• 26.06.2019
      18:15 Uhr
      Wie geht das? Bäume in Töpfen Film von Hilmar Rathjen und Ute Jung | Radio Bremen TV
       

      Bevor aus einem Steckling ein verkaufsfertiger Baum geworden ist, vergehen fünf bis sieben Jahre. In dieser Zeit muss ein Baum drei bis vier Mal in einen größeren Container "umziehen". Die Reportage zeigt, wie sich Bäume in Töpfen ziehen lassen, warum man ein spezielles Substrat benötigt, auf welche Weise sie mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden, wie Bäume umgetopft, gepflegt, transportiert und letztendlich beim Kunden wieder gepflanzt werden.

      Mittwoch, 26.06.19
      18:15 - 18:45 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Bevor aus einem Steckling ein verkaufsfertiger Baum geworden ist, vergehen fünf bis sieben Jahre. In dieser Zeit muss ein Baum drei bis vier Mal in einen größeren Container "umziehen". Die Reportage zeigt, wie sich Bäume in Töpfen ziehen lassen, warum man ein spezielles Substrat benötigt, auf welche Weise sie mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden, wie Bäume umgetopft, gepflegt, transportiert und letztendlich beim Kunden wieder gepflanzt werden.

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Frederik Keunecke
      Autor Hilmar Rathjen
      Ute Jung
      Redaktion Christian Pipke

      Baumschulen haben im Kreis Pinneberg seit mehr als 200 Jahren Tradition. Inzwischen werden in rund 290 Betrieben Gehölzpflanzen für Alleen, Wälder, Gärten oder Parks aufgepäppelt.

      Die Baumschule Clasen & Co. zog bis in die 1970er-Jahre, wie alle anderen auch, ihre Bäume auf dem Acker groß. Es gab jedoch immer wieder Ausfälle beim Pflanzen, zu viele gingen in den mit Torf vorbereiteten Pflanzgruben ein und mussten aufwendig ersetzt werden. Dann hörte der Großvater von Dirk Clasen von Baumschulen, die ihre Gehölze in überdimensionierten "Blumentöpfen", sogenannten Containern, zogen. Diese wuchsen wesentlich erfolgreicher an.

      Heute zieht der moderne Baumschulbetrieb in Rellingen auf 40 Hektar Fläche 750.000 Bäume und andere Gehölze ausschließlich in Containern. Dafür entwickelte die Firma Clasen ein eigenes Substrat aus gebrochenen Ziegelsteinen, vulkanischem Bimsstein, Blähton und Kompost aus eigener Produktion. So wachsen die Bäume später auch an extrem feuchten oder trockenen Standorten gut an. Weitere Vorteile gegenüber Ballenware: Topfbäume können nahezu ganzjährig gepflanzt werden und sind aufgrund ihres geringeren Gewichtes leichter handhabbar.

      Bevor aus einem Steckling ein verkaufsfertiger Baum geworden ist, vergehen jedoch fünf bis sieben Jahre. In dieser Zeit muss ein Baum drei bis vier Mal in einen größeren Container "umziehen".

      Die Reportage zeigt, wie sich Bäume in Töpfen ziehen lassen, warum man ein spezielles Substrat benötigt, auf welche Weise sie mit Wasser und Nährstoffen versorgt werden, wie Bäume umgetopft, gepflegt, transportiert und letztendlich beim Kunden wieder gepflanzt werden.

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