• 17.01.2019
      02:00 Uhr
      Weltbilder Moderation: Julia-Niharika Sen | Radio Bremen TV
       

      Themen:

      • Österreich: Das Schneechaos geht weiter
      • Großbritannien: Brexit-Entscheidung
      • Großbritannien: Neuer Hafen für das Brexit-Chaos?
      • USA: Das stillgelegte Land und der Mauerbau
      • Türkei: Kinderarbeit statt Schule
      • Indonesien: Hotelschule als Chance

      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 17.01.19
      02:00 - 02:30 Uhr (30 Min.)
      30 Min.

      Themen:

      • Österreich: Das Schneechaos geht weiter
      • Großbritannien: Brexit-Entscheidung
      • Großbritannien: Neuer Hafen für das Brexit-Chaos?
      • USA: Das stillgelegte Land und der Mauerbau
      • Türkei: Kinderarbeit statt Schule
      • Indonesien: Hotelschule als Chance

       

      Stab und Besetzung

      Produktion Stefanie Röhrig
      Moderation Julia-Niharika Sen
      Redaktionelle Leitung Clas Oliver Richter
      Redaktion Nicole Bölhoff
      Christiane Justus
      • Österreich: Das Schneechaos geht weiter

      Wegen der andauernden Schneefälle sind in Österreich zahlreiche Gebiete von der Außenwelt abgeschnitten. In vielen Regionen der Alpenrepublik liegt der Schnee mittlerweile zwei bis drei Meter hoch. In Tirol gingen mehrere große Lawinen ab. Die höchste Lawinenwarnstufe wurde auf weitere Regionen des Landes ausgeweitet. Mehrere bekannte Skiorte sind wegen des massiven Schneefalls mittlerweile nicht mehr erreichbar. In den tieferen Lagen haben Sturm und Regen die Situation verschärft. Es besteht die Gefahr von Gleitschneelawinen. Mehr als 180 Straßen wurden gesperrt.

      • Großbritannien: Brexit-Entscheidung

      Am Abend des 15. Januar entscheidet das britische Parlament, ob es den Vertragsentwurf, den Premierministerin Theresa May mit der Europäischen Union ausgehandelt hat, annimmt. Zurzeit rechnen damit die wenigsten. ARD-Korrespondentin Annette Dittert berichtet nach der Entscheidung und analysiert die Folgen für den Brexit.

      • Großbritannien: Neuer Hafen für das Brexit-Chaos?

      Vom Hafen im südostenglischen Ramsgate hat seit fünf Jahren kein größeres Schiff mehr abgelegt. Trotzdem soll er ausgebaut werden, falls es zu einem Brexit ohne Vertrag kommen sollte. Dann, so wird befürchtet, könnte es durch verstärkt stattfindende Grenzkontrollen zu Staus an den Häfen von Dover und Calais kommen. Mithilfe von zusätzlichen Fährverbindungen sollen so Lieferengpässe bei Nahrungsmitteln und Industriegütern verhindert werden. Eine mögliche Route verliefe von Ostende in Belgien nach Ramsgate. Allerdings wurde jetzt bekannt, dass eine der von der Regierung beauftragten Firmen bisher über keinerlei Erfahrung im Bereich der Frachtschifffahrt verfügt. Ein weiterer Beleg für das Chaos rund um das Ausscheiden Großbritanniens aus der EU.

      • USA: Das stillgelegte Land und der Mauerbau

      Bislang weigert sich US-Präsident Donald Trump, ein Haushaltsgesetz zu unterschreiben; Hunderttausende Mitarbeiter von Regierung und Bundesbehörden bekommen daher kein Geld. Wie geht es dem Land im längsten Stillstand, den es je gab? Die Haushaltssperre in den USA hatte am 22. Dezember begonnen. Hintergrund des sogenannten Shutdowns ist der Streit zwischen Präsident Donald Trump und den oppositionellen Demokraten über die Finanzierung einer Mauer an der Grenze zu Mexiko.

      • Türkei: Kinderarbeit statt Schule

      Nurula ist elf Jahre alt. Ein Schulkind wie die meisten seiner neun Geschwister. Doch Nurula und seine schulpflichtigen Schwestern und Brüder dürfen während der Erntezeit keine Schule besuchen. Jedes Jahr versäumen sie mindestens die ersten sechs Wochen Schule, weil sie Baumwolle pflücken müssen. Und auch am Ende des Schuljahres, im Mai, versäumen sie einen Monat den Unterricht, um Aprikosen zu ernten. Nurulas große Schwester Zehra ist 16 Jahre alt. Unter Tränen berichtet sie, dass sie seit der fünften Klasse gar nicht mehr in die Schule gehen durfte: "Mein Traum war es, Ärztin zu werden. Das hatte ich mir sehr gewünscht, zur Schule gehen zu dürfen. Aber ich bin sehr traurig darüber, dass sich dieser Traum für mich nicht verwirklicht hat." Kinderarbeit, so steht es im Arbeitsgesetz Paragraf 71, ist in der Türkei verboten. Gemeint sind Kinder unter 15 Jahren. Doch im Harran Tal sind die Behörden noch nie wirklich gegen Kinderarbeit vorgegangen.

      • Indonesien: Hotelschule als Chance

      Die Sonne Sumbas taucht die Bambusdächer in ein magisches Licht. Es hat lange nicht geregnet. Das Land, braun und staubig. In Sumbas Hotelschule aber wurde der Boden fruchtbar gemacht. Vor allem für eines: für die Zukunft junger Menschen. Erlyn ist 17 Jahre alt und studiert hier seit zwei Monaten. Für ihn wurde ein Traum wahr: "Ich studiere Restaurant- und BarManagement und da gehört der Gemüseanbau dazu. Das macht Spaß. Aber das Beste war bisher, dass ich gelernt habe, wie man einen Cappuccino macht." Die Sumba Hospitality Foundation wird überwiegend aus Spenden finanziert. Sie bietet jährlich etwa 60 Jungen und Mädchen die Chance ihres Lebens: eine Fünf-Sterne-Hotelausbildung. Mayonnaise schlagen, Frühstück servieren, Cocktails mixen, Betten machen, Buchhaltung, Beschwerdemanagement. Eine Ausbildung, die aus jungen, benachteiligten Schülerinnen und Schülern selbstbewusste Menschen macht. Geschäftsführerin Redempta Tete Bato: Dort, wo die Studenten herkommen, gibt es kaum Vorbilder. Dort ihren Horizont zu erweitern, ist wirklich schwierig. Aber die Schüler sind motiviert. Und zu sehen, wie sie sich entwickeln, das ist einfach wunderbar. Sumba, nicht mal eine Flugstunde von Bali entfernt, ist landschaftlich wild und wunderschön, noch unentdeckt von der Welt. Doch wenn bald die Touristen kommen, so die Idee der Hotelschule, sollen auch die Menschen auf Sumba davon profitieren.

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      Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, 17.01.19
      02:00 - 02:30 Uhr (30 Min.)
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