• 20.01.2019
      16:00 Uhr
      Lieb & Teuer Moderation: Janin Ullmann | Radio Bremen TV
       
      • Bronze Hengst
      • Buch Tierheilkunde
      • Gemälde von Emma Ritter
      • Porzellankorb
      • 21 Skizzen von Friedrich Eduard Meyerheim

      Sonntag, 20.01.19
      16:00 - 16:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.
      Stereo HD-TV
      • Bronze Hengst
      • Buch Tierheilkunde
      • Gemälde von Emma Ritter
      • Porzellankorb
      • 21 Skizzen von Friedrich Eduard Meyerheim

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Anja Reingold
      Moderation Janin Ullmann
      Redaktionelle Leitung Christoph Bungartz
      Redaktion Marina Bartsch-Rüdiger
      • Bronze Hengst

      Der Künstler Albert Hinrich Hussmann (1874 - 1946) hat als Maler und Bildhauer gearbeitet und ist mit seinen Tierdarstellungen bekannt geworden. Der Hengst ist sehr lebensnah getroffen, fast wie ein Tierporträt in der freien Natur, ohne Reiter, ohne Zaumzeug. Hussmann ist nach dem Zweiten Weltkrieg nach Fürstenberg gegangen und hat auch Entwürfe für die dortige Porzellanmanufaktur angefertigt.

      • Buch Tierheilkunde

      Das populäre Buch wendet sich wohl an Leserinnen und Leser, die in der Landwirtschaft arbeiten. Die wichtigsten Tiere wie Pferd, Rind, Schaf, Schwein, Hund, Hahn und Gans sind in ganzseitigen zerlegbaren Abbildungen präsentiert. In verschiedenen Ebenen sind die Organe und das Skelett gezeigt. Eine ausführliche Legende bezeichnet jedes einzelne Teil, um das Verständnis für diese Tiere zu wecken. Es gibt einen Ergänzungsband zur Tierheilkunde. Der Autor Dr. C. O. Lampe ist nicht bekannt, ebenso ist das Erscheinungsjahr nicht angegeben. Das Buch ist in Leipzig herausgekommen, wohl um 1900/1910.

      • Gemälde von Emma Ritter

      Das Ölbild zeigt einen lesenden Mann in einem dunklen Raum. Er trägt eine Schürze und scheint auf einer Tischkante in einer Werkstatt zu sitzen. Vielleicht handelt es sich um einen Schriftsetzer, der Korrektur liest. Die Künstlerin Emma Ritter (1878 - 1972) war Schülerin von Lovis Corinth und hatte Kontakt zu vielen Mitgliedern der Künstlergruppe Die Brücke, die die Sommer in Dangast verbracht haben. Auf der Rückseite findet sich der Vermerk "Berlin Friedenau", wo die Künstlerin von 1911 bis 1920 gelebt hat. In dieser Zeit könnte das Gemälde entstanden sein.

      • Porzellankorb

      Der Henkelkorb ist von der Manufaktur Meissen um 1860/1870 hergestellt worden. Das Flechtmuster wurde ursprünglich für ein großes Tafelservice für den sächsisch-polnischen Minister des Kurfürsten August der Starke, Alexander Joseph von Sulkowski, entwickelt und hat deshalb den Namen SulkowskiRelief erhalten. An den hohen Henkelschlaufen sind jeweils zwei Köpfe angebracht, die zusammen die vier Jahreszeiten darstellen. Innen ist die Schale mit Blumenmalerei dekoriert. Das Modell ist um 1733 entstanden. Ein Henkel ist geklebt, es gibt kleine Abstoßungen.

      • 21 Skizzen von Friedrich Eduard Meyerheim

      Die kleinen Skizzen sind mit Bleistift oder Feder gezeichnet worden. Teilweise sind sie signiert bzw. betitelt. Friedrich Eduard Meyerheim (1808 - 1879) entstammt einer Künstlerfamilie aus Danzig. Er hat viele Reisen unternommen und unterwegs kleine Zeichnungen angefertigt, deren Motive er später in seine größeren Werke übernommen hat. Es sind sehr unterschiedliche Darstellungen, Landschaften und Figuren, in den beiden großen Rahmen zusammengestellt worden.

      Ist das Ölgemälde, das schon lange auf dem Dachboden verstaubt, vielleicht von einem berühmten Maler? Oder das Schnäppchen vom Flohmarkt ein wahrer Kunstschatz?
      Janin Ullmann lädt Zuschauerinnen und Zuschauer ein, ihre Familien- und Sammlerstücke ausgewählten Kunstexperten vorzustellen. Diese begutachten und bewerten die Objekte. Dabei können sich unscheinbare Dinge als wahrer Schatz entpuppen.

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