• 12.01.2018
      11:30 Uhr
      Wie geht das? Nachschub für den Supermarkt Film von Lars Wolpert und Stefan Radüg | Radio Bremen TV
       

      In einem Supermarkt im niedersächsischen Vechta strömen pro Tag 3.000 Menschen und mehr durch die Gänge. 70.000 Artikel umfasst hier das Sortiment. Doch wenn nur ein Produkt fehlt, sind die Kunden verärgert. Damit das nicht passiert, läuft hinter den Kulissen ein immenser logistischer Prozess. Es ist ein ewiger Kreis von einkaufen, nachfüllen, verkaufen. Die Reportage aus der Reihe Wie geht das? blickt hinter die spannende Logistik eines Supermarktes.

      Freitag, 12.01.18
      11:30 - 12:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      In einem Supermarkt im niedersächsischen Vechta strömen pro Tag 3.000 Menschen und mehr durch die Gänge. 70.000 Artikel umfasst hier das Sortiment. Doch wenn nur ein Produkt fehlt, sind die Kunden verärgert. Damit das nicht passiert, läuft hinter den Kulissen ein immenser logistischer Prozess. Es ist ein ewiger Kreis von einkaufen, nachfüllen, verkaufen. Die Reportage aus der Reihe Wie geht das? blickt hinter die spannende Logistik eines Supermarktes.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Lars Wolpert
      Stefan Radüg
      Redaktionelle Leitung Susanne Wachhaus
      Redaktion Thomas Fischer

      In einem Supermarkt im niedersächsischen Vechta strömen pro Tag 3.000 Menschen und mehr durch die Gänge. 70.000 Artikel umfasst hier das Sortiment. Doch wenn nur ein Produkt fehlt, sind die Kunden verärgert.

      • Einkaufen, nachfüllen, verkaufen

      Damit das nicht passiert, läuft hinter den Kulissen ein immenser logistischer Prozess. Es ist ein ewiger Kreis von einkaufen, nachfüllen, verkaufen. Innerhalb von zehn Minuten soll jedes leere Regal wieder aufgefüllt sein. Vor allem an Wochenenden eine Herausforderung: von vielen Artikeln wird dann das Vielfache des Üblichen umgesetzt. Wenn dann auch noch die Sonne scheint, wollen alle grillen. Die Folge: Der Markt braucht fast das Doppelte an Frischfleisch und Getränken. Wettervorhersagen sind für Supermärkte daher wichtig für die Existenz.

      • Der Kassenscanner erfasst die verkaufte Ware

      Damit in einem Markt die Regale nicht leer bleiben, erfasst der Kassenscanner im Geschäft, was verkauft wird. Ein Programm berechnet die Verkaufsmengen, vergleicht Daten und Jahreszeit und berücksichtigt eigenständig alle Feiertage.

      Alle Bestellungen landen in Zentrallagern, die oft in Autobahnnähe sind. Allein aus dem Lager in Nortmoor werden 200 Märkte beliefert. Auf 30 Metern hohe Regale, kilometerlange Wege und eine Frau, die das Sagen hat: Lydia. Sie ist die Computerstimme, die den "Pickern" per Lautsprecher sagt, welche Waren der Supermarkt bestellt hat. In vier Stunden sollte alles auf dem Lkw sein.

      Damit es noch schneller geht, arbeitet hier ein riesiger Fahrstuhl: vier Stockwerke hoch und sechs Lkw breit. Das System "schiebt" eine komplette Ladung mit einem Rutsch auf jeden Laster. Computergesteuert.

      • Nichts wird dem Zufall überlassen

      Im Supermarkt ist nichts dem Zufall überlassen. Jedes Produkt wird nach modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen platziert. Jedes Regal ist entsprechend aufgebaut. In der Mitte ist die Sichtzone: Hier stehen die Waren, die sich gut verkaufen sollen und in der Regel teurer sind. Die günstige Ware steht unten, in der Bückzone. Gut zwei Drittel aller Kaufentscheidungen werden von den Kunden erst im Supermarkt gefällt. Darum gilt es, den Kunden möglichst lange im Markt "festzuhalten". Die Reportage aus der Reihe Wie geht das? blickt hinter die spannende Logistik eines Supermarktes.

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