• 11.03.2010
      01:05 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | Radio Bremen TV
       

      Themen u.a. :

      • Leben nach dem Amoklauf von Winnenden - Gisela Mayer schreibt über den Tod ihrer Tochter
      • Der Schriftsteller als "Staatsfeind" - Günter Grass und die Stasi
      • Abriss oder Umbau? Streit um Neugestaltung des Landtagsgebäudes in Hannover

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 11.03.10
      01:05 - 01:35 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen u.a. :

      • Leben nach dem Amoklauf von Winnenden - Gisela Mayer schreibt über den Tod ihrer Tochter
      • Der Schriftsteller als "Staatsfeind" - Günter Grass und die Stasi
      • Abriss oder Umbau? Streit um Neugestaltung des Landtagsgebäudes in Hannover

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Julia Westlake
      • Die Geschichte eines Missbrauchs - erschütternder Erlebnisbericht erscheint als Buch

      • Leben nach dem Amoklauf von Winnenden - Gisela Mayer schreibt über den Tod ihrer Tochter

      Leben nach dem Amoklauf von Winnenden - Gisela Mayer schreibt über den Tod ihrer Tochter
      Das Familienglück wurde ohne jegliche Vorwarnung zerstört: Gisela Mayer verlor ihre Tochter Nina beim Amoklauf von Winnenden; die Referendarin wurde von einem 17-Jährigen erschossen. Mit anderen Eltern von Opfern hat Gisela Mayer ein Aktionsbündnis gegründet, das u. a. Aufklärungsarbeit zur Gewaltprävention leistet und sich für strengere Waffengesetze einsetzt. Zum Jahrestag des Amoklaufs hat Gisela Mayer ein Buch geschrieben: "Die Kälte darf nicht siegen!" (Ullstein Verlag). Darin erzählt sie nicht nur von ihrer Trauer, sondern sie macht deutlich, wie sich die Werte in unserer Gesellschaft und wie sich Erziehung und Schulunterricht ändern müssen, um zukünftige Amokläufe zu verhindern.

      • Der Schriftsteller als "Staatsfeind" - Günter Grass und die Stasi

      Der Schriftsteller als "Staatsfeind" - Günter Grass und die Stasi
      Für die Stasi war er ein "antisozialistischer Reaktionär", aber immerhin "sauber und ordentlich gekleidet". Günter Grass wurde fast 30 Jahre lang von DDR-Spitzeln überwacht. Vor allem bei seinen vielen Besuchen in der DDR, aber auch bei Treffen mit ostdeutschen Schriftstellern im Westen wurden Mitarbeiter der Stasi auf ihn angesetzt. In zahllosen Stasiakten wird dem pazifistischen Sozialdemokraten vorgeworfen, dass er die DDR destabilisieren und Ost-Autoren zur Übersiedlung in den Westen bewegen will. Sogar einen Decknamen erfindet die Stasi für den populären "Staatsfeind": "Bolzen". Der Autor Kai Schlüter kommentiert in seinem Buch "Günter Grass im Visier" (Ch. Links Verlag) die wichtigsten Stasiberichte. Im "Kulturjournal" sprechen Kai Schlüter und Günter Grass darüber, wie der Schriftsteller für die DDR zum Staatsfeind wurde.

      • Abriss oder Umbau? Streit um Neugestaltung des Landtagsgebäudes in Hannover

      Abriss oder Umbau? Streit um Neugestaltung des Landtagsgebäudes in Hannover
      Es ist bereits der zweite Wettbewerb zur Neugestaltung des Landtagsgebäudes in Hannover - und noch immer scheint keine Lösung in Sicht. Tatsache ist: Das Plenarsaalgebäude ist marode, steht aber noch unter Denkmalschutz. Doch wie es weitergehen soll, weiß keiner so recht. Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs sieht einen Abriss und Komplettneubau des Plenarsaales vor, der preisgekrönte zweite Entwurf einen Erhalt der Außenhülle des Nachkriegsbaus bei gleichzeitiger Neugestaltung des Innenraums. Das "Kulturjournal" diskutiert über Abriss oder Umbau - und die Frage des Denkmalschutzes: Wie gehen wir mit gebauter Geschichte um?

      • Die Geschichte eines Missbrauchs - erschütternder Erlebnisbericht erscheint als Buch

      Die Geschichte eines Missbrauchs - erschütternder Erlebnisbericht erscheint als Buch
      Sie war fünf Jahre alt, als ihr Stiefvater sie das erste Mal missbrauchte - der Anfang eines jahrelangen Martyriums. Schweigend ertrug Mona ihr Schicksal. Alle in ihrer Umgebung blickten weg, allen voran ihre Mutter. Denn was nicht sein kann, darf auch nicht sein. Mit über 40 Jahren schreibt Mona ihrer Mutter einen Brief, konfrontiert sie mit all' dem, was diese nicht wissen wollte und verdrängt hat. Herausgekommen ist ein schonungsloses, ein mutiges, ein bedrückendes Buch: "Flüsterkind" (Schwarzkopf & Schwarzkopf). Im "Kulturjournal" spricht Mona Michaelsen über ihre Geschichte und wie sie es geschafft hat, damit zu leben.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 11.03.10
      01:05 - 01:35 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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