• 02.12.2021
      09:00 Uhr
      Nordmagazin Radio Bremen TV
       

      Themen u.a.:

      • Einschränkungen: Neue Corona-Schutzmaßnahmen im Kreis MSE
      • Heimspiel: Nur 1.000 Zuschauer bei Hansa erlaubt
      • Klärschlamm: Gegenwind für geplante Verbrennungsanlage in Rostock
      • Hand in Hand: Schulsozialarbeit in der Grundschule
      • Bestattungskultur: Umgang mit Corona-Toten

      Donnerstag, 02.12.21
      09:00 - 09:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen u.a.:

      • Einschränkungen: Neue Corona-Schutzmaßnahmen im Kreis MSE
      • Heimspiel: Nur 1.000 Zuschauer bei Hansa erlaubt
      • Klärschlamm: Gegenwind für geplante Verbrennungsanlage in Rostock
      • Hand in Hand: Schulsozialarbeit in der Grundschule
      • Bestattungskultur: Umgang mit Corona-Toten

       

      Stab und Besetzung

      Redaktionelle Leitung Sibrand Siegert
      Sibrand Siegert

      Einschränkungen: Neue Corona-Schutzmaßnahmen im Kreis MSE
      Im Kreis Mecklenburgische Seenplatte gelten von heute an weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Kinos, Theater und Museen aber auch Schwimmbäder, Fitnessstudios oder Spielhallen müssen zum Beispiel schließen. Auch Vereinssport ist nicht mehr möglich. Grund ist das hohe Infektionsgeschehen. Die Seenplatte liegt seit neun Tagen im roten Bereich. Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes droht eine Überlastung des Gesundheitssystems. Die Klinik Malchower See und die Bethesda Klinik in Neubrandenburg wurden bereits zu Hilfskrankenhäusern erklärt. Dadurch stehen im Kreis 65 Betten mehr zur Verfügung.

      Heimspiel: Nur 1.000 Zuschauer bei Hansa erlaubt
      In der 2. Fußball-Bundesliga wird der FC Hansa Rostock sein letztes Heimspiel der Saison am kommenden Sonnabend vor nur 1000 Zuschauern austragen dürfen. Das gab Ministerpräsidentin Schwesig gestern Abend bekannt. „Das ist absolut nicht nachvollziehbar“. So der Vorstandsvorsitzende des FC Hansa, Robert Marien gegenüber dem NDR. „Warum“, so Marien weiter, „wird die Landesverordnung außer Kraft gesetzt. Das widerspricht ganz klar den vereinbarten Spielregeln.“ Auf Hansa Rostock kommt jetzt eine logistisch schwierige Aufgabe zu. Der Verein muss unter Zeitdruck 1000 Personen - darunter auch zahlreiche Sponsoren -aussuchen, die am kommenden Sonnabend ins Ostseestadion dürfen.

      Klärschlamm: Gegenwind für geplante Verbrennungsanlage in Rostock
      Die Verbrennungsanlage ist umstritten: Heute soll der geplante Bau in Rostock-Bramow Thema in der Bürgerschaft sein. 17 Abwasserverbände aus dem Land haben sich zusammen geschlossen zur "Klärschlamm-Kooperation", Klärschlamm aus ganz MV soll dann in Rostock verwertet werden. Geschäftsführer Steffen Bockholt wünscht sich von allen Seiten grünes Licht, dass möglichst bald gebaut werden kann. Die Stadtwerke wolle die gewonnene Wärme ins städtische Fernwärmenetz einspeisen. Eine Baugenehmigung vom Ortsbeirat gibt es schon. Aber es gibt Gegenwind: die geplante Anlage sei zu teuer und nicht klimaneutral.

      Hand in Hand: Schulsozialarbeit in der Grundschule
      Kinder sind unsere Zukunft heißt es so oft, doch auch sie haben es derzeit nicht leicht. Ob Distanz-Unterricht, Freunde, die sie nicht treffen können oder das aufeinander Hocken Zuhause. Das erleben auch die Schul-Sozialarbeiter immer mehr. Doch sie können helfen – gemeinsam mit dem Kinderschutzbund schaffen sie Projekte. Ihr Ziel: Hilfe für Kinder, die ganz besonders unter der Pandemie und deren Folgen zu leiden haben.

      Bestattungskultur: Umgang mit Corona-Toten
      Deutschlandweit sind mittlerweile mehr als 100.000 Corona-Todesfälle zu beklagen. Etwa so viele, wie Schwerin und Umgebung Einwohner hat. Die Bestattungskultur hat sich gerade in Zeiten von Corona sehr verändert. Bestattungen sind kleiner und schlichter geworden. Viele Angehörige können sich nicht einmal mehr von einem geliebten Menschen verabschieden, der an oder mit Corona gestorben ist. Ein Bestatter aus Schwerin geht da andere Wege.

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