• 22.02.2010
      22:30 Uhr
      Kulturjournal Neues aus der Kulturszene und vom Büchermarkt | Radio Bremen TV
       

      Themen u.a.:

      • Allgegenwärtig und giftig - Ein Dokumentarfilm über Plastik
      • Arbeitslos - kulturlos? Wieviel Kultur können sich Hartz-IV-Empfänger leisten?
      • Der beste Freund des Menschen als Waffe - Die Ausstellung "Hunde im Krieg" in Osnabrück

      Montag, 22.02.10
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Themen u.a.:

      • Allgegenwärtig und giftig - Ein Dokumentarfilm über Plastik
      • Arbeitslos - kulturlos? Wieviel Kultur können sich Hartz-IV-Empfänger leisten?
      • Der beste Freund des Menschen als Waffe - Die Ausstellung "Hunde im Krieg" in Osnabrück

       
      • Allgegenwärtig und giftig - Ein Dokumentarfilm über Plastik

      Wie gefährlich ist Plastik? Filmemacher Werner Boote reist in Michael Moore-Manier um die Welt: zu Plastikfabriken nach China, die nicht preisgeben, welche Gifte sie dem Plastik beimischen, und zu Forschern, die herausfanden, dass alle Menschen schädliche Weichmacher über Nahrung und Atemluft aufnehmen. Boote zeigt, wie allgegenwärtig Plastik in unserem Alltag geworden ist und wie Kunststoffabfälle bis in die entlegensten Gebiete der Erde verteilt werden. So werden etwa die Partikel zerfallender Plastikabfälle von Meereslebewesen für Plankton gehalten und gefressen, sie sterben daran. Die aufrüttelnde Dokumentation "Plastic Planet" ist ab 25. Februar im Kino zu sehen.

      • Arbeitslos - kulturlos? Wieviel Kultur können sich Hartz-IV-Empfänger leisten?

      Nach dem neuen Urteil und Guido Westerwelles "Hartz"-Tiraden diskutiert Deutschland erbittert über die Höhe der Sozialleistungen. Im Schweriner Landtag streitet man jetzt über zusätzliche Freizeit- und Kulturangebote für Bedürftige. Das "Kulturjournal" macht den Praxistest: Wie viel Kultur kann man sich als Hartz IV-Empfänger leisten?

      • Der beste Freund des Menschen als Waffe - Die Ausstellung "Hunde im Krieg" in Osnabrück

      Hunde gelten als "bester Freund" des Menschen, werden als Haustiere oft verwöhnt. Doch seit der Antike haben Menschen Hunde auch als Kriegswaffe missbraucht: Im Ersten Weltkrieg wurden mehrere zehntausend speziell gedrillte Tiere eingesetzt. Viele wurden nach Kriegsende getötet, da sie vom Einsatz völlig traumatisiert waren. Die Nazis benutzten Hunde in Konzentrationslagern, im Zweiten Weltkrieg sogar als lebende Bomben: Mit umgeschnalltem Sprengstoff sollten sie sowjetische Panzer zerstören. Die Ausstellung "Hunde im Krieg - Hunde als Waffe" im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück erzählt die Geschichte dieser Tierquälerei.

      • Bye, Bye Junimond - Rio Reiser-Haus vor dem Verkauf

      Hoch im Norden, im nordfriesischen Fresenhagen, hatte Rio Reiser 1975 ein altes Bauernhaus gekauft, in dem er lebte und komponierte. Seit seinem Tod 1996 ist der Friesenhof ein privates Kulturzentrum mit Museum, Café und Veranstaltungsraum. Für Rio Reisers Fan eine Pilgerstätte, denn hier liegt der Künstler unter einem Apfelbaum begraben. Nun muss das Haus verkauft werden, da es sich finanziell nicht selbst trägt.
      Kreis und Land müssten einspringen - doch die lehnen ab. Das Aus für das Kulturzentrum?

      • Faszination Chopin - 200. Geburtstag des Klaviervirtuosen und Komponisten

      Er gilt bis heute als Inbegriff des romantischen Pianisten und revolutionierte das Klavierspiel: Frédéric Chopin wäre jetzt 200 Jahre alt geworden, aber seine Musik klingt so frisch, als wäre sie gerade geschrieben worden. Adam Zamoyski, dessen Vorfahren Chopin gut kannten, schildert in seiner neuen Biografie "Chopin. Der Poet am Piano" (C. Bertelsmann Verlag) den Lebensweg des Musikers, der schon im Alter von 39 Jahren starb.
      Die Pianistin Olga Scheps hat zum Geburtstag eine neue CD mit Klavierwerken eingespielt. Im "Kulturjournal" erklären Adam Zamoyski und Olga Scheps, was die Faszination des Pianisten und Komponisten ausmacht.

      • Keine Angst vor Kultur - Warum haben Deutsche kein Rhythmusgefühl?

      Wieso darf man im Konzert nicht klatschen, wann man will? Was bedeutet bildende Kunst eigentlich genau? Warum ziehen sich im Theater immer die Falschen nackt aus? Was Sie schon immer über Kultur wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten: Endlich gibt es Antworten. "Keine Angst vor Kultur" heißt die gemeinsame Programmaktion von "Kulturjournal", "NDR Info" und "ndr.de." In dieser Woche beantwortet der Musikkabarettist Jan Christof Scheibe die Frage: "Warum tun wir Deutsche uns so schwer mit dem Rhythmus?"

      Moderation: Julia Westlake

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      Montag, 22.02.10
      22:30 - 23:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

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