• 23.06.2022
      06:35 Uhr
      Unsere Geschichte Von der Ökobewegung zum Konzern - 50 Jahre Greenpeace | Radio Bremen TV
       

      Der Aktionismus, das Spiel mit der Macht der Bilder, die Wirkung auf die internationale Politik sind ebenso spektakulär wie die Risiken, denen die Akteure sich ausgesetzt haben. Zum 50. Jahrestag der Gründung porträtiert "Weltmacht Greenpeace" die wohl bedeutendste Umweltschutzorganisation der Welt und zeichnet dabei auch nach, wie aus einer Hippiebewegung ein Weltkonzern wurde.

      Donnerstag, 23.06.22
      06:35 - 07:20 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Der Aktionismus, das Spiel mit der Macht der Bilder, die Wirkung auf die internationale Politik sind ebenso spektakulär wie die Risiken, denen die Akteure sich ausgesetzt haben. Zum 50. Jahrestag der Gründung porträtiert "Weltmacht Greenpeace" die wohl bedeutendste Umweltschutzorganisation der Welt und zeichnet dabei auch nach, wie aus einer Hippiebewegung ein Weltkonzern wurde.

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Claudia Cellarius
      Redaktion Kathrin Bronnert
      Produktion Melanie Clausen
      Autor Sebastian Bellwinkel

      Der Aktionismus, das Spiel mit der Macht von Bildern, die Wirkung auf die internationale Politik sind bei Greenpeace ebenso spektakulär wie die Risiken, denen die Akteure sich aussetzen. Der Film aus der Reihe "Unsere Geschichte" porträtiert die wohl bedeutendste Umweltschutzorganisation der Welt und zeichnet dabei auch nach, wie aus einer Hippiebewegung ein Weltkonzern wurde.

      Im September 1971 wurde Greenpeace in Vancouver/Kanada gegründet. Damals startete eine Gruppe umweltbewegter Hippies den Versuch, US-amerikanische Atomtests in Alaska zu verhindern. Die Dokumentation untersucht, wie aus der kleinen Ökobewegung eine Art weltweiter Konzern wurde. Ist die Methode der inszenierten Aktionen wie bei der Besetzung der Ölplattform Brent Spar heutzutage noch wirksam, um die nahende Klimakatastrophe abzuwenden?

      Greenpeace-Gründer berichten, wie gezielt sie schon damals ihre Aktionen geplant haben, damit möglichst viele Medien über den Kampf gegen Walfänger und Robbenschlächter berichten. Mit dieser Strategie hat Greenpeace in den letzten Jahrzehnten viel Aufmerksamkeit erzielt und auch Veränderungen angestoßen.

      Doch Autor Sebastian Bellwinkel lässt Aktivisten nicht nur unterhaltsame Heldengeschichten erzählen, sondern stellt auch Fragen zur Gegenwart: Wie geht die von Kritikern inzwischen als "bürokratisch" kritisierte NGO mit der Medienmacht der "Fridays for Future"-Bewegung um? Welche neuen Wege geht die Umweltorganisation, um Zustände abzuwenden, die sehr viel gravierender sein sollen als die der Coronapandemie?

      Der Film bietet dabei seltene Einblicke hinter die Kulissen. So konnte das Kamerateam im riesigen Hamburger Aktionsmittellager drehen und dabei u.a. die Entstehung der typischen Greenpeace-Transparente filmen. Außerdem begleitete das Team die Aktivisten hautnah bei einer Aktion auf dem Dach der Europäischen Zentralbank in Frankfurt.

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