• 26.08.2019
      06:50 Uhr
      Lieb & Teuer Radio Bremen TV
       

      Besondere, alte Familien- oder Fundstücke: Moderatorin Janin Ullmann hat interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen, kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

      Die Kunstobjekte im Überblick:

      • Lorgnon
      • Porträtbüste von Sent M´Ahesa
      • Kalenderuhr
      • Gouache mit Jagdmotiv

      - Hamburgische Taschenkalender

      Montag, 26.08.19
      06:50 - 07:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Besondere, alte Familien- oder Fundstücke: Moderatorin Janin Ullmann hat interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen, kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

      Die Kunstobjekte im Überblick:

      • Lorgnon
      • Porträtbüste von Sent M´Ahesa
      • Kalenderuhr
      • Gouache mit Jagdmotiv

      - Hamburgische Taschenkalender

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Carmen Messmer
      Moderation Janin Ullmann
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Redaktion Marina Bartsch-Rüdiger

      Besondere, alte Familien- oder Fundstücke: Moderatorin Janin Ullmann hat interessierte Zuschauerinnen und Zuschauer eingeladen, kostenlos den Wert ihrer Antiquitäten von Experten schätzen zu lassen.

      Die Kunstobjekte im Überblick:

      Lorgnon: Antike Lesehilfe
      Das Lorgnon ist eine dekorative Lesehilfe. Anders als bei einem Monokel hat das Lorgnon zwei Gläser an einer Handhalterung, die zum Verstauen in einem Etui mithilfe einer Feder übereinander geschoben werden. Bei Gebrauch wird die Feder mit einem kleinen Handgriff gelöst. Das Lorgnon ist aus 585er Gold und dem Stil nach zwische 1920 und 1930 hergestellt worden. Der Name leitet sich vom französischen Wort "lorgner", auf Deutsch "anstarren", ab.

      Büste von Tänzerin Sent M'Ahesa
      Die Büste zeigt das Porträt der Ausdruckstänzerin Sent M'Ahesa, die vor allem in den 1920er-Jahren bekannt war. Der Künstler Bernhard Hoetger (1874 - 1949) lernte sie persönlich in Worpswede kennen. Beide hatten eine Vorliebe für fremde Kulturen und Religionen. Die Büste ist 1917 entstanden, wenige Jahre nachdem die ägyptischen Armanafunde in Berlin vorgestellt wurden. Sie wird oft mit der Büste der Nofretete verglichen, jedoch ist die Nofretete erst später, im Jahr 1924, öffentlich gezeigt worden. Es gibt verschiedene Ausformungen der Büste in Bronze und Terrakotta, dieses Stück ist eine Gipsreplik.

      Taschenuhr mit Kalender
      Die Taschenuhr ist aus 14 Karat Gold. Neben der Uhrzeit können Wochentag, Datum, Mondphase und Monat abgelesen werden. Solche Uhren wurden von Jägern, Landwirten, Seeleuten und Forschungsreisenden gebraucht. Die Uhr hat ein vergoldetes Schweizer Ankerwerk in Brückenbauweise. In der Kaiserzeit waren goldene Sprungdeckeluhren häufig, sodass solche Kalenderuhren ihren Träger abhoben. Das Stück ist zwischen 1890 und 1895 entstanden. Auf einem der Zeiger fehlt ein kleines Schmuckelement.

      Gouache mit Jagdmotiv
      Der Rahmen des Bildes zieht den Blick auf sich, er ist zusammengesetzt aus den Geweihschaufeln eines Damhirsches. Das Bild zeigt einen "Totverbeller", einen Jagdhund, der dem Jäger anzeigt, wo das erlegte Wild zu finden ist. Dabei wartet er bei dem erlegten Hirsch auf den Jäger. Die Gouache ist als Grisaille gestaltet, das heißt, der Maler hat nur mit Grau, Schwarz und Weiß gearbeitet. Das Bild ist vom Braunschweiger Künstler Georg Wolters (1861 - 1933) signiert, der in München und Düsseldorf studiert hat und als Tiermaler bekannt ist.

      Hamburgische Taschenkalender
      Die beiden Kalender sind aus den Jahren 1831 und 1842. Taschenkalender wurden für verschiedene Städte aufgelegt. Neben dem Jahreskalender fand man darin Fest- und Feiertage, Mondzeiten, Sonnenfinsternis, Öffnungszeiten von Märkten aus der Region, die Zeiten an denen die Stadttore geöffnet waren und vieles mehr. Einige kolorierte Lithografien sorgten für Unterhaltung, leere Seiten waren für persönliche Notizen wie Geburtstage oder Einkaufslisten vorgesehen.

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