• 19.02.2010
      00:45 Uhr
      Menschen und Schlagzeilen Was den Norden bewegt - Moderation: Susanne Stichler | Radio Bremen TV
       

      Themen u.a.

      • Winter ohne Ende: Schnee- und Eisgefahr auf Norddeutschlands Straßen
      • Jugendgewalt: 19-Jähriger Hamburger wird Opfer von Prügelattacke
      • Streit um Hartz IV - schönes Leben auf Kosten der Steuerzahler?

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 19.02.10
      00:45 - 01:30 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Themen u.a.

      • Winter ohne Ende: Schnee- und Eisgefahr auf Norddeutschlands Straßen
      • Jugendgewalt: 19-Jähriger Hamburger wird Opfer von Prügelattacke
      • Streit um Hartz IV - schönes Leben auf Kosten der Steuerzahler?

       
      • Stinkende Luxusliner - Kreuzfahrtschiffe verpesten die Luft
      • "Glatteis-Röder" - Lokalpolitiker lässt seine Wohnstraße räumen

      • Winter ohne Ende: Schnee- und Eisgefahr auf Norddeutschlands Straßen

      Eine lange unterschätzte Gefahr in diesem Winter: Eisplatten auf LKW. Denn wenn Eis- und Schneebretter sich während der Fahrt vom Dach eines LKW lösen und die Frontscheiben der nachfolgenden PKW durchschlagen, kann das tödliche Folgen haben. So wurden auf Norddeutschlands Straßen in den letzten Tagen bereits mehrere Menschen durch herabfallende Eisplatten schwer verletzt. Zwei andere Personengruppen, die auch unter der extremen Witterung leiden, sind Senioren und Behinderte. Bei vielen von ihnen ist die Angst vor Stürzen auf vereisten Wegen und Straßen so groß, dass sie sich seit Wochen nicht mehr aus dem Haus trauen. Menschen und Schlagzeilen hat einige von ihnen besucht und dokumentiert ihre bewegenden Geschichten. Als Gast ins Studio ist der prominente Meteorologe Meeno Schrader eingeladen. Er beantwortet uns die Frage, wann endlich der Winter ein Ende haben wird und wie lange es noch dauert, bis der Frühling uns von Schnee und Eis erlöst.

      • Jugendgewalt: 19-Jähriger Hamburger wird Opfer von Prügelattacke

      Marcel F. war am vergangenen Sonnabendmorgen mit dem Metrobus der Linie 2 in Hamburg-Bahrenfeld unterwegs. Er beschwerte sich bei zwei Jugendlichen über zu laute Musik, die sie auf ihrem Handy abspielten und die die anderen Fahrgäste störte. Daraufhin seien die beiden auf 16 bis 20 Jahre alt geschätzten Männer auf ihn losgegangen und hätten mit großer Brutalität auf ihn eingeschlagen und getreten. Sie seien sogar mehrmals auf seinen Kopf gesprungen, als er schon wehrlos am Boden lag. Erst als Fahrgäste energisch dazwischengingen, ließen die Täter von dem 19-Jährigen ab und flüchteten. Nun sucht die Polizei fieberhaft nach den zwei jugendlichen Schlägern. Am Mittwoch berichtet Marcel F. live bei Menschen und Schlagzeilen, wie er den brutalen Angriff erlebte und wie sich sein Leben durch verändert hat. Außerdem ist Kristina Erichsen-Kruse zu Gast. Die stellvertretende Landesvorsitzende der Opferschutzorganisation "Weißer Ring" weiß, welche Hilfen Verbrechensopfer benötigen, um ihre traumatischen Erlebnisse bewältigen zu können.

      • Streit um Hartz IV - schönes Leben auf Kosten der Steuerzahler?

      Vergangene Woche entfachte Außenminister und FDP-Chef Guido Westerwelle mit einer polemischen Äußerung über Empfänger staatlicher Hilfsleistungen eine hitzig geführte Debatte. Einer Zeitung sagte Westerwelle, "es scheint in Deutschland nur noch Bezieher von Steuergeld zu geben, aber niemanden, der das alles erarbeitet. Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein. An einem solchen Denken kann Deutschland scheitern." Gewerkschaften, zahlreiche Politiker und Kirchenvertreter empörten sich über die Worte von Guido Westerwelle und warfen ihm vor, unsozial zu sein. Menschen und Schlagzeilen hat die aus Usedom stammende Unternehmerin Gisa Hagendorff zum Gespräch ins Studio eingeladen. Die frühere Hartz IV-Empfängerin weiß, wie schwierig das Leben ist, wenn man auf staatliche Hilfe angewiesen ist. Heute, als Unternehmerin, kann sie aber auch die Nöte von Arbeitgebern und Steuerzahlern gut nachempfinden.

      • Stinkende Luxusliner - Kreuzfahrtschiffe verpesten die Luft

      Sie sind kleine Städte auf dem Meer, mit Restaurants, Kino und Diskos - Kreuzfahrtschiffe bieten jeden Luxus und befördern jährlich Hunderttausende Passagiere über die Weltmeere. Aber der Komfort hat seinen Preis: Weil Luxusliner einen riesigen Energiebedarf haben, müssen sie selbst im Hafen die Motoren laufen lassen. Und das bedeutet mächtig Dreck für die Anwohner. Schwefeloxide, Stickoxide und Feinstäube kommen aus den Schiffsschloten und verpesten die Umwelt. Studien zufolge sterben europaweit bis zu 20.000 Menschen jährlich an den Folgen von Krankheiten, die durch giftige Schiffsemissionen ausgelöst werden. Das Problem der stinkenden Schiffe ist bekannt - doch Reeder und Politiker tun immer noch zu wenig, um die Umweltbelastung zu reduzieren. Menschen und Schlagzeilen über stinkende Schiffe, hilflose Anwohner und Verantwortliche, die die Augen schließen.

      • "Glatteis-Röder" - Lokalpolitiker lässt seine Wohnstraße räumen

      Politiker zuerst! So dachte sich das Hamburgs Bürgerschaftspräsident Berndt Röder (CDU) und ließ die Straße vor seiner Wohnung exklusiv von der Stadtreinigung vom Eis befreien. Zwar kämpft Hamburg seit Wochen mit spiegelglatten Gehwegen, die für alte Menschen eine lebensgefährliche Gefahr darstellen, aber Berndt Röder fand es dringender, dass erst mal die Straße vor seinem Haus geräumt wird. Ein Skandal, fanden die Oppositionspolitiker und forderten seinen Rücktritt. Unter dem öffentlichen Druck sah sich der Bürgerschaftspräsident nun dazu gezwungen, sich zu erklären: "Wenn der Eindruck entstanden ist, dass ich hier als Politiker bevorzugt behandelt werden wollte, tut mir dies leid. Dies war nicht meine Absicht. Es ging mir nicht um meinen persönlichen Vorteil", so Berndt Röder. Die ganze Geschichte - am Mittwoch bei Menschen und Schlagzeilen

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 19.02.10
      00:45 - 01:30 Uhr (45 Min.)
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      Stereo

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