• 23.02.2019
      09:30 Uhr
      Hamburg Journal Moderation: Julia-Niharika Sen | Radio Bremen TV
       

      Themen:

      • Rot-Grün für günstiges Azubi-Ticket beim HVV
      • Prozessauftakt: Tödlicher Unfall mit Fahrerflucht
      • Proben unter widrigen Umständen: "Nabucco" an der Staatsoper
      • Matthiae-Mahl
      • Hamburger Motorradtage
      • Tortenmesse in Schnelsen

      Samstag, 23.02.19
      09:30 - 10:00 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Rot-Grün für günstiges Azubi-Ticket beim HVV
      • Prozessauftakt: Tödlicher Unfall mit Fahrerflucht
      • Proben unter widrigen Umständen: "Nabucco" an der Staatsoper
      • Matthiae-Mahl
      • Hamburger Motorradtage
      • Tortenmesse in Schnelsen

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Edgar Rygol
      Moderation Julia-Niharika Sen
      Redaktionelle Leitung Sabine Rossbach
      Redaktion Jan Frenzel
      Arne Siebert
      • Rot-Grün für günstiges Azubi-Ticket beim HVV

      Die Rot-Grüne Regierungskoalition plant die Einführung eines günstigen HVV Tickets für Auszubildende. Das Azubi Ticket soll ähnlich wie das Studententicket rund 179 Euro (179,20 Euro) pro Semester, also für 6 Monate kosten. Wie genau das Ticket funktionieren soll und wer die Bezuschussung trägt, ist noch unklar. Gelten soll das Ticket in jedem Fall auch über die Stadtgrenze hinaus in der Metropolregion. Die zuständige Wirtschafts- und Verkehrsbehörde reagiert zurückhaltend. Und was halten die Hamburger von diesem Vorschlag?

      • Prozessauftakt: Tödlicher Unfall mit Fahrerflucht

      Der Angeklagte soll in der Nacht zum 20.05.2017 bei einem Verkehrsunfall einen Mann getötet haben. Er überfuhr damals auf der Ludwig-Erhard-Straße das spätere Opfer, das die Fahrbahn überquerte und beging anschließend Fahrerflucht. Der Angeklagte war innerorts mit mindestens 75 km/h unterwegs. Bei Tempo 50 und rechtzeitigem Bremsen wäre der Unfall vermeidbar gewesen. Heute ist Prozessauftakt.

      • Proben unter widrigen Umständen: "Nabucco" an der Staatsoper

      Hausarrest. Keine Tele- und Internetkommunikation. Der russische Regisseur Kirill Serebrennikov soll mundtot gemacht werden, ist wegen Verdachts von der "Organisation von Unterschlagung" angeklagt worden und wird seit August 2017 in Moskau festgehalten - trotz aller Beweise, die die windige Anklage ad absurdum führen. Doch der Mann lässt sich nicht unterkriegen: trotz Hausarrest vollendet er seinen Film "Leto" und inszenierte für die Oper Zürich Mozarts Cosi fan tutte. Im März steht seine Inszenierung von Verdis "Nabucco" auf dem Spielplan der Hamburger Staatsoper. Und Kirill Serebrennikov wird auch hier den Premierentermin einhalten, ohne physisch präsent zu sein. Per Kurier gehen die Entwürfe des Regisseurs nach Hamburg, werden hier von seinen Assistenten umgesetzt, gefilmt und sofort zurückgesendet. Die Änderungen nimmt sich Serebrennikov am Abend vor, spielt sie in Persona vor der Kamera durch und schickt sie postwendend in die Hansestadt. Die Kunst lebt und der Gefangenenchor aus Nabucco ist das stimmgewaltige Beispiel dafür: reale Geflüchtete stehen neben den Choristen des Opernchores auf der Bühne und verknüpfen ihr Leid mit den Verdiklängen. Wir waren bei den Proben dabei.

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