• 13.11.2015
      01:30 Uhr
      Kulturjournal Moderation: Julia Westlake | Radio Bremen TV
       

      Themen:

      • Schule digital: Wie viel Computer braucht das Kind?
      • Screen-Stoff: Wie Mode Bildschirme an den Körper bringt
      • Schauspieler, Schriftsteller und Selbstbeobachter: Julia Westlake trifft Joachim Meyerhoff
      • Ein Labyrinth in Wolfsburg: Jeppe Hein im Kunstmuseum
      • Wahr. Schön. Gut - Scharfzüngig durch die Kulturwoche

      Nacht von Donnerstag auf Freitag, 13.11.15
      01:30 - 02:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Schule digital: Wie viel Computer braucht das Kind?
      • Screen-Stoff: Wie Mode Bildschirme an den Körper bringt
      • Schauspieler, Schriftsteller und Selbstbeobachter: Julia Westlake trifft Joachim Meyerhoff
      • Ein Labyrinth in Wolfsburg: Jeppe Hein im Kunstmuseum
      • Wahr. Schön. Gut - Scharfzüngig durch die Kulturwoche

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Heike Ernst
      Moderation Julia Westlake
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      • Schule digital: Wie viel Computer braucht das Kind?

      Deutschland steht vor einer neuen Bildungsrevolution", sagt Jörg Dräger, Vorstandsmitglied der Bertelsmann Stiftung, "Die Digitalisierung wird unser Bildungssystem so grundlegend verändern wie die Erfindung des Buchdrucks", so Dräger in seinem neuen Buch "Die digitale Bildungsrevolution" (DVA Sachbuch). Amerikanische Elite-Universitäten wie Harvard und Stanford haben ihre Abschlussprüfungen in einem Versuch online gestellt und damit Gesellschaftsschichten erreicht, die sonst nie einen Zugang zur Universität hätten. Statt Wissen in Fachbüchern nachzuschlagen, kann man es sich auch bei uns aus dem Internet als Erklärvideos herunterladen. Das digitale Angebot steigt, aber macht uns das alles intelligenter? Ein klares Nein kommt von Prof. Manfred Spitzer, Neurowissenschaftler und Psychiater, erklärter Digitalisierungsgegner. Sein Buch "Cyberkrank!" ist ein Pamphlet gegen eine neue "Zivilisationskrankheit" und erklärt, wie und warum die digitalen Medien unsere Gesundheit gefährden. Im "Kulturjournal" treffen beide Positionen aufeinander. Gleichzeitig lässt sich das "Kulturjournal" von Schülerinnen und Schülern des Friedrich-Ebert-Gymnasiums in Hamburg-Heimfeld zeigen, welche Erfahrungen sie mit dem interaktiven Lernsystem "bettermarks" in Mathematik gemacht haben.

      • Screen-Stoff: Wie Mode Bildschirme an den Körper bringt

      Die "Tagesschau" auf der Jacke sehen, den Instagram-Account auf dem Mantel tragen oder ganz einfach schnell die Farbe des Outfits wechseln. Das könnte schon bald möglich sein. Wie? Mit dem Screen-Stoff, der als weicher, textiler Bildschirm funktioniert. Die Fashion-Designerin Veronika Aumann entwickelt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Institut diesen Stoff, aus dem sie bereits erste Stücke für ihre Kollektion fertigt. Schon während ihres Studiums hat sie die Verbindung von Mode und Technik interessiert. Das "Kulturjournal" trifft Veronika Aumann in ihrem Atelier und wirft einen Blick in die Zukunft der Mode.

      • Schauspieler, Schriftsteller und Selbstbeobachter: Julia Westlake trifft Joachim Meyerhoff

      Joachim Meyerhoff spielt an den großen Häusern, wie dem Deutschen SchauSpielHaus in Hamburg, ist Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Und das ist so, als hätte er den Theater-Olymp erreicht. So ganz nebenbei schreibt er auch noch, so gut, wie er Theater spielt. Dabei erzählt er von sich selbst: seiner Kindheit, seiner Familie, seinem Werdegang. Jetzt erscheint sein drittes Drehbuch: "Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke" (KiWi). Darin erzählt er von seiner Zeit an der Schauspielschule, die er eigentlich als Dauerüberforderung empfunden hat; erst recht, wenn er Effi Briest als Nilpferd sprechen sollte. Halt gaben ihm in dieser Zeit seine Großeltern, bei denen er lebte. Julia Westlake hat Joachim Meyerhoff in Wien getroffen und mit ihm über das Theaterspielen, seine Zeit an der Schauspielschule und seine Großeltern gesprochen.

      • Ein Labyrinth in Wolfsburg: Jeppe Hein im Kunstmuseum

      Der Burn-out hat nicht nur ihn verändert, sondern auch seine Kunst. Der Weg aus der persönlichen Krise zeigt sich deutlich im Werk von Jeppe Hein, nicht nur, weil es in der bislang größten Ausstellung seiner Werke im Kunstmuseum Wolfsburg um Wege geht: "This Way" (ab 15. November). Hein baut in die Halle des Kunstmuseums ein Labyrinth aus großen und kleinen Räumen mit vielen verschiedenen Wegen. Doch es geht ihm nicht um klaustrophobische Situationen, sondern um die Entscheidungsfreiheit seiner Besucher, den ihnen gemäßen Weg durch die Ausstellung zu suchen. Gezeigt werden auch 3.253 Aquarelle, Botschaften, Erkenntnisse, Stimmungs- und Gedankenbilder, die Jeppe Hein während seiner Genesung gemalt hat. Das "Kulturjournal" trifft Jeppe Hein beim Aufbau des Labyrinths und spricht mit ihm über Wege, Gesundung und die Aufgabe der Kunst dabei.

      • Wahr. Schön. Gut - Scharfzüngig durch die Kulturwoche

      Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit. Besonders für Kunstkritiker. Mit was man sich da alles beschäftigen muss! Auch in dieser Woche kämpft sich der allseits geliebte und gefürchtete Dr. August Mömpel exklusiv für das "Kulturjournal" durch die Kulturereignisse der Woche: "Wahr. Schön. Gut." Da kriegen wieder einige ihr Fett weg.

      Seit 1999 berichtet das Kulturmagazin des NDR-Fernsehens jede Woche kritisch, kompetent und ideenreich über die aktuellen Themen der norddeutschen und internationalen Kunst- und Kulturszene, jetzt auch im Bildungskanal ARD-alpha.

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