• 11.03.2018
      18:00 Uhr
      Rund um den Michel Hamburg auf den Punkt | Radio Bremen TV
       

      Im kleinen, dicht besiedelten und vielfältigen Bezirk Eimsbüttel
      in Hamburg findet man auf wenigen Quadratkilometern alles,
      was die Stadt ausmacht: die Grindelhochhäuser, die Universität, den weiten Wald des Niendorfer Geheges, unzählige Restaurants und Cafés und vor allem: viele interessante Geschichten:

      • Osterstraße
      • Die Märchenvilla im Niendorfer Gehege
      • Hausmeister der Grindelhochhäuser
      • Interview mit dem Krokodilflüsterer
      • Elianes Esszimmer
      • Zoologisches Museum
      • Design für die Elbphilharmonie
      • Das Theaterschiff
      • Eine Nacht im Logo
      • Der Heußweg aus Sicht des Hunde-Malers

      Moderation: Julia-Niharika Sen

      Sonntag, 11.03.18
      18:00 - 18:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Im kleinen, dicht besiedelten und vielfältigen Bezirk Eimsbüttel
      in Hamburg findet man auf wenigen Quadratkilometern alles,
      was die Stadt ausmacht: die Grindelhochhäuser, die Universität, den weiten Wald des Niendorfer Geheges, unzählige Restaurants und Cafés und vor allem: viele interessante Geschichten:

      • Osterstraße
      • Die Märchenvilla im Niendorfer Gehege
      • Hausmeister der Grindelhochhäuser
      • Interview mit dem Krokodilflüsterer
      • Elianes Esszimmer
      • Zoologisches Museum
      • Design für die Elbphilharmonie
      • Das Theaterschiff
      • Eine Nacht im Logo
      • Der Heußweg aus Sicht des Hunde-Malers

      Moderation: Julia-Niharika Sen

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Edgar Rygol
      Moderation Julia-Niharika Sen
      Redaktionelle Leitung Sabine Rossbach
      Redaktion Susanne Dobke
      • Osterstraße

      Schon in den 1950er-Jahren entwickelte sich die Osterstraße
      zur Geschäftsstraße für die Anwohner und ist so etwas wie die
      Hauptschlagader von Eimsbüttel. Ihren Charme machen ein
      großes Kaufhaus, Ladenketten, aber vor allem die
      inhabergeführten Geschäfte aus. Nach dem Umbau der 1,3
      Kilometer langen Osterstraße haben die Menschen noch mehr
      Platz zum Flanieren.

      • Die Märchenvilla im Niendorfer Gehege

      Das 142 Hektar große Niendorfer Gehege mit Wäldern und
      weitläufigen Wiesen verbirgt sich mitten im Bezirk Eimsbüttel.
      Seit 1955 gehört der Forst der Freien und Hansestadt Hamburg,
      aber einst war ein Großteil des Waldes im Besitz des
      Versicherungsdirektors Hermann Mutzenbecher, der dort eine
      Villa für sich und seine Familie erbauen ließ. In den letzten 100
      Jahren erlebte das Backsteinhaus eine bewegte Geschichte:
      zwei Weltkriege, unterschiedliche Bewohner, Verfall, drohender
      Abriss. Aber jetzt gibt es wieder Hoffnung für die Villa
      Mutzenbecher.

      • Hausmeister der Grindelhochhäuser

      Eimsbüttel ist bekannt für seine wunderschönen
      Jugendstilhäuser, aber zwischen den Harvestehuder Villen und
      dem Grindelberg steht ein Architekturensemble, das auf den
      ersten Blick so gar nicht in die Altbauidylle passt. Die
      Grindelhochhäuser waren ein Mammutprojekt nach dem
      Zweiten Weltkrieg: die ersten "Wohnriesen" in ganz
      Deutschland! Viele Kritiker bezeichneten die Hochhäuser
      damals als seelenlos. Aber die Menschen, die in den
      geschichtsträchtigen Häusern leben und arbeiten, sehen das
      anders. Hyseyin Göncü ist Hauswart in den Kulthochhäusern. Er
      und zwei Kollegen betreuen die Wohnungen, in denen rund
      3.000 Menschen leben. Tropfende Wasserhähne, klemmende
      Fenster, defekte Beleuchtung in den unzähligen Fluren. Er weiß
      nie, was der Tag an Arbeit für ihn bringt. Aber dafür ist er auch
      einer der wenigen Menschen, der hinter fast jede Tür in den
      Betonriesen blicken darf.

      • Interview mit dem Krokodilflüsterer

      Eine besondere Attraktion im Tropen-Aquarium im Tierpark
      Hagenbeck sind die vier Nil-Krokodile. Der über drei Meter
      lange Bulle Raja lebt hier mit den Krokodil-Damen Audrey,
      Abigail und Vicky zusammen. Tierpfleger Florian Ploetz trainiert
      mit den Reptilien auf eine Art und Weise, die deutschlandweit
      einmalig ist. Mittlerweile hören sie auf ihre Namen und
      gestatten dem Tierpfleger eine außerordentliche Nähe. Warum
      das so wichtig ist, erklärt Florian Ploetz Moderatorin Julia-
      Niharika Sen im Interview.

      • Elianes Esszimmer

      Wer war Eliane? Diese Frage muss Restaurantbetreiber Mirko
      Sachs fast jeden Abend in seinem kleinen Lokal in der
      Gärtnerstraße beantworten. Denn sein Restaurant heißt Elianes
      Esszimmer. "Rund um den Michel" verrät die Geschichte
      dahinter

      • Zoologisches Museum

      Im Zoologischen Museum, das zur Hamburger Universität
      gehört, liegen fast vergessen in riesigen Kellern wahre Schätze.
      Diese sollen möglichst bald gehoben werden, denn die
      Wissenschaftler, die dort forschen, wünschen sich ein großes
      neues Museum mit viel Platz. Bis es so weit ist, müssen sich die
      Mitarbeiter wie die Doktorandin Wencke Krings mit der
      Situation arrangieren und dabei den Besuchern, aber auch den
      Studenten die Vielfalt des Lebens auf der Erde erklären.

      • Design für die Elbphilharmonie

      Eva Marguerre und Marcel Besau gelten als der Nachwuchs in
      der Designerszene. Die beiden Designer haben sich im Studium
      kennengelernt. Das Paar hat während seiner jungen Karriere
      schon unzählige Preise bekommen. Der größte Coup: Das
      Designer-Duo durfte die Elbphilharmonie ausstatten.
      Gemeinsam arbeiten und leben bedeutet bei Eva Marguerre
      und Marcel Besau: nie Feierabend.

      • Das Theaterschiff

      Am Kaiser-Friedrich-Ufer liegt das Hoheluftschiff, eine
      schwimmende Bühne für Kinder- und Jugendtheater. Schon oft
      musste das Schiff um seine Zukunft bangen, mit wenigen
      Mitteln musste Leiterin Stephanie Grau nicht nur auf der Bühne
      improvisieren

      • Eine Nacht im Logo

      Eine echte Eimsbütteler Institution ist der kleine Musikklub
      Logo. Seit 1974 existiert er mitten im Studentenviertel um die
      Grindelallee. Tausende von Bands haben dort schon gespielt.
      Viele Bands, zum Beispiel Rammstein oder Oasis, sind ganz
      groß herausgekommen und und füllen mittlerweile ganze
      Stadien. Seit Jahren sind Investoren scharf auf das
      Sahnegrundstück, auf dem der kleine Club steht, den sie gerne
      durch ein sechsstöckiges Wohn- und Gewerbegebäude
      ersetzen würden. Aber Logo-Chef Eberhard Gugel hält tapfer die
      Stellung.

      • Der Heußweg aus Sicht des Hunde-Malers

      Tobias Emskötter betreibt am Heußweg seit 30 Jahren ein
      Atelier, in dem er allerlei Tiere, vor allem die Hunde aus der Nachbarschaft, porträtiert. Seine Ölgemälde sind feine Studien
      der Lieblinge von Herrchen und Frauchen und spiegeln
      gewissermaßen auch das Seelenleben Eimsbüttels wieder.

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