• 19.10.2019
      18:00 Uhr
      Nordtour Radio Bremen TV
       

      Themen der Sendung:

      • Herbstliche Weinprobe auf dem Obst- und Weingut Ingenhof
      • Köksch un Qualm: ungewöhnliches Museum in Bremen
      • Tiny House: der Mann der kleinen Hütten
      • Historischer Rundgang: der Hamburger Hafen um 1900
      • "Genusstage" im Alten Land
      • Traditionelles Familienunternehmen: Watt-Pötte
      • Herbstspaziergang im Forst Hasbruch
      • Tropenhelm und Mückenschutz: Ernst Brendlers Fachgeschäft für Tropenausstattung
      • Rostocker Heide: Traditionsgasthof Schnatermann im Wald
      • Leben und Urlaub machen auf dem Hausboot im Yachthafen Ilmenau

      Samstag, 19.10.19
      18:00 - 18:45 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Themen der Sendung:

      • Herbstliche Weinprobe auf dem Obst- und Weingut Ingenhof
      • Köksch un Qualm: ungewöhnliches Museum in Bremen
      • Tiny House: der Mann der kleinen Hütten
      • Historischer Rundgang: der Hamburger Hafen um 1900
      • "Genusstage" im Alten Land
      • Traditionelles Familienunternehmen: Watt-Pötte
      • Herbstspaziergang im Forst Hasbruch
      • Tropenhelm und Mückenschutz: Ernst Brendlers Fachgeschäft für Tropenausstattung
      • Rostocker Heide: Traditionsgasthof Schnatermann im Wald
      • Leben und Urlaub machen auf dem Hausboot im Yachthafen Ilmenau

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Thomas Schmidt
      Redaktion Kerstin Patzschke-Schulz
      • Herbstliche Weinprobe auf dem Obst- und Weingut Ingenhof

      In der Holsteinischen Schweiz in Malkwitz liegt der Ingenhof. Seit elf Jahren wächst am Südhang der Wein. Nach der Lese werden Trauben auf dem Obst- und Weingut weiterverarbeitet. Wein, made in der Holsteinischen Schweiz. Weinkenner wissen das Tröpfchen von Melanie Engel zu schätzen.

      • Köksch un Qualm: ungewöhnliches Museum in Bremen

      Ein besonderes Museum im eher wenig touristisch interressanten Bremer Stadtteil Burgdamm trägt den ungewöhnlichen Namen Köksch un Qualm. Köksch bedeutet Köchin im Bremer Platt. Untergebracht ist es in einer ehemaligen Zigarrenfabrik, thematisch geht es um Küche und Hauswirtschaft um die Jahrhundertwende. Hier arbeiten ausschließlich Langzeitarbeitslose, deren Tätigkeit vom Jobcenter finanziert wird. Von Organisation über Büroarbeit bis Küche und Service müssen sie alles erledigen. Und bei den Führungen schlüpfen sie in ihre Kostüme wie anno dazumal.

      • Tiny House: der Mann der kleinen Hütten

      Sam Bohr hat schon in Berlin und auf Mallorca gearbeitet. Seit 2018 lebt er in Wredenhagen im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und baut sogenannte Tiny Houses, Holzhäuser auf Rädern, ähnlich wie ein Wohnmobil. Die Ausstattung reicht von der Toilette bis zum Wohnzimmer. Rund zwei Monate baut er an jeder "Hütte". Die ersten drei Häuser vermietet er derzeit an Urlauber. Er will demnächst aber auch mobile Häuser für Menschen bauen, denen ein paar Quadratmeter zum Leben reichen.

      • Historischer Rundgang: der Hamburger Hafen um 1900

      Vor 100 Jahren wurde im Hamburger Hafen noch körperliche Schwerstarbeit von rund 50.000 Menschen geleistet. Um 1900 lichteten zwei Fotografen den gesamten Hafen ab und gaben ein Buch mit den unterschiedlichen Motiven und einer Karte heraus. Anhand derer konnte man von Ort zu Ort wandern. Nun ist ein neuer Bildband mit den historischen Fotos erschienen, der Lust macht, Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu vergleichen. Ein Rundgang durch den Hamburger Hafen um 1900.

      • "Genusstage" im Alten Land am Elbstrom

      Im Alten Land ist Erntezeit. Diese wird mit den kulinarischen "Genusstagen" gefeiert, die Wertschätzung für die Region und ihre Lebensmittel erkennen lassen sollen. Äpfel und alte Gemüsesorten werden in den Restaurants zu mehrgängigen Menüs zubereitet. Aber auch Hofbesuche gehören zum Programm. Wie wird aus Milch Käse gemacht? Wie leben Galloways in Jork? Diese Fragen beantworten die Hofbetreiber bei Führungen. Die Wertschätzung für die Region und ihre Lebensmittel sind der gemeinsame Nenner der Genusstage.

      • Traditionelles Familienunternehmen: Watt-Pötte

      Töpfer Michael Claußen aus Brunsbüttel macht Keramik aus Watt. Immer bei Ebbe holt er sich sein Rohmaterial. Der Wattschlick wird veredelt, geformt und gebrannt. Seine Mutter bemalt die Pötte. Das Familienunternehmen besteht schon seit fast 65 Jahren. Die Nordtour beschreibt den Weg vom Watt zum Pott und die Geschichte einer Töpferfamilie.

      • Natur pur: Herbstspaziergang im Forst Hasbruch

      Bianca Lutter und ihre Familie leben im Hasbruch, einem über 620 Hektar großen Mischwald, der zu den Gemeinden Hude und Ganderkesee gehört. Umgeben von mehreren Naturdenkmälern, ist Bianca Lutter in einem imposanten Nebengebäude der Revierförsterei aufgewachsen, ihr Vater hat im Forstbetrieb gearbeitet. Die Familie gibt Tipps für einen herrlichen Waldspaziergang. Besonders gut gefallen ihr die verschlungenen Pfade durch den Urwald. Dieser Teil des Waldes wird sich selbst überlassen. Die Friederikeneiche ist rund 1.250 Jahre alt und damit eine der ältesten Eichen in Deutschland. Der Durchmesser der Eiche beträgt mehr als drei Meter! Auch kleine Bäche und Tümpel, Skulpturen und ein Aussichtsturm steuert Familie Lutter bei ihrem herbstlichen Waldspaziergang an.

      • Tropenhelm und Mückenschutz: Ernst Brendlers Fachgeschäft für Tropenausstattung

      Seit 1879 existiert Ernst Brendlers Spezialgeschäft für Marineund Tropenausstattung mittlerweile. Eine Hamburgensie. Inzwischen führt Ururenkelin Ingrid Osthues das Geschäft gemeinsam mit ihrem Mann und Sohn Kay. Leinenhosen und Hemden in traditionellen Schnitten, die Kunden suchen und finden hier Klassiker. Verkaufsrenner ist der sogenannte Stutzer, ein Kurzmantel aus "erstklassigem Marinetuch", der nicht kaputt zu kriegen ist. Immer noch griffbereit steht die Registrierkasse mit der großen Kurbel aus der Gründerzeit, sie darf aber nicht mehr zum Einsatz kommen, was viele Ladenbesucher schade finden.

      • Rostocker Heide: Traditionsgasthof Schnatermann im Wald

      Die Rostocker Heide lässt sich zu Fuß, per Rad oder Kutsche erkunden. Vier junge Leute haben den Traditionsgasthof am Rande der Rostocker Heide wiederbelebt. Sie wollen einen Ort inmitten des Naturschutzgebietes Schnatermann erhalten, wo Menschen sich einfach treffen, austauschen und erholen können. Den Sommer über haben sie einen Kiosk betrieben und selbst gebackenen Kuchen angeboten, ab Mitte Oktober eröffnen sie die Gaststube wieder. Bis Dezember gibt es dort dann immer von Freitag bis Sonntag ein Schnat(t)erEntenBuffet und jeden Sonntagmittag Wild am Spieß. Mit ihren frischen Ideen wollen sie das über 100 Jahre alte große Fachwerkhaus, ursprünglich eine Revierfösterei, auch über den Winter bringen. Als kleine Oase am Waldrand, für alle, die gern draußen aktiv sind.

      • Leben und Urlaub machen auf dem Hausboot im Yachthafen Ilmenau

      Leben auf dem Hausboot ist für viele Menschen Romantik pur. Für die Hamburger Jill und Ole Grigoleit ist es gelebte Wirklichkeit. Die Familie will diesen Traum auch anderen ermöglichen und hat ein weiteres Hausboot gebaut, das man mieten kann.

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programm.ARD.de © rbb | ARD Play-Out-Center || 03.06.2020