• 22.10.2020
      02:15 Uhr
      Weltbilder Moderation: Julia-Niharika Sen | Radio Bremen TV
       

      Themen u.a.:

      • Italien/Großbritannien: Zwei Länder, zwei Wege, ein Virus
      • Großbritannien: Johnsons Brexit-Zwänge und -Chancen
      • USA: Wahl 2020: Wie tickt Tennessee?
      • Norwegen: Atempause für Wale
      • China: Arbeitsboom in Zeiten von Corona

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 22.10.20
      02:15 - 02:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen u.a.:

      • Italien/Großbritannien: Zwei Länder, zwei Wege, ein Virus
      • Großbritannien: Johnsons Brexit-Zwänge und -Chancen
      • USA: Wahl 2020: Wie tickt Tennessee?
      • Norwegen: Atempause für Wale
      • China: Arbeitsboom in Zeiten von Corona

       

      Stab und Besetzung

      Redaktion Christiane Justus
      Nicole Bölhoff
      Produktion Tobias Jahn
      Redaktionelle Leitung Clas Oliver Richter
      • Italien/Großbritannien: Zwei Länder, zwei Wege, ein Virus

      Die zweite Coronawelle hat Europa fest im Griff. Besonders betroffen ist England. Dort hat die Regierung bereits im Frühjahr Maßnahmen gegen die Infektion nur zögerlich angeordnet. Mit einem verheerenden Ergebnis. Und auch jetzt, Monate später, geben Expert*innen dem Krisenmanagement der Johnson-Regierung schlechte Noten. Die Zahlen schnellen weiter rapide nach oben, vor allem im Norden des Landes, in Liverpool.
      Anders in Italien. Hier wurden nach dem Ausbruch des Virus schnell strikte Maßnahmen angeordnet. Das Land war traumatisiert, als im Frühjahr Militärtransporter mit Leichensärgen durch Bergamo fuhren. Im Sommer dann hatte sich die Lage deutlich entspannt. Doch nun hat die zweite Welle auch Italien wieder erfasst. Und wieder reagieren die Italiener, anders als die Engländer, mit schnellen, harten Regeln gegen Corona.

      • Großbritannien: Johnsons Brexit-Zwänge und -Chancen

      Einst galt Stoke-on-Trent als das Zentrum des britischen Handwerks, vor allem Keramik wurde in der Region produziert. Bis zu 70.000 Menschen waren in den guten Zeiten in den Manufakturen beschäftigt. Inzwischen arbeiten nur noch 6.000 Töpferinnen und Töpfer dort. Und viele, die ihr Leben lang ihre Stimme der Labour-Partei gegeben hatten, haben bei der vergangenen Wahl Boris Johnson und seinen harten Brexit-Kurs gewählt. "Wir geben ihm die Chance, uns eine bessere Zukunft zu ermöglichen", heißt es bei vielen, die von Labour bitterlich entäuscht wurden. Vor allem Investitionen müssen her, um die alten Industrieregionen wie Stoke-on-Trent für die nächsten Generationen attraktiv zu machen.

      • USA: Wahl 2020: Wie tickt Tennessee?

      Das letzte Duell zwischen US-Präsident Trump und dem demokratischen Herausforderer Biden steigt in wenigen Tagen in Nashville. Der US-Bundesstaat Tennessee gilt als konservativ, ist vor allem ländlich geprägt. Tennessee ist berühmt für den Blues und die Countrymusik sowie für seinen Whiskey. ARD-Korrespondent Jan Philipp Burgard traf unter anderem einen Spirituosenproduzenten, der auf Trump setzt, weil er von dessen Wirtschaftspolitik profitiert. Und er sprach mit Amerikanern, die hoffen, dass die tiefe Spaltung im Land nach der Wahl überwunden werden kann.

      • Norwegen: Atempause für Wale

      In Coronazeiten hat auch der Schiffsverkehr weltweit abgenommen. Beispiel Norwegen, hier waren nicht weit von den Lofoten weniger Frachtschiffe und Kreuzfahrtriesen unterwegs. Die Folge: weniger Lärm unter Wasser, ein Segen für Fische und Wale. Denn Lärm sei für Wale so nervig wie Tinnitus, sagen Wissenschaftler*innen. Deshalb sei weniger Schiffslärm ein Glücksfall für die Meereswelt und auch für die Wissenschaftler*innen, denn die können nun störungsfrei das Leben unter Wasser besser erforschen. Und außerdem werden im Fjord von Trondheim jetzt immer häufiger Grindwale gesichtet.

      • China: Arbeitsboom in Zeiten von Corona

      China will wachsen, auch in Zeiten von Corona. Doch während die EU mit einem Green Deal die Wirtschaft zum Laufen bringen will, geht das Wachstum in China wohl zu Lasten der Umwelt. Denn die Regierung in Peking hat klare Prioritäten: Die Chinesen sollen Arbeit haben und Geld verdienen können. Denn Arbeitslosigkeit könnte zu sozialen Unruhen führen. Langfristige Folgen für die Umwelt werden an vielen Stellen einfach ignoriert.

      Die Weltbilder blicken Woche für Woche bis zum Horizont und weiter. Sie erzählen die wichtigen Geschichten aus dem Ausland: bildstark und informativ. Julia-Niharika Sen zeigt zusammen mit den ARD-Korrespondenten weltweit den Alltag der Menschen im nahen und fernen Ausland: in packenden Reportagen, spannenden Geschichten und berührenden Porträts.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 22.10.20
      02:15 - 02:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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