• 29.01.2020
      21:00 Uhr
      Expeditionen ins Tierreich Der Blaue Planet - Extremwelt Küste | Radio Bremen TV
       

      Küsten sind nicht einfach nur der Übergang von "nass" zu "trocken", sondern ein besonderer Grenzstreifen des Lebens mit Platz für ebenso besondere Talente. "Extremwelt Küste" zeigt das Leben ausgefuchster Grenzgänger, die in beiden Welten zu Hause sind, und mit diesen Extremen zu leben wissen - und sie für sich nutzen. So wie die Seelöwen von Galapagos, die in schroffen Lavabuchten sogar die Hochgeschwindigkeitssprinter der Ozeane erbeuten können - Thunfische. Die einzigartige Jagdtechnik ist erst seit 2014 bekannt und wurde nun zum ersten Mal gefilmt.

      Mittwoch, 29.01.20
      21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Küsten sind nicht einfach nur der Übergang von "nass" zu "trocken", sondern ein besonderer Grenzstreifen des Lebens mit Platz für ebenso besondere Talente. "Extremwelt Küste" zeigt das Leben ausgefuchster Grenzgänger, die in beiden Welten zu Hause sind, und mit diesen Extremen zu leben wissen - und sie für sich nutzen. So wie die Seelöwen von Galapagos, die in schroffen Lavabuchten sogar die Hochgeschwindigkeitssprinter der Ozeane erbeuten können - Thunfische. Die einzigartige Jagdtechnik ist erst seit 2014 bekannt und wurde nun zum ersten Mal gefilmt.

       

      Ein Fisch, der Angst vorm Wasser hat: Sobald eine Welle kommt, springt er mit einem weiten Satz davon und rettet sich ins halbwegs Trockene. Dieser kleine Schleimfisch aus dem Pazifik ist einer von vielen ganz speziellen Charakteren aus einem der extremsten Lebensräume der Erde. Denn die Küstenlandstriche sind nicht einfach nur der Übergang von "nass" zu "trocken", sondern ein besonderer Grenzstreifen des Lebens mit Platz für ebenso besondere Talente.

      Die Episode "Extremwelt Küste" der Reihe "Der Blaue Planet" zeigt das Leben ausgefuchster Grenzgänger, die in beiden Welten zu Hause sind, mit diesen Extremen zu leben wissen und sie für sich nutzen. So wie die Seelöwen von Galapagos, die in schroffen Lavabuchten sogar die Hochgeschwindigkeitssprinter der Ozeane erbeuten können: Thunfische. Die einzigartige Jagdtechnik ist erst seit 2014 bekannt und wurde nun in dieser Naturdokumentation zum ersten Mal gefilmt.

      Täglich verändern sich Küsten unter außerirdischem Einfluss: Der Mond führt zwei Mal am Tag zu Ebbe und Flut. Im Wechselbad der Gezeiten leben die Organismen ständig mit dem Risiko auszutrocknen oder von der Sonne versengt zu werden. Wer hier überleben will, muss extrem flexibel sein. Und so werden in den idyllisch wirkenden Gezeitentümpeln dramatische "Kammerspiele" gegeben: Seesterne werden zu unerbittlichen Räubern, Napfschnecken verteidigen sich mit einem persönlichen Bodyguard gegen die fünfarmigen Jäger.

      Zwischen den Welten lebt es sich für die Grenzgänger voller Risiko: Papageitaucher werden im Nordmeer von Luftpiraten drangsaliert. An den Felsküsten Brasiliens laufen Rote Klippenkrabben täglich um ihr Leben, um zu ihren Weidegründen zu kommen. Unterwegs lauern schlangengleiche Muränen und Kraken mit acht Armen. Pinguine müssen auf der Insel Südgeorgien, wegen ihrer gewaltigen Tierdichte auch die "Serengeti der Antarktis" genannt", einen gewaltigen Wall aus Speck passieren: tonnenschwere Seeelefanten, die bei ihren Revierkämpfen leicht einen der Vögel zerquetschen könnten.

      Doch auch die Küsten selber werden angegriffen. Mancherorts knallen wahre Monsterwellen bis 30 Meter Höhe gegen das Land und die peitschende Brandung nagt bizarre Felsformationen aus Steilwänden. Ein Kampf zwischen zwei Welten.

      Film von Mark Brownlow und James Honeyborne

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