• 27.11.2020
      01:30 Uhr
      Georgien erzählt - Streifzüge mit Nino Haratischwili Georgien 2018 | Radio Bremen TV
       

      Georgien ist ein kleines Land, aber es ist so abwechslungsreich wie ein ganzer Kontinent. Gerade entsteht hier eine neue Art von Trümmerliteratur, irgendwo im Spannungsfeld zwischen Sowjet-Nostalgie und dem modernen Europa, zwischen uraltem Christentum und Aufbruchstimmung. Das alles hat Nino Haratischwili in ihrem 1.275 seitigen Epos "Das achte Leben (Für Brilka)" eingefangen. Dafür wurde die 35-Jährige vielfach preisgekrönt und geehrt. Der opulente Roman erzählt eine Familiengeschichte durch die letzten 100 Jahre der Geschichte des Kaukasusstaates. Nino Haratischwili steht im Zentrum dieses Filmes.

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 27.11.20
      01:30 - 02:45 Uhr (75 Min.)
      75 Min.
      VPS 01:15

      Georgien ist ein kleines Land, aber es ist so abwechslungsreich wie ein ganzer Kontinent. Gerade entsteht hier eine neue Art von Trümmerliteratur, irgendwo im Spannungsfeld zwischen Sowjet-Nostalgie und dem modernen Europa, zwischen uraltem Christentum und Aufbruchstimmung. Das alles hat Nino Haratischwili in ihrem 1.275 seitigen Epos "Das achte Leben (Für Brilka)" eingefangen. Dafür wurde die 35-Jährige vielfach preisgekrönt und geehrt. Der opulente Roman erzählt eine Familiengeschichte durch die letzten 100 Jahre der Geschichte des Kaukasusstaates. Nino Haratischwili steht im Zentrum dieses Filmes.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktion Monika Schaefer
      Redaktionelle Leitung Ulrike Dotzer
      Produktion Melanie Clausen
      Autor Eva Gerberding

      Georgien ist ein kleines Land, aber es ist so abwechslungsreich wie ein ganzer Kontinent. Gerade entsteht hier eine neue Art von Trümmerliteratur, irgendwo im Spannungsfeld zwischen Sowjet-Nostalgie und dem modernen Europa, zwischen uraltem Christentum und Aufbruchstimmung. Georgien, ein Land zwischen Orient und Okzident, zwischen Ost und West. Ein Land der Feste und Freude, der bilderreichen Sprache und der melancholischen Stille. Ein Land, das geografisch so fern, aber geistig so nah ist. Ein Land in einer spannenden Zeit des Umbruchs.

      Das alles hat Nino Haratischwili in ihrem 1.275 seitigen Epos "Das achte Leben (Für Brilka)" eingefangen. Dafür wurde die 35-Jährige vielfach preisgekrönt und geehrt. Der opulente Roman erzählt eine Familiengeschichte durch die letzten 100 Jahre der Geschichte des Kaukasusstaates. Ein weltpolitischer Stoff, der über fünf Generationen erzählt wird. Es geht um den Aufstieg und Fall des Kommunismus, um Liebe und Hass: "Ich verdanke diese Zeilen einem Jahrhundert, das alle betrogen und hintergangen hat, alle die, die hofften."

      Nino Haratischwili lebt als Autorin, Dramatikerin und Regisseurin in Hamburg. Sie wurde 1983 in Tiflis geboren, kam aber schon als Kind nach Deutschland. Sie steht im Zentrum dieses Filmes. Gemeinsam mit ihr trifft das Filmteam andere hochkarätige Schriftsteller in Georgien wie Lasha Bugadze und Dato Turaschwili, den Schriftsteller und Schauspieler Archil Kikodze und die Autorin und Regisseurin Nana Ekvtimishvili. Im Berliner Exil gibt es auf ein Treffen mit Zaza Burchuladze, das "Enfant terrible" der georgischen Literaturszene. 2018 war Georgien das offizielle Ehrengastland auf der Frankfurter Buchmesse, ein weiter Grund in die Literaturszene dieses außergewöhnlichen Landes einzutauchen.

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      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 27.11.20
      01:30 - 02:45 Uhr (75 Min.)
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