• 17.10.2021
      15:15 Uhr
      mareTV Classics Die Schlei - Deutschlands schönster Fjord | Radio Bremen TV
       

      Sie ist der schönste deutsche Ostseefjord: die Schlei. Im Frühjahr blüht an ihren Ufern der Raps. Und jedes Jahr im April dreht sich hier alles um den Hering, dann kommt dieser zum Laichen in die Schlei. Hochsaison für Angler und Fischer. mareTV stellt den "Zaunkönig" und den "Möwenkönig" der Gegend vor - und probiert Fisch aus fast 100 Jahre alten Räucheröfen.

      Sonntag, 17.10.21
      15:15 - 16:00 Uhr (45 Min.)
      45 Min.

      Sie ist der schönste deutsche Ostseefjord: die Schlei. Im Frühjahr blüht an ihren Ufern der Raps. Und jedes Jahr im April dreht sich hier alles um den Hering, dann kommt dieser zum Laichen in die Schlei. Hochsaison für Angler und Fischer. mareTV stellt den "Zaunkönig" und den "Möwenkönig" der Gegend vor - und probiert Fisch aus fast 100 Jahre alten Räucheröfen.

       

      Sie ist der schönste deutsche Ostseefjord: die Schlei. Im Frühjahr blüht an ihren Ufern der Raps. Und jedes Jahr im April dreht sich hier alles um den Hering, der dann zum Laichen in die Schlei kommt. Dann ist Hochsaison für Angler und Fischer. Der Manager des Heringszaunes, der kurz vor Kappeln angelegt ist, hält mit einem Boot und ein paar Helfenden das 100 Meter lange Heringsleitwerk in Schuss. Am Ende des Heringszaunes steht die Reuse.

      Gerd Ross hat in Schleswig aufgepasst, dass auf der Möweninsel niemand die leckeren Möweneier stiehlt. Früher galten sie als Delikatesse, doch seit einigen Jahren stehen die Möweneier unter strengem Schutz. Sammeln verboten. Nur Ross darf sich ab und an mal ein Ei in die Pfanne hauen.

      Die Finnen müssen sich warm anziehen. Der Schleswiger Dirk Röhling hat sich seine mobile Mietsauna patentieren lassen. Von außen sieht sie aus wie ein Holzfass auf einem Anhänger, drinnen befindet sich eine komfortable Dampfsauna für bis zu sechs Personen. Die rollenden Saunafässer sind an der Schlei ein Renner: "Panorama-Saunen" ist in.

      Morgens um 6.00 Uhr schiebt Horst Vollertsen sein altes Boot ins Wasser. Der Nebenerwerbsfischer holt seine Heringsnetze ein und bringt den Fang gleich rüber nach Kappeln in die Fischräucherei von Friedrich "Fiete" Föh. Schon seit 1911 qualmen dort die Altonaer Räucheröfen, auch an diesem Morgen wieder. Punkt 5.30 Uhr geht es los, um 9.00 Uhr ist der erste Fisch fertig. Garzeit nach Gefühl, denn, so Eigentümer Fiete, "Automatiköfen, die piepen, wenn`s fertig ist, kommen nicht infrage."

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