• 12.11.2015
      15:15 Uhr
      Reisewege Meerengen Die Straße von Messina - Zwischen Sizilien und Kalabrien | Radio Bremen TV
       

      Schon in der Antike war die Meerenge von Messina, die das Ionische mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet, ein magischer und strategisch wichtiger Ort. Der "Stretto" ist an seiner engsten Stelle im Norden zwischen dem Capo Peloro und der Punta Pezzo nur drei Kilometer breit und erweitert sich im Süden auf 16 Kilometer. Zwischen beiden Meeren besteht ein gravierender, auch gezeitenbedingter Unterschied des Wasserspiegels von fast einem halben Meter. Strom und Gegenstrom kämpfen gegeneinander, ein unvergleichliches Schauspiel, das die Menschen, ihren Verkehrsweg und ihre Fanggründe geprägt hat.

      Donnerstag, 12.11.15
      15:15 - 16:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.
      Stereo

      Schon in der Antike war die Meerenge von Messina, die das Ionische mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet, ein magischer und strategisch wichtiger Ort. Der "Stretto" ist an seiner engsten Stelle im Norden zwischen dem Capo Peloro und der Punta Pezzo nur drei Kilometer breit und erweitert sich im Süden auf 16 Kilometer. Zwischen beiden Meeren besteht ein gravierender, auch gezeitenbedingter Unterschied des Wasserspiegels von fast einem halben Meter. Strom und Gegenstrom kämpfen gegeneinander, ein unvergleichliches Schauspiel, das die Menschen, ihren Verkehrsweg und ihre Fanggründe geprägt hat.

       

      Schon in der Antike war die Meerenge von Messina, die das Ionische mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet, ein magischer und strategisch wichtiger Ort. Der "Stretto" ist an seiner engsten Stelle im Norden zwischen dem Capo Peloro und der Punta Pezzo nur drei Kilometer breit und erweitert sich im Süden auf 16 Kilometer.

      Die Küstenstraßen an beiden Ufern - mit Messina und den Peloritani Bergen im sizilianischen Hinterland und auf der anderen Seite mit Reggio di Calabria und den schroffen Felsen des Aspromonte - führen zu geschichtsträchtigen Orten und landschaftlich besonders reizvollen Höhepunkten.

      Ende Mai, wenn die sizilianischen Fischer von Ganzini und die kalabresischen Schwertfischfänger von Scilla mit ihren eleganten Passarelle-Booten auf den "Stretto" fahren, entstehen Bilder von selten archaischer Schönheit. Die Fischer erlegen auf ihren Booten mit hohen Wachtürmen und langen Bugauslegern die kostbaren Schwertfische noch einzeln und mit der Harpune. Sie wissen um die besonderen Gefahren ihres Gewässers, die nicht nur Homer beschrieben hat, sondern die ganz real sind.

      Zwischen beiden Meeren besteht ein gravierender, auch gezeitenbedingter Unterschied des Wasserspiegels von fast einem halben Meter. Strom und Gegenstrom kämpfen gegeneinander, ein unvergleichliches Schauspiel, das die Menschen, ihren Verkehrsweg und ihre Fanggründe geprägt hat. Die bereits in der Odyssee besungenen Mythen dieser Meerstraße lassen sich heute in dem planktonreichen, strudelbewegten Wasser ganz real erkunden - mit Meeresbiologen, Schwerfischern und Navigationspiloten. Hier spiegeln sich alle Gegensätze eines ständig durch Erd- und Wasserbeben bedrohten Naturparadieses. Die Menschen am "Stretto" haben gelernt, damit umzugehen.

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