert und erhalten werden. Janett Eger hat das Traditionsunternehmen besucht.

      • Gesund Sitzen - auf einem beweglichen Stuhl

      Nicht wenige Menschen verbringen ihren Tag mit stundenlangem Sitzen - sei es tagsüber während der Arbeit am Schreibtisch oder abends vorm Fernseher auf dem Sofa. Weil dadurch die Rückenmuskulatur stark vernachlässigt wird, sind Rückenschmerzen heute weit verbreitet.
      Um das zu ändern, gibt es mittlerweile einige Sitzmöbel, die den Rücken in Bewegung halten und Schmerzen vorbeugen. Einen besonderen Stuhl, der dem entgegenwirkt, hat die Körpertherapeutin Gabriele Wander erfunden. Ihr "MiShu" hat ein Doppelgelenk in der Sitzfläche, das wie eine sich nach mehreren Seiten bewegende Wippe funktioniert und die Wirbelsäule in Bewegung hält. Das stärkt den Rücken. Neu ist ein Drehgelenk im Stuhl, das für noch mehr Beweglichkeit sorgt. Außerdem tüftelt die Erfinderin an einer kostengünstigeren Variante, denn im Original ist der Stuhl eher hochpreisig.

      • Schutz beim Bremsen - die Transportsicherung für den Beifahrersitz

      Gegenstände, die auf dem Beifahrersitz liegen, werden beim Bremsen nach vorne geschleudert und landen dann meist im Fußraum. Autofahrer wollen dann häufig die Sachen wieder aufheben. Das geht auf Kosten der Sicherheit, denn sie riskieren einen Unfall, weil sie dazu den Blick von der Fahrbahn nehmen müssen.
      Manuela Rausch hat eine Sicherung erfunden, die alles auf seinem Platz hält, auch bei einer Vollbremsung. Ihre Erfindung besteht aus einem Tuch, das wie ein Netz über den Beifahrersitz gespannt wird. Wird der Platz zum Sitzen benötigt, werden einfach die zwei Gummischlaufen, mit denen es befestigt ist, gelöst und das Tuch in einem Beutel verstaut. Der Beutel kann dann als Nackenkissen am Sitz befestigt werden. Außerdem ist die Sicherung in verschiedenen Farben erhältlich. Für den Transport leichter Gegenstände eignet sie sich hervorragend, schwere Dinge sollte man während der Fahrt sowieso nicht auf den Beifahrersitz haben.

      • Komfort auf dem Tennisplatz - die Ballsammelmaschine

      Beim Tennis landen innerhalb einer Trainingsstunde mehrere hundert Bälle auf dem Boden. Die müssen alle wieder aufgesammelt werden - und das ist mit reichlich Bücken und ganz schön viel Arbeit verbunden.
      Lutz Stöß hat zu diesem Zweck eine Maschine entwickelt, mit der einfach über den Boden gefahren wird. Durch zwei v-förmig angebrachte Stangen, werden die gelben Filzbälle unten in die Maschine geleitet, dort aufgenommen und über drei Schaumstoffrollen, die von einem kleinen Zehn-Watt Elektromotor betrieben werden, nach oben in einen Korb transportiert. Wenn der Korb voll ist, lässt er sich auf Hüfthöhe einhängen. Dann können die Bälle rückenschonend und entspannt entnommen werden.

      Täglich werden in Deutschland etwa 130 Erfindungen patentiert. Darunter sind viele Ideen, die im Haushalt helfen und der Gesundheit dienen sollen. Doch wie werden die Ideen berühmt, die das Licht der Öffentlichkeit wirklich nicht scheuen müssen?
      Die Antwort bietet das MDR FERNSEHEN. Jede Woche stellt das TV-Magazin "Einfach genial" pfiffige Ideen ins Rampenlicht. Seit dem Sendestart im Jahre 1996 hat das "Einfach genial"-Team über 3.000 Erfindungen vorgestellt. Darunter Neues für den Bau des Eigenheimes, Geniales rund um das Fahrrad oder Ideen für ein Leben ohne Chemie. Präsentiert werden auch Ideen für das Auto, den Garten und das Kinderzimmer. Und immer wieder Erfindungen, die helfen, Heiz- oder Stromkosten zu sparen.
      Wichtig bei allen Innovationen ist, dass sie einfach genial sind. Und eins ist ganz sicher: Die Themen gehen diesem Magazin nie aus, denn erfunden wird jeden Tag - wie gesagt: über 130 Mal.

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