• 13.01.2014
      06:50 Uhr
      Lieb & Teuer Moderation: Ann-Katrin Schröder | Radio Bremen TV
       

      Die Gegenstände:

      • Porträt von Anthonie Palamedesz
      • Schreibtischuhr
      • Meissenplatte
      • Bronzefigur Judith
      • Silber-Kännchen

      Montag, 13.01.14
      06:50 - 07:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

      Die Gegenstände:

      • Porträt von Anthonie Palamedesz
      • Schreibtischuhr
      • Meissenplatte
      • Bronzefigur Judith
      • Silber-Kännchen

       

      Stab und Besetzung

      Moderation Ann-Katrin Schröder
      Redaktion Marina Bartsch-Rüdiger
      • Porträt von Anthonie Palamedesz

      Das Porträt zeigt einen jungen Mann mit einer Schreibfeder, einem Tintenfass und einem Schriftstück in der Hand, vielleicht ein Notar oder ein Gelehrter. Das Bild ist signiert mit "A. Palamedesz" und schwer lesbar datiert 1655 oder 1656. Der niederländische Maler Antonie Palamedesz (1601 - 1673) war Schüler von Franz Hals. Er war vorwiegend auf Porträts spezialisiert, und so kann man davon ausgehen, dass es sich um das Porträt einer realen Person handelt, die heute nicht mehr bekannt ist.

      • Schreibtischuhr

      Die Uhr hat die Form einer Taschenuhr, allerdings in einem übergroßen Format. Das Gehäuse ist aus Nickel. Ein Schweizer Fabrikat, angefertigt für den englischen Markt. Die Uhr wird aufbewahrt in einem aufstellbaren Lederetui mit Silberdeckel, der den Londoner Eichstempel von 1908 aufweist. Inschrift: "Preis von Saarburg Grunewald 11. August 1909" vermutlich war diese Uhr ein Preis bei einem Galopprennen für Offiziere.

      • Meissenplatte

      Die Kuchenplatte hat das bekannte Zwiebelmusterdekor. Die Schwertermarke stammt aus der sogenannten Knaufzeit um 1860/1870. Die Marke ist zweimal durchschliffen, was die Platte als "zweite Wahl" kennzeichnet. Später, ab 1888 ist die Schwertermarke auch auf die Schauseite gemalt worden, weil die Manufaktur sich vor Plagiaten schützen wollte.

      • Bronzefigur Judith

      Die Skulptur der Judith mit dem Haupt des Holofernes wurde hergestellt von der Münchner Gießerei Adalbert Brandstetter. Die Geschichte der Judith ist im Alten Testament überliefert. Der Entwurf stammt von dem Bildhauer Fritz Christ (1866 - 1906). Er hat zahlreiche kleine Skulpturen im Stil des Jugendstils geschaffen und stellt die Figur auf einen Sockel mit Hieroglyphen und Widderköpfen. Da die Gießerei 1905 gegründet wurde und der Künstler schon ein Jahr später verstarb, lässt sich die Datierung ziemlich genau vornehmen.

      • Silber-Kännchen

      Die kleine Kanne ist aus 800er Silber und hat einen Klappdeckel aus Glas, sodass man leicht erkennen kann, wie weit sie gefüllt ist. Sie war Teil eines Services und vorgesehen für heißes Wasser zum Verdünnen von Kaffee oder Tee. Die im Queen-Anne-Stil gefertigte Kanne ist von der Firma Koch und Bergfeld und um 1910 entstanden.

      Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz? Ann-Katrin Schröder lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre Familien- und Sammlerstücke ausgewählten Kunstexperten vorzustellen. Diese begutachten und bewerten die Objekte. Dabei können sich unscheinbare Dinge als wahrer Schatz entpuppen.

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      Montag, 13.01.14
      06:50 - 07:20 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo

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