• 31.01.2021
      02:15 Uhr
      NaturNah: Wie Tiere durch den Winter kommen Film von Johann Ahrends und Nora Stoewer | Radio Bremen TV
       

      Wenn es kalt wird, beginnt für die Tiere im Norden die schwerste Zeit im Jahr. Sie müssen sich gegen Frost, Schnee und Nässe schützen. Im Laufe der Zeit haben sie dafür faszinierende Strategien entwickelt. Die Dokumentation zeigt, wie die niedersächsische Tierwelt den Winter erlebt, wie sich Menschen für die Tiere einsetzen und welche neuen Herausforderungen das veränderte Klima für sie mit sich bringt.

      Nacht von Samstag auf Sonntag, 31.01.21
      02:15 - 02:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 02:14

      Wenn es kalt wird, beginnt für die Tiere im Norden die schwerste Zeit im Jahr. Sie müssen sich gegen Frost, Schnee und Nässe schützen. Im Laufe der Zeit haben sie dafür faszinierende Strategien entwickelt. Die Dokumentation zeigt, wie die niedersächsische Tierwelt den Winter erlebt, wie sich Menschen für die Tiere einsetzen und welche neuen Herausforderungen das veränderte Klima für sie mit sich bringt.

       

      Wenn es kalt wird, beginnt für die Tiere im Norden die schwerste Zeit im Jahr. Sie müssen sich gegen Frost, Schnee und Nässe schützen. Im Laufe der Zeit haben sie dafür faszinierende Strategien entwickelt. Doch es kommt eine neue Herausforderung hinzu: Die Jahreszeiten haben sich verschoben, es ist teilweise im Dezember noch unnatürlich warm, so müssen auch die Tiere ihr Verhalten anpassen.

      Ein Beispiel sind die Honigbienen. Im Winter erzeugen sie bis zu 30 Grad Wärme in ihrem Bienenstock, allein durch die Bewegungen ihrer Brustmuskeln. Doch wenn es warme Tage mitten im Dezember gibt, schwärmen sie teilweise aus und verbrauchen unnötig Energie. Das führt immer wieder zu Problemen, weiß Imkerin Anna-Lisa Giehl.

      Auch manche Vogelarten ziehen nicht mehr in den Süden, weil sie auch hierzulande genug Nahrung finden und ihre Daunenfedern sie ausreichend vor Kälte und Nässe schützen. Und wenn es doch mal kalt wird, schützt sich beispielsweise der Zitronenfalter mit einer Art "Frostschutzmittel" im Blut davor. Igel hingegen verschlafen normalerweise den Winter und fahren ihre Herzfrequenz auf wenige Schläge pro Minute runter. Doch auch ihr Rhythmus ist durch das veränderte Klima beeinflusst. Zum Teil kommen sie nicht mehr mehrere Monate zur Ruhe, sondern werden immer wieder wach und bewegen sich. Und das verbraucht unnötig Energie.

      Die Dokumentation aus der Reihe "NaturNah" zeigt, wie die niedersächsische Tierwelt den Winter erlebt, wie sich Menschen für die Tiere einsetzen und welche neuen Herausforderungen das veränderte Klima für sie mit sich bringt.

      Wird geladen...
      Wird geladen...
      Nacht von Samstag auf Sonntag, 31.01.21
      02:15 - 02:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      VPS 02:14

programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 20.04.2021