• 13.08.2020
      02:15 Uhr
      Weltbilder Das Auslandsmagazin | Radio Bremen TV
       

      Themen:

      • USA: Trump-Anhänger in der heißen Wahlkampfphase
      • Venedig: Warten auf Touristen
      • Indien: Wettlauf um Corona-Impfstoff
      • Spanien: Königshaus unter Druck
      • Portugal: Die Delfine kehren zurück

      Moderation: Inka Schneider

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 13.08.20
      02:15 - 02:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • USA: Trump-Anhänger in der heißen Wahlkampfphase
      • Venedig: Warten auf Touristen
      • Indien: Wettlauf um Corona-Impfstoff
      • Spanien: Königshaus unter Druck
      • Portugal: Die Delfine kehren zurück

      Moderation: Inka Schneider

       

      Stab und Besetzung

      Redaktion Christiane Justus
      Nicole Bölhoff
      Produktion Tobias Jahn
      Redaktionelle Leitung Clas Oliver Richter
      • USA: Trump-Anhänger in der heißen Wahlkampfphase

      Rob Cortis ist ein glühender Trump-Anhänger. Seit 2016 tourt er mit einer Art Wahlkampfmobil durch die USA. Rob Cortis war früher eine Art Eventmanager. Heute hat er sein ganzes Leben Donald Trump verschrieben. Oft wird er von Sohn Colby begleitet. 48 US-Bundesstaaten haben sie schon bereist. Nur Hawaii und Alaska fehlen. Robs Begeisterung für Trump hat einst in Las Vegas begonnen. In einem Casino hatte er ein Goldarmband verloren, eine Erinnerung an seinen verstorbenen Vater. Und durch wen bekam er es wieder? Ausgerechnet der spätere Präsident fand das Armband. Noch heute gerät Rob ins Schwärmen, wenn er sich an die Begegnung zurückerinnert: "Ein Wachmann sagte mir, ein Mann habe ein Armband gefunden. Geben Sie mir Ihre Nummer. Der Mann rief mich an. Es stellte sich raus, es war Donald Trump. Er gab mir mein Gold zurück, behandelte mich nett und bezahlte das Essen für mich und all meine Angestellten." Trump verkörpert für Curtis Freiheit. Eine Freiheit ohne all zu viel staatlichen Einfluss.

      • Venedig: Warten auf Touristen

      Die Tauben sind noch da, sonst wirkt San Marco, Venedigs Hauptpiazza, wie ausgestorben. Das war im Mai. Die Reisebeschränkungen wegen der Corona-Pandemie sind zu dieser Zeit auf ihrem Höhepunkt. Die Stadt, die eher über zu viele Besucher*innen klagt, sehnt sich erstmals nach Touristen. Denn alles hängt hier am Tourismus, Hotels, Restaurants und Souvenirläden. Die Reisebeschränkungen sind inzwischen weggefallen, aber Corona ist noch da. Nur nach und nach kommen die Menschen in diesem Sommer wieder in die Lagunenstadt

      • Indien: Wettlauf um Corona-Impfstoff

      Die Zeit drängt. Bis Mitte August will Indien den ersten eigenen Corona-Impfstoff auf den Markt bringen. Ein Prestigeprojekt der Regierung, denn Präsident Modi will gute Nachrichten verkünden zum nationalen Feiertag, dem Unabhängigkeitstag am 15. August. Dringend nötig angesichts exponentiell steigender Coronazahlen und einem kolossal überforderten Gesundheitssystem. Seit gerade einmal fünf Wochen wird der
      Impfstoff an Menschen getestet. Der Student Navneet gehört zu derzeit 375 Proband*innen, die ihn injiziert bekommen. "Ich will meinem Land dienen. Das ist meine Pflicht als Bürger", sagt er. Doch Ärzt*innen und Wissenschaftler*innen warnen: Das Tempo könne zu Lasten der Proband*innen gehen. Indien hat die Genehmigungsfrist für Impfstofftests an Menschen radikal verkürzt. Nach erfolgreichen Tierversuchen prüften die Behörden bisher zwei bis drei Monate, ehe sie die klinischen
      Studien genehmigten. Jetzt entscheiden sie in zwei bis drei Tagen. Den Freiwilligen Navneet haben die Ärzte beruhigt: "Sie haben mir versichert, dass die Tierversuche abgeschlossen sind und wenn irgendetwas mit mir passiert, werden sie auf mich
      aufpassen."

      • Spanien: Königshaus unter Druck

      Der frühere spanische König Juan Carlos hat fluchtartig sein Land verlassen. Hintergrund sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft gegen ihn wegen Korruption. Schon früher geriet Juan Carlos mit Affären in die Schlagzeilen. Und das Ansehen der Monarchie in Spanien hat schon seit Längerem gelitten. Der Ruf nach deren Abschaffung wurde zuletzt lauter. Während die Älteren noch die historische Funktion des Königs beim Übergang von der Franco-Diktatur zur Demokratie in der 1970er-Jahren würdigen, ist für die junge Generation das Königshaus nur noch anachronistisch. Auch der amtierende König Felipe bekam die Abneigung zu spüren. Im März während seiner Ansprache zur Coronakrise protestieren im ganzen Land
      Menschen auf Balkonen und an Fenstern lautstark mit Töpfen und Pfannen gegen die Monarchie.

      • Portugal: Die Delfine kehren zurück

      Für viele Menschen in Lissabon grenzt es an ein kleines Wunder: Täglich kommen wieder Delfine in die Mündung des Flusses Tejo. Die Wasserqualität hat sich dort stark verbessert. Der Tourismus ist aufgrund der Corona-Pandemie stark zurückgegangen. Vor allem kommen keine Kreuzfahrtschiffe mehr, die Krach machen und Abgase ausstoßen. 2019 waren es noch zehn Millionen Besucher*innen in der portugiesischen
      Hauptstadt, derzeit herrscht gähnende Leere. Für die Natur ist das ein Segen, für die vielen vom Tourismus abhängigen Menschen aber auch ein Problem.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 13.08.20
      02:15 - 02:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

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